Flug und Unterkunft sind gebucht, es steht eine Woche New Orleans in der Spring Break bevor - und jetzt wuerde ich gerne wissen : was in N.O. ist denn empfehlenswert ? Habt Ihr irgendwelche Insidertips ? (Wenn moeglich, auf studentische Geldbeutel zugeschnitten ?)
Gibt es Jazzkneipen, in die man reinkommt, ohne ein halbes Vermoegen loszuwerden ?
Tips, wie man am besten in die Suempfe kommt ?
Eventuell Straende in der Naehe ?
Ich hab ja schon gehoert, in New Orleans ist ziemlich viel auf Touristen zugeschnitten (auch, wie man ihnen das Geld aus der Tasche zieht) - deswegen wuesste ich auch gerne, was man vielleicht meiden sollte, weil es das Geld einfach nicht wert ist - und natuerlich auch, was man tun sollte, weil es das Geld doch wert ist !
ich beneide dich! Ich war vor 4 Jahren im Februar (nicht zu Mardi Gras) für eine Woche in New Orleans und habe mich total in diese Stadt verliebt.
Meine Tips:
Natürlich das „French Quarter“! Zu Fuß entdeckst du das am besten. Fang mit deinem Spaziergang am Jackson Square an und lauf einfach kreuz und quer durch die kleinen Straßen. (Vorher trinkst du vielleicht einen Cafe au Lait mit Beignets (so ne Art Krapfen) im Café du Monde. Auch der French Market ist eine Besichtigung wert (wenn du magst, kannst du da Alligator-Wurst essen…). Im French Quarter selbst (rundum Bourbon Street) findest du jede Menge Musik- und Jazz-Kneipen. Eintritt hat das damals nicht gekostet. Eine der ältesten Kneipen ist „Preservation Hall“ (klassischer Jazz), gerammelt voll, die Leute sitzen auf dem Fußboden.
Dann würde ich unbedingt empfehlen, eine Fahrt mit der „St. Charles Street Car“ Richtung Audubon Zoo zu machen. Wir sind an der Haltestelle „Garden District“ ausgestiegen und haben einen Spaziergang durch dieses Viertel mit alten, wunderschönen Villen gemacht. Hier steht auch das Haus von Anne Rice, der Autorin von „Interview mit einem Vampir“ (die genaue Adresse weiß ich leider nimmer…).
Eine (organisierte!) Stadtrundfahrt zum Metairie Friedhof (der Weg führt nämlich durch einen District, in dem sich Touristen nicht unbedingt alleine bewegen sollten…). Die Friedhöfe in N.O. sind einmalig auf der Welt! In Verbindung damit vielleicht ein Abstecher zum Lake Pontchartrain, über den eine ca 7km lange Stelzenbrücke ans andere Ufer führt.
Auch sehenswert (vor allem auch zum Shoppen) ist das Riverwalk Center am Mississippi, daneben steht das Aquarium of the Americas. Einfach da mal auf ner Bank sitzen und den Schiffen auf dem Mississippi zugucken…
Unbedingt einen (organisierten) Ausflug zu den Plantagen am Mississippi machen. „Vom Winde verweht“ sag ich nur… Am besten gefallen hat mir „Oak Valley Plantation“, deren Auffahrt von einer mächtigen Eichenallee gesäumt wird (und dort dann einen „Mint Julep“ trinken…Tasse darfst du als Souvenir mitnehmen).
Ich habe auch eine (organisierte…„Cypress Swamp Tours“ ist zu empfehlen) Fahrt in die Swamps und Bayoos gemacht. Alligatoren, Schlangen, Schildkröten…
Ganz toll am Abend:
Einen Drink nehmen im Drehrestaurant im obersten Stockwerk des ???. Mist, ich hab den Namen vergessen. Diese „Bar“ ist in der Nähe des Mississippi an der Canal Street (nicht weit vom Convention Center), gegenüber steht das Double Tree Hotel. Der Ausblick ist fantastisch und da kannst auch einfach nur ein Bier trinken, kein Eintritt.
So, das waren meine bescheidenen Tipps. Ich wünsch dir eine ganz tolle Zeit dort.
Uschi hat eigentlich shcon alles geschrieben, was ich Dir auch empfehlen würde.
Allerdings würde ich keine Stadtrundfahrt, sondern einen ‚walk‘ machen.
In jedem Hotel liegen kleine Broschüren aus, auf denen die Treffpunkte fuer die diversen walks bekanntgegeben werden. Eine Freidhofstour ist wärmstens zu empfehlen!
Mein Tipp: such Dir die ‚seriöseste‘ Broschüre raus… so ohne Voodoo-Hokuspokus. Wir haben letzten März eine wunderbare Zeit in N.O. verbracht und sind bei einem Walk mitgegangen, den ein pensionierter Collegeprofessor (angeblich der Ur-Walk, also der erste Veranstalter, der sowas angeboten hat) geleitet hat. Er ist in N.O. aufgewachsen, war dann viele Jahre in Europa und hat dann Kunstgeschichte an einem amerikanischen College unterrichtet. GENIAL!
Ich wünsche Dir viel Spaß und viele leckere Cocktails in den kleinen Jazz-Kneipen im French Quarter und viiiiele leckere Austern und Cajoun Food *mjam*
Voodoo-Museum ?
Hallo und Danke an Uschi und Alexa,
Mein Tipp: such Dir die ‚seriöseste‘ Broschüre raus… so ohne
Voodoo-Hokuspokus.
dazu mal ne Frage : Ich war jetzt schon mal auf der Homepage von diesem Voodoo-Museum - klingt ja auf der einen Seite schon interessant, die Touren sind aber auch recht teuer, finde ich -
lohnt sich das denn, oder ist das nur so ne Touristenfalle ? War schonmal jemand in dem Museum oder weiss sonst naeheres darueber ?