Hallo,
ich bin Wirtschaftsinformatiker FH
und werde nächstes Jahr meinen Master in BWL abschließen.
Ich würde gerne in New York- USA arbeiten.
Wer hat Erfahrungen mit Jobs in den USA?
Ich würde gerne in einer Bank arbeiten.
Kann man erwarten, dass einem der Arbeitgeber das Visum für die USA beschafft?
Wie schwierig ist das?
Wer hat Erfahrung mit Leben und Job in New York?
Kann man vom Gehalt normal leben und wo würde man wohnen? (auswärts oder relativ Manhattan)
Würde mich über Hilfe freuen.
Grüße
Erich
Hallo,
ich möchte dir ja nicht zu nahe treten, aber es hört sich für mich an als wärst du noch nie in New York City gewesen.
Ich könnte dir jetzt mal locker 20 Gründe aufzählen, warum das so nicht klappen wird, und warum deine Ausbildung in NYC im besten Fall als Intern ausreichen würde.
Und warum du dir im Leben nie nicht eine Wohung mit diesem Gehalt in Manhatten / noch nicht mal in Queens oder in der Bronx leisten könntest und warum du mit dieser Ausbildung im Leben nie nicht eine Visum von dem Arbeitgeber bekommen wirst, ausser du bist mit dem Besitzer der Bank verschwägert … aber ich will da jetzt nicht weiter drauf eingehen. Abgesehen davon, das das wahre Leben in NYC nicht wie im TV ist.
Und ja ich habe ein paar Jahre in NYC gewohnt. War ne harte Zeit.
Wie ich das sehe, wird die Realität dir links und rechts eine ins Gesicht schlagen. Aber nur zu. Die Erfahrung ist es auf jeden Fall wert, auch wenns nur ein paar Tage in New York sein werden.
Ich schlage vor, geh dort erst einmal für ein paar Wochen hin. Bewirb dich vor Ort. Dann wirst du sehen was ich meine.
LG Jasmin
PS: Warum wollen die Deutschen nur nach NYC oder LA?? Zu viel TV?
Hi,
ich kann dir nur in Sachen Visum mit Erfahrung helfen.
Meine Cousine arbeitet seit ca. 10 Jahren in den USA und bisher hat sie es noch nie geschafft ihr Visum bei ihrem jährlichen Deutschland-Trip problemlos zu verlängern.
Erst kürzlich war sie in DE, die Embassy in Frankfurt hat mit dem Visum länger gebraucht als normal -> sie durfte ihren Flug auf ihre Kosten umbuchen…
Gruss,
Little.
außer den floskeln … wie soll ihm das jetzt helfen? wenn du schon dort warst kannst du mit sicherheit mit beispielen aus der praxis dienen. wenn das leben dort so hart ist und er sich ja sowieso dort nichts leisten kann, weder IN manhattan noch in der bronx … dann frage ich mich wie new york auf eine einwohnerzahl von knapp über 8 millionen kommen kann sind das alles multi millionäre die sich das leisten können?
ich erinnere mich an einen spruch von dir, von vor gar nicht all zu langer zeit … vielleicht solltest du dir den auch nochmal zu herzen nehmen?
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außer den floskeln … wie soll ihm das jetzt helfen? wenn du
schon dort warst kannst du mit sicherheit mit beispielen aus
der praxis dienen.
Weils zuuuuuuu viel zu erklären gäbe.
wenn das leben dort so hart ist und er sich
ja sowieso dort nichts leisten kann, weder IN manhattan noch
in der bronx … dann frage ich mich wie new york auf eine
einwohnerzahl von knapp über 8 millionen kommen kann sind das
alles multi millionäre die sich das leisten können?
Ne aber die meisten über 30 Jahre alt wohnen entweder immer noch bei den Eltern oder Großeltern, oder mehrere Erwachsenen teilen sich eine Wohnung, Auto haben auch nur ganz wenige dort. Das ist in NYC „normal“
Ich will und muss da nicht näher drauf eingehen. Erfahrungen kann man nicht erklären. Die muss man machen.
