Ihr kennt sicher den italienischer Politiker, Philosoph, Geschichtsschreiber und Dichter, der von 1469-1527 lebte. Eines seiner Hauptwerke ist „Der Fürst“. Auf ihn geht auch der Begriff Machiavellismus zurück. So, nun genug mit der Allgemeinbildung und zu meiner Frage:
Welchen Fortschritt brachte Machiavelli, mit seinen Werken, der Menschheit. (außer dass viele Menschen infolge seiner Thesen getötet bzw. verbrannt wurden!)
(außer dass viele Menschen infolge seiner
Thesen getötet bzw. verbrannt wurden!)
ähm, Du hast aber schon etwas von Machiavelli gelesen und nicht nur etwas über ihn?!
Wenn nichts von ihm, dann speziell ‚Der Fürst‘ und und seine ‚Discorsi‘ die Du Dir vornehmen solltest.
Zu seinem Menschenbild etwas kurzes http://de.wikipedia.org/wiki/Niccol%C3%B2_Machiavell…
Hallo Patrick,
ähm, Du hast aber schon etwas von Machiavelli gelesen
und nicht nur etwas über ihn?!
Ich hab noch nichts von ihm gelesen, und ich denke nicht, dass ich ein Buch von ihm lesen muss, um den Fortschritt den er für die Menschen gebracht hat zu erfahren. Ich hab auf euch erfahrene Geschichtsexperten gehofft!
Wenn nichts von ihm, dann speziell ‚Der Fürst‘ und und seine
‚Discorsi‘ die Du Dir vornehmen solltest.
Wenn Du den ganzen Artikel (und die Verweise zu seinen Werken) gelesen hast, solltest Du Dein Bild von ihm schon relativieren können.
Zudem solltest Du bedenken, in welcher Zeit er lebte. Mit der heutigen hat die recht wenig zu tun.
Machiavelli war ein Republikaner und in seinen Discorsi kommt immer wieder seine Meinung hervor, daß z.B. Rom ein vorbildlicher Staat war, solange er eine Republik war und mit Einführung des Kaisertums seit Cäsar und Augustus, der Niedergang begann.
Das Machiavellismus ein solches Schimpfwort wurde, wird ihm nicht gerecht. Ähnlich ist es dem Anarchismus und dem Epikureismus ergangen.
nasses Handtuch
im Grunde sollte jeder, vor allem Politiker und Journalist, der das Machiavelli als adjektiv benutzt mit nem nassen Handtuch geschlagen werden (ich sach net erschlagen, dass waere ja machiavelistisch), da die nahezu alle den Mann benutzen ohne auch nur seine Schriften zwischen die Finger genommen zu hamm.
wenn Du so richtig einsteigen willst: ein aus anderen Gründen hochberühmter Mann hat einen „Anti-Machiavell“ geschrieben, in dem er sich sehr gelehrt und pointiert mit seinem Objekt auseinandersetzt. Auch interessant.
Gruß,
Andreas
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
wenn Du so richtig einsteigen willst: ein aus anderen Gründen
hochberühmter Mann hat einen „Anti-Machiavell“ geschrieben, in
dem er sich sehr gelehrt und pointiert mit seinem Objekt
auseinandersetzt. Auch interessant.
ich stimme Dir uneingeschränkt zu, aber glaubst Du wirklich, daß unser Patric das Werk des Flötenspielers von Sanssouci lesen möchte, wenn er schon für das Original keine Zeit verwenden möchte?!
Ich bin kein Machiavelli-Kenner und habe weder den Fürsten noch den Anti-Fürsten gelesen, sondern gerade eben meine zugegebenermaßen eingestaubten Kenntnisse mit dem genannten Wiki-Artikel wieder ein wenig aufgefrischt.
Wenn du diesen Artikel (und den Artikel zu „der Fürst“) schon gelesen hast, dann empfehle ich dir beide Artikel noch einmal herzunehmen (am besten ausgedruckt, dann kannst du drinnen rummalen) und dir Gedanken zu machen, was du davon nicht verstehst. Im Grunde sind beide Artikel klar und gut zu verstehen und sollten deine Frage auch beabtworten können… WENN du dir im klaren darüber bist, in welcher Zeit M. seine Gedanken zu Buche gebracht hat.
Deine Frage klang ein wenig als, wolltest/müsstest du dich mit der Frage beschäftigen, warum M.s Werk „der Fürst“ so viel herrscherliche Gewaltätigkeit provoziert hat, und ob M. dies durch sein Werk wirklich gerechtfertigt hat. Lies dazu den Abschnitt wo es um den Fürsten als Herrscher geht: und stell dir dann noch einmal selber diese Frage - da steht eigentlich alles drinnen. Interessant ist auch was am Ende vom Artikel „der Fürst“ steht. Nun, fordert M. einen willkürlich grausamen Fürsten, oder schränkt er ihn auch ein?
An einigen Stellen ist auch explizit erwähnt, welche seiner Gedanken neu waren. Um zu verstehen was daran „neu“ war, ist vielleicht auch teilweise ein Verständnis der Epoche nötig - frühe Neuzeit und die Renaissance. Wenn du hier also Verständnisschwierigkeiten hast, dann frag noch einmal geziehlt nach dem, was du nicht verstehst und ich bin mir sicher auch unsere Machiavelli-Experten sind eher bereit dir weiter zu helfen.
Ansonsten will ich’s versuchen!
Und jetzt weiter viel Erfolg,
Grüße von Kati
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]