HAllo Winkel
- Früher in grauer Vorzeit, hat man eine Ausbildung gemacht,
mehrere Jahre Berufs- und Branchenerfahrung gesammelt, dabei
jeden Pfennig gespart und an die Seite gelegt und dann sich
selbständig gemacht.
Genau das hab ich auch gemacht, nur dass sich diese Ersparnisse jetzt fürs Leben an sich aufbrauchen, und für die Hoffnung doch noch einen AngestelltenJob zu bekommen (Bewerben,Bewerben, be…). Denn durch noch ein paar andere Änderungen (Steuern, Sozialversicherungen, etc.), die in den letzten Jahren durch die Regierung beschlossen wurden, musste ich mein Finanzkonzept neu überdenken.
- auch heute noch gilt:
Wer nix gespart hat, kann keinen Betrieb gründen.
Wer nen Kleinstgewerbe betreiben will, sollte davon Ahnung
haben.
Hab Gespart, so dass ich davon eine weile Überleben kann, Ahnung hab ich mir auch angeeignet, nur bin ich dank Examen wieder ein bischen raus aus der MAterie und muss noch mal ein paar Dinge neu überdenken.
Wer sich selbständig macht, sollte drei Jahre ohne Urlaub,
Sonnenbank, den neuestens Technikschnickschnack, Kaffee von
Starbucks und Cocktails für 14 euro und sonstiges
Lifestylegedöns auskommen.
den ganzen Kram hab ich die letzten 5 JAhre auch schon nicht gebraucht. Mein Erspartes habich mir förmlich vom Munde abgespart (kaum neue Klamotten, Futter von Aldi). Nur ein Schlepptop nenn ich mein eigen, das ist aber auch schon älter (Win 98, Pentium II) und ebenfalls von Aldi.
- Er sollte sich fehlende Fachkenntnisse aneignen: ReWe, BWL,
Recht, Mathematikgrundkenntnisse (Prozentrechnung), sind auch
Fachkenntnisse.
Mathe kann ich, BWL Bücher horte ich schon seit einiger Zeit und arbeite mich stück für Stück durch (Rechnungswesen,Buchhaltung, allgemeines BWL, etc.) und der Schönfelder steht bei meniem VAter auf dem neuesten Stand immer Griffbereit, ich brauch ihn mir nur zu holen oder ihn nachschlagenzu lassen. Ausserdem kann er mir beratend zur Seite stehen, wenn ich mal nicht weiter weiss, der hat Jahrelang mit seinen Eltern ein Restaurant geführt, ist Industriekaufmann und Sozialpädagoge (kann mich also auch fachmännisch trösten, wenn mal nicht läuft)
- Planung ist alles
Wie gesagt, ich musste einiges umschmeissen und bin da wieder dran.
- Nur weil es jetzt die Ich-AG gibt, heißt das nicht, daß man
sich selbständig machen muss. Und vor allem nicht, daß man mit
dem Geld vom Arbeitsamt nach 6 Monaten soweit ist, daß es die
1000 euro - Scheine regnet.
HAb ich auch nie von geträumt, Ich wollte mich schon selbstständig machen, da war von ICH-AG noch gar nicht die Rede.
- Kulturbereich:
Der ist groß, was würdest du denn da selbständig machen
wollen? Es gibt Bereiche wo Dienstleistungen z.B. ausgelagert
sind.
Ich bin Medizinhistorikerin mit ausgiebiger Museumserfahrung. Es kämen also der Externe Museumsbereich (Gestaltung von Sonderausstellungen, zB. auch in Firmen zu Jubiläen), Sonstige medizinhistorische Dienstleistungen (Schreiben von Büchern für Jubiläen etc.), Erwachsenenbildung und natürlich (eigentlich) Werkvertäge für andere Museen in Frage (Ausstellungsgestaltung, Forschung zu best. Gebieten etc., Inventarisierung), also fast Angestelltenstellung nur als (Schein-)Selbstsändigkeit.
Hoffe Deine Fragen ausreichend beantwortet zu haben.
Susanne