kann mir jemand der sich mit der Materie auskennt bitte mitteilen,
ob man für einen nicht besparten Bausparvertrag auch die
vereinbarte Provision zahlen muss?
Der Vertag wurde vor ca. 1,5 Jahren abgeschlossen und es wurde kein Geld eingezahlt.
Von der Bausparkasse habe ich Ende letzten Jahres ein Schreiben bekommen,
dass der Vertag aufgelöst würde, falls ich nichts einzahlen würde.
Das war für mich in Ordnung und somit habe ich nicht weiter reagiert.
Nun habe ich aber einen Kontoauszug erhalten, wo noch 109,20 Euro an Lastschriften offen sind.
(100 Euro Provision + 9,2 Euro Kontoführungsgebühr).
provision ist bei abschluß fällig… aber schau mal genau in die unterlagen, ob die spasskasse mit der begründung „lohnt sich für uns nicht“ kündigen darf. . . das würde imo die lage ändern / streitenswert machen.
die 9 € kontoführungsgebühr sind im übrigen die s…ei. schau dich mal um, es gibt tatsächlich auch andere banken. mit besserem service als das aufquatschen völlig unnötiger bausparverträge
besserem service als das aufquatschen völlig unnötiger
bausparverträge
Hallo,
warum sind die unnötig, unsere Bank will mit uns auch einen abschließen, um später, wenn die Anschlußfinanzierung ansteht, günstigere Zinsen zu bekommen.
Sollte man etwa auf einen Bausparer verzichten?
Ist für mich absolutes Neuland, wir haben gerade erst zugeschlagen und warten noch auf die Fertigstellung im Spätsommer…
Also ich hab bei meiner Wohnungsfinanzierung mal Vergleichsrechnungen angestellt zwischen Bausparer (ca. 8-10 Jahre ansparen) mit schön niedrigen Zinsen und der Anlage des gleichen Geldes in Fondssparplänen mit (über den langen Anlagehorizont) realistischen Renditen (5%,8%,10%…)
Rausgekommen ist dabei, dass sich ein Bausparer in Größenordnungen von ca. 30.000 bis 50.000 Euro kein einziges Mal gelohnt hat. Durch die höheren Zinsen in der Ansparphase hätte man am Ende ein viel höheres EK und somit weniger Finanzierungsbedarf. Wenn man dann einen „normalen“ Kredit in Anspruch nimmt, kommt unterm Strich in etwa das Gleiche an insgesamt geleisteten Zahlungen raus. Oder man braucht den Kredit gar nicht mehr, weil mit dem Sparplan schon das notwendige Ziel erreicht wurde…
Außerdem ist so auch der anschließende Kredit ggf. flexibler/machbarer, man hat (je nach vgl. Bausparer) meist auch eine niedrigere monatliche Belastung.
Jedenfalls ist ein Sparplan m.E. wesentlich flexibler, als sich so einen Vertrag ans Bein zu binden. Und mit ein bischen Eigeninitiative ist ein (Fonds)Sparplan sicher auch 'ne denkbare und ausreichend sichere Alternative.
Man kommt halt immer ans Geld ran, auch für andere Dinge…
Also ich hab bei meiner Wohnungsfinanzierung mal
Vergleichsrechnungen angestellt zwischen Bausparer (ca. 8-10
Jahre ansparen) mit schön niedrigen Zinsen und der Anlage des
gleichen Geldes in Fondssparplänen mit (über den langen
Anlagehorizont) realistischen Renditen (5%,8%,10%…)
Wenn man nicht gerade in einem Börsentief sitzt!
Rausgekommen ist dabei, dass sich ein Bausparer in
Größenordnungen von ca. 30.000 bis 50.000 Euro kein einziges
Mal gelohnt hat. Durch die höheren Zinsen in der Ansparphase
hätte man am Ende ein viel höheres EK und somit weniger
Finanzierungsbedarf. Wenn man dann einen „normalen“ Kredit in
Anspruch nimmt, kommt unterm Strich in etwa das Gleiche an
insgesamt geleisteten Zahlungen raus. Oder man braucht den
Kredit gar nicht mehr, weil mit dem Sparplan schon das
notwendige Ziel erreicht wurde…
In 8 Jahren Geld verdreifacht! Respekt!
Und was wenn der Zinssatz eines Hypodarlehens bei 6%,8%,10% liegt und nicht bei 2%-3% des Bausparers?
Man kommt halt immer ans Geld ran, auch für andere Dinge…
Wenn man nicht gerade in einem Börsentief sitzt!
Bei Stiftungwarentest, gab es mal eine entsprechende Vergleichsrechnung, sprich wann lohnt der Bausparer wann das selber anlegen und normales Darlehen.
Mein Fazit:
Wer jetzt wissen will, wie viel er die nächsten 20 Jahre fürs Haus bezahlen muss sollte nen Bausparer wählen. Wer etwas mehr nerven hat und Spaß am „Pokern“ kann sein Geld anlegen und dann rechtzeitig ein Darlehen aufnehmen.
Es ist und bleibt eine Wette auf die Zinsentwicklungen (Sowohl bei Darlehen als auch bei Fonds, Aktien etc).
Deswegen auch der Nebensatz „bei entsprechend langem Anlagehorizont“
Börsenhochs und -Tiefs dauernd keine 10 Jahre. Und wenn ich nach z.B. 8 Jahren ein Hoch habe, dann kann ich auch gut in risikoarme Papiere umschichten und hab dann das Geld gesichert. Genauso machen es ja die Rentenversicherer auch. Deswegen ist das Argument mit dem Tief bei sowas Langfristigem nicht unbedingt ein Hindernis.
In 8 Jahren Geld verdreifacht! Respekt!
Kann man auch in weniger Zeit schaffen, aber das sind dann nicht mehr unbedingt die risikoarmen Fonds… Für meine persönliche Rechnung aber eben drin gewesen…
Und was wenn der Zinssatz eines Hypodarlehens bei 6%,8%,10%
liegt und nicht bei 2%-3% des Bausparers?
Ich hab damals mit 7,5% gerechnet und 1,95% beim Bausparer…
OK, eine Familie mit kleinen Kindern, die sich das Haus grade noch so leisten können und die nächsten 15 Jahre ziemlich sparsam leben müssen, ist die „Sicherheit“ eines Bausparers wohl sinnvoll. Aber eben nicht für jeden.