Servus!
Gestern hab ich kurz noch in den Nachrichten mitbekommen, in einem österreichischen Kloster (wo??) wären Schriftstücke aufgetaucht, die die bislang ältesten bekannten Fragmente des Nibelungenliedes sein könnten. Wer weiss mehr?
Grüße,
Mike
Servus!
Gestern hab ich kurz noch in den Nachrichten mitbekommen, in einem österreichischen Kloster (wo??) wären Schriftstücke aufgetaucht, die die bislang ältesten bekannten Fragmente des Nibelungenliedes sein könnten. Wer weiss mehr?
Grüße,
Mike
Hallo Mike
Gestern hab ich kurz noch in den Nachrichten mitbekommen, in
einem österreichischen Kloster (wo??)
Stift Melk
http://www.oeaw.ac.at/ksbm/melk/
wären Schriftstücke
aufgetaucht, die die bislang ältesten bekannten Fragmente des
Nibelungenliedes sein könnten. Wer weiss mehr?
Hier findest Du auch einiges, allerdings funktioniert ein direkter Link leider nicht. Aber wenn Du Nibelungenlied als Suchbegriff eingibst, kommt der Zeitungsartikel.
Gruß
Edith
Hallo Mike
Im „Nachrichtendienst für Historiker“ http://www.historiker.de gefunden:
„Im österreichischen Kloster Zwettl sind die vermutlich ältesten Textfragmente zum Nibelungenlied aufgetaucht. SPIEGEL ONLINE sprach mit der Entdeckerin und Kunsthistorikerin Charlotte Ziegler über die Pergamente aus dem 12. Jahrhundert.“
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,242…
Gruss
Mäni
Danke Ihr beiden!
[nT]
Danke Ihr beiden!
[no further text]
Nur Sensationsmache !!
Hallo !
Der Fund scheint wohl nichts besonderes zu sein.
Man zweifelt jetzt an an der Bewertung der Bruchstücke.
Nach Ansicht des Marburger Altgermanisten Joachim Heinzle handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht um textstücke des Nibelungenliedes. Nach einer ersten prüfung lasse sich auch die von der Stiftsarchivarin Charlotte Ziegler vorgeschagene Datierung auf Ende des 12. jahrhunderts nicht aufrechterhalten.
Der Fund im Kloster Zwettl hatte kürzlich für Aufsehen gesorgt. Nach Angaben der Archivarin hatten alle Experten die Entdeckung als Sensation bezeichnet. Heinzle datiert die Funde auf Mitte oder die zweite Hälfte des 13. jahrhunderts. Fragmente dieser Art gebe es zu Tausenden :
„In jeder Bibliothek, die alte Bücher besitzt, existieren solche Fragmentschachteln“.
Gruß max
Nur Sensationsmache?
Hallo Max,
es wäre schön, wenn du dir angewöhnen könntest, die Quellenangabe für deine Zitate mit zu posten. Das ist doch durchaus eine interessante Aussage, die du da zitierst!
Ich habe mich nach dem Lesen der ersten Presseberichte auch gefragt, was denn nun (abgesehen vom Alter) eigentlich das sensationelle an den aufgefundenen Schnipseln sein sollte. Immerhin erklärt Frau Ziegler im Spiegel-Online-Interview ja selbst, dass es sich um Prosa-Textbruchstücke handelt (http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,242…). Es können mithin also keine Ausschnitte aus dem Nibelungenlied selbst sein (dieses ist in episch gebundener Sprache verfasst), sondern höchstens aus einer Vorstufe.
Genau dies wäre dann aber vermutlich die Sensation.