Deshalb war mein Vorschlag auch, er soll dor für ein paar Wochen hin und sich bewerben, dann wird er ansatzweise verstehen wie der Hase dort läuft .
LG jasmin
Ich war schon mal in New York.
Ich habe auch eine Schulkollegin, die über die Bundesbank nach New York kam. Sie bezog eine Wohnung von der Bank am Central Park und konnte gut leben.
Ich denke, wenn man eine vernünftige Stelle, in einer Bank antritt, kann man auch gut leben.
Das Abenteuer ohne Visum nach New York zu gehen, mache ich nicht. Welcher Arbeitgeber macht sich die Mühe und beantragt ein Visum für mich, wenn zig Bewerber vor der Tür stehen?
Wenn dann nur mit gutem Arbeitsplatz und Visum.
Wie kommt man an eine Stelle mit Visum?
Hallo,
Ich habe auch eine Schulkollegin, die über die Bundesbank nach
New York kam. Sie bezog eine Wohnung von der Bank am Central
Park und konnte gut leben.
Ich habe auch eine Tante die hat mal im Lotto gewonnen …
Und ein Freund eines Bekannten von mir hat 20.000 Euro gefunden … kann alles passieren. Aber man sollte realistisch bleiben, denn so etwas passiert eher selten.
Mal im Ernst, bei mir war es ähnlich. Ich hatte für eine Firma in Dland gearbeitet und die hatten mich dann nach NYC geschickt um dort für die zu arbeiten. Das kann passieren - allerdings höchst selten.
Wenn ich du wäre, würde ich nicht auf solch einen Fall bauen. Vielleicht hast du Glück, aber wohl eher nicht.
Vielleicht schicken sie dich ja auch noch Wisconsin oder Kentucky oder China oder Russland.
LG Jasmin
Guten Abend Erich,
ich arbeitete in N.Y. und Miami bei der gleichen Agentur von 1994 bis 2001. Mein Arbeitgeber hat alle Formalitäten für mich erledigen lassen.
Mein Arbeitsplatz war in der Madison Ave, ich wohnte allerdings aus Kostengründen in Brooklyn. (Allerdings ist das Gehalt eines AD nicht mit einem Banker vergleichbar)
Selbstverständlich kann man in N.Y. von einem Gehalt vernünftig leben, wenn man sich auskennt. Das wird Dir auch gelingen.
Rüste Dich für Deine nächste Reise mit Deinen Zeugnissen, kleide Dich so, wie Du glaubst, dass Deine zukünftigen Bosse Dich erwarten und gib Dein Bestes!
Vielleicht werde ich eines Tages von Dir hören, der erste New Yorker Banker, der nicht sagen wird: „Niemand sollte hungern ohne zu frieren.“
Very by yourself,
Claude
Servus Claude,
das habe mich mir auch schon überlegt.
Aber- ich bin da ziemlich skeptisch, da die Arbeitgeber doch genug Kandidaten vor der Haustür haben. Es dauert sicherlich einige Wochen, bis das Visum beantragt ist. Und 4-8 Wochen New- York leben ohne Gehalt, ist denke ich mir, ziemlich teuer.
Ich habe einige Personalvermittlungsunternehmen per Mail kontaktiert. Frage nach Anstellung mit Beantragung eines Visums. Aber ich habe keine Antwort bekommen.
Brooklyn ist doch ne gute Gegend. Ich dachte, dass man noch weiter auswärts leben müsste. Das wäre für mich völlig ausreichend.
Ich denke, am realistischsten geht es über ein Praktikum. Wenn man dann vor Ort ist, kann man sich umschauen.
New York für ein paar Jahre wäre schon cool.
