es ist nicht egal, wie herum man einen Netzstecker (beispielsweise einer
Messinglampe) in die Steckdose steckt. Auf der einen Position messe ich
an der Lampe 62 V/m in ausgeschaltetem Zustand und hinter dem Kipp-
schalter (welcher im Kabel auf etwa halber Länge montiert ist).
Netzstecker umgedreht eingesteckt (die andere mögliche Position) ergibt
an der gleichen Messstelle über 1228 V/m, womit die Messinglampe zu ei-
ner absoluten Strahlenbombe im Schlafzimmer wird!!!
Nun zu meinen Fragen:
Wie heißt dieses Phänomen?
Wer kann es mir erklären oder eine Erklärung verlinken?
Warum gibt es bzgl. der Polarität keine Kennzeichnungspflicht in der
BRD oder EU??? Einfache kleine Markierungen in den Steckdosen und
an jedem Netzstecker (vielleicht farblich) würden genügen…
An der Steckdose gibt’s nur einen Pol der Spannung gegen Erde führt. Je nach Stecklage des Steckers liegt der am einpoligen Netzschalter der Leuchte oder eben nicht.
Also einmal kurz am Schnurschalter, einmal lang an der Fassung der Lampe.
Also ergeben sich auch unterschiedliche elektrische Felder.
Wäre der Schalter 2-polig,dann gehen ja beide Netzpole (L und N) nur bis zum Schalter.
Eine Markierung ? Die könntest Du dir ja mit kleinen Klebepunkten selbst anbringen und am Stecker das Gegenstück.
Dann schon eher eine unsymetrische Steckvorrichtung, wo IMMER der stromführende Pol(Phase) am gleichen Kontakt ist. Das ist ja bei anderen Steckvorrichtungen(Kaltgerätestecker und ähnliche der Fall).
In vielen Ländern gibt’s solche Steckvorrichtungen,die verpolungssicher sind.
Unser Schuko-Stecksystem ist das nicht. Elektrisch sicher ist es allemal und an elektrische Felder denkt dabei niemand. Auch die verpolungssicheren Steckverbinder sind nicht aus diesem Grund gewählt.
Um das zu vermeiden (alles rund um Elektrosmog) gibt’s abgeschirmte Leitungen und/oder Freischalter, man schaltet also allpolig direkt vor der Leitung(am Verteiler etwa) ab.
Hallo -mal abgesehen von elektrischen Feldern,
ist es doch so, daß, wenn du z.B. im Dunkeln
an einer Stehlampe die Birne auswechseln möchtest,
und du kommst aus Versehen - bei ausgeschaltetem Schalter -
in das Innere der Fassung,
dann war das evtl. deine letzte Handlung im Leben.
Gruß, Walter
jetzt bin ich doch etwas verwirrt und bitte um Aufklärung.
Meine Ausbildung is zwar schon ein paar Jahre her, aber von einem Steckdosenverbot neben einer Tür hab ich noch nie gehört.
du hast prinzipiell recht.
aber um den polemischen antworten weiter unten einen sinn zu verleihen:
das - leicht zu berührende - gewinde der fassung ist üblicherweise der teil, der am schalter hängt.
das gewinde steht bei ausgeschaltetem schalter also nicht unter spannung, egal wie rum der stecker steckt.
wer natürlich so dämlich ist, den pol am boden der fassung zu berühren (der je nach steckerrichtung auch bei ausgeschaltetem schalter unter spannung stehen kann), hat’s nicht anders verdient
Hallo,
ich denke.: Wenn sich jemand Gedanken macht über das elektrische Feld einer 230V 50Hz Sinusspannung. Dem kann man eben alles erzählen…: Atomstromfilter, Alufolie um den Kopf, Magnete gegen Kalk usw…
Gruss Andre
Meine Ausbildung is zwar schon ein paar Jahre her, aber von
einem Steckdosenverbot neben einer Tür hab ich noch nie
gehört.
Foren öffnen manchmal kleine Risse zwischen verschiedenen Welten.
In der anderen gab es auch nie Schraubsicherungen. Man könnte nämlich beim wechseln im dunkeln, mit dem Finger aus Versehen…
Hi, wie war die Frage an dich? woher du diese Vorschrift kennst?
Wo steht die?
Kannst du uns das verraten?
Ansonsten gibt es auch so Steckdosen (Kindersicherung) wo man zeitgleich mit 2 Schlüsseln im richtigen Abstand fummeln müsste, abgesehen davon dass ich zum Beispiel keinen einzigen Schlüssel an meinem Schlüsselbund habe der so weit hineinragt, dass er einen Kontakt bekäme, nicht einmal der Autoschlüssel ist schmal genug.
OL
Die Behauptung war natürlich frei erfunden.
Ich dachte von Laien (und erst recht von Experten) wäre es einfach zu erkennen, dass es eine ebenso überspitzte Darstellung ist, wie in der ‚Unfallbeschreibung‘ auf die ich geantwortet habe.
Es gibt sicher Schlüssel, mit denen man in eine Steckdose kommt, ebenso wie man es schaffen kann so tief in die Fassung einer Lampe zu greifen um den Kontakt zu treffen.
das gewinde steht bei ausgeschaltetem schalter also nicht
unter spannung, egal wie rum der stecker steckt.
was ist das für eine Aufklärung, ist das dein Ernst?
ja. ich habe walter so verstanden, daß er meint, das berühren der fassung kann lebensgefährlich sein.
die anderen antworten haben auf ihre art und weise sagen wollen, daß das mitnichten so ist.
oder hab ich das falsch gedeutet?
Oder hast du Leuchten mit 2 poligen Schaltern gemeint?
nein. ich gehe von E14 bzw. E27 fassungen aus.
wenn die leitung mit dem einpoligen schalter am gewinde der fassung angeschlossen ist, kann bei ausgeschaltetem schalter das gewinde nicht unter spannung stehen - wie auch?
aus diesem grund steht übrigens auf den anschlüssen fest montierter leuchten „L“ und „N“, obwohl es rein elektrisch völlig egal wäre, wie man die leitungen anschließt. aber „L“ führt halt an den teil der fassung, der berührungstechnisch weniger exponiert ist.
da die polung bei steckerleuchten beliebig sein kann, macht man es eben sinnigerweise so, daß L am schalter und dieser am gewinde hängt.
mehr hab ich nicht sagen wollen.
das soll natürlich keine garantie sein, daß jede leuchte so konstruiert ist. beim lampenwechsel empfiehlt sich deshalb generell sicherung raus bzw. stecker ziehen.