„Die Fragmente werfen mithin ein Schlaglicht auf die Vorgeschichte des Nibelungenliedes, deren spekulative Rekonstruktion ganze Forschungsbibliotheken füllt. Und wenn es sich bei den Textstücken wirklich um Prosa handeln sollte, dann käme die Nibelungenforschung vollends ins Wanken, hat man das mittelalterliche Epos in Prosa doch bisher für eine norwegisch- isländische Sonderentwicklung gehalten.“
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/getArticleSZ.p…
Das genaue Alter der Fragmente zu bestimmen ist jetzt natürlich Aufgabe der Fachleute. Ob Frau Ziegler als Kunsthistorikerin da selbst die beste Expertin ist, mag man bezweifeln; die Aussage von Prof. Heinzle, der die Fragmente wohl noch nicht zu Gesicht bekommen haben dürfte, ist aber wohl auch eher ein Schnellschuss.
Grüße
Wolfgang
es wäre schön, wenn du dir angewöhnen könntest, die
Quellenangabe für deine Zitate mit zu posten. Das ist doch
durchaus eine interessante Aussage, die du da zitierst!
Das war unsere stinknormale Tageszeitung, die NWZ.
Gruß Max
es wäre schön, wenn du dir angewöhnen könntest, die
Quellenangabe für deine Zitate mit zu posten. Das ist doch
durchaus eine interessante Aussage, die du da zitierst!Das war unsere stinknormale Tageszeitung, die NWZ.
Na also, geht doch! *g*
Grüße
Wolfgang
Was ist denn in dem Fall, man weiß es nicht?
Niemand unserer „Experten“ ist mit dem Wissen geboren, welches er zur Zeit hat. Jeder hat alles aus Büchern, TV oder Dozenten oder, oder. Also Copyright unbekannt.
Was ist, wenn man nicht mehr weiß, wer ihm was beigebracht oder erzählt hat?
Ich hätte auch schreiben können XYZ.
Diese Quellenangaben sind doch nur notwendig bzw sinnvoll, wenn man einen Text original copiert!!!
Gruß max
Quellenangaben (off topic)
Hallo Max,
Was ist denn in dem Fall, man weiß es nicht?
Niemand unserer „Experten“ ist mit dem Wissen geboren, welches
er zur Zeit hat. Jeder hat alles aus Büchern, TV oder Dozenten
oder, oder. Also Copyright unbekannt.
Du widersprichst dir. Gerade, wenn du aus Büchern, TV oder mündlichen Angaben von Dozenten zitierst, ist es prinzipiell möglich und sinnvoll, seine Quellen zu nennen!
Dass man im Einzelfall nicht mehr alle Quellen weiss, die man vor Jahren mal gelesen oder gesehen hat, ist ja verständlich, aber eine unvollständige Quellenangabe ist immer noch besser als gar keine.
Copyright ist nur die eine Seite der Medaille.
Vielleicht ist ja jemand hier, der bestimmtes Wissen recherchiert, um es selber z.B. in einer wissenschaftlichen Arbeit zitieren zu können. Was soll der als Quelle angeben? „Der Weise vom W-W-W (= Max)“?
Gib deine Quellen einfach so vollständig an, wie es dir möglich ist, dann fällt es leichter, selbst weiter zu recherchieren.
Was ist, wenn man nicht mehr weiß, wer ihm was beigebracht
oder erzählt hat?
Dann fände ich es fair, genau dieses als Angabe dazu zu schreiben.
Ich hätte auch schreiben können XYZ.
Käme dir das nicht auch unredlich vor?
Diese Quellenangaben sind doch nur notwendig bzw sinnvoll,
wenn man einen Text original copiert!!!
Nein, auch und gerade wenn man nur sinngemäß oder in geraffter Zusammenfassung zitiert, ist es sinnvoll seine Quellen zu nennen, damit der interessierte Leser ggf. im Detail nachlesen und nachrecherchieren kann.
Ich weiß, dieser Punkt ist dir in letzter Zeit hier öfters um die Ohren gehauen worden. Mir geht es nicht um Anfeindung. Ich möchte dich einfach höflich und sachlich bitten, dir diese Punkte nochmal durch den Kopf gehen zu lassen; es denke es ist einsichtig, dass eine solche Zitierweise hilfreich und sinnvoll ist.
Schöne Grüße
Wolfgang