Mal sehen
Grüße
Erich
Hallo Erich,
über die Kandidaten vor Ort musst Du Dir weniger Gedanken machen. Dein Projekt „Bewerbung“ solltest Du anders organisieren: Was bringt es Deinem Arbeitgeber genau, wenn er einen qualifizierten Bewerber aus Deutschland zum Beispiel für den Bereich -foreign exchange market- einsetzt? Im financial disdrict gibt es viele Investmenthäuser (besonders die kleinen mit bescheidener Equity) mit deutschen Geschäfts-und Kundenkontakten.
Wenn Du zwei bis drei Wochen Zeit investieren kannst, Dir ein Hotelzimmer in Brookklyn-Waterside mit Selbstverpflegung organisiert, die Subway kennst, Deine Adressen recherchiert hast, dann marschiere mit Deinen Unterlagen zu den Firmen und gebe sie persönlich ab. Verbringe Deine Nachmittage am Pier 17 und Tribeca. Dort lernst Du mit Sicherheit junge Broker kennen, die Dir helfen, Dein geplantes Praktikum zu absolvieren. Egal, was Dir andere Leute über N.Y.C. erzählen, mach Deine eigenen Erfahrungen. Diese Stadt ist so unfassbar wie gefärbte Luft . . .
Ich wünsche Dir den Mut des Tüchtigen,
Claude
P.S. Im Februar 1994 war ich als Tourist in N.Y.C. - im Fitness-Club Madison Tower habe ich Leute kennen gelernt - 4 Wochen später war ich art director bei einer spannenden Agency.
hallo,
P.S. Im Februar 1994 war ich als Tourist in N.Y.C. - im
Fitness-Club Madison Tower habe ich Leute kennen gelernt - 4
Wochen später war ich art director bei einer spannenden
Agency.
Und für wie lange warste da Director?
Und jetzt wieder in good ole Germany? Nix Success?
LG jasmin
bon jour madame,
Ich arbeitete bei dieser Agentur bis November 2001. Die € - Einführung und das neue Europa war ein Dorado - nicht nur für meine Branche. Ich bin in die Jahre gekommen und arbeite in meiner eigenen Agentur in Nizza, pflege meinen Lehrstuhl für Kunst und strategisches Design und plane in den nächsten zwei Jahren mir ein Zuhause in Aquitaine zu schaffen - endlich - .
Nur das Beste wünscht,
der alte Claude
bon jour madame,
Ich arbeitete bei dieser Agentur bis November 2001. Die € -
Einführung und das neue Europa war ein Dorado - nicht nur für
meine Branche.
Hallo,
so ähnlich war es bei mir auch. 2001 war Schluss mit Lustig.
Bzw. nach 911 - bei mir im März 2002.
Große Verluste, sowohl finanziell als auch marktwitschaftlich haben mich gezwungen NYC zu verlassen. Nach 911 war nichts mehr so wie vorher. Bis heute nicht.
Der Arbeitsmarkt ist ein Chaos und als Ausländer ist es nicht mehr so einfach legal einen vernünftigen Job zu bekommen. Vielleicht in 10 oder 20 Jahren wieder, aber momentan wirklich eher Glückssache.
LG Jasmin
Hallo Jasmin,
Dorado ist Goldland. Mit der Einführung des Euro wirkten unsere Etats nur noch halb so obszön…
Es tut mir leid, dass Du durch den 11. September Deine berufliche Heimat in NYC verloren hast. Ich wünsche Dir, dass Du in naher Zukunft Deinen Platz wieder findest. Dann werden wir Lobster im Palms Two essen.
Grüsse,
Claude
Hallo,
Dann werden
wir Lobster im Palms Two essen.
sorry, bin auf Grund meiner Religion weder im Red Lobster noch sonstwo in der Nähe von shellfish zu finden 
Aber in Rockaway, in den diversen Patty Shops, da bin ich gerne
)
Ach Gott, so ein bischen vermiss ich NYC schon.
LG Jasmin