Nicht frühstücker, was essen - schlecht

Huhu,

ich frühstücke seit ca 10 Jahren nicht mehr, ich bin 22 Jahre alt.

Wenn ich aber doch, mal etwas in der früh esse, auch wenn es 2-3 stunden nach dem aufstehen ist, ist mir mindestens bis 16 Uhr lang schlecht, und ich hab eigentlich überhaupt kein Hunger.

Normal wenn ich um 6 aufstehe, bekomm ich so ab 11 Uhr langsam hunger, und meist ess ich so ab 12 Uhr etwas.
Wenn ich aber um 7 uhr aufstehe, und um 9 Uhr was esse, sei es nur eine Semmel oder so etwas, dann reicht mir das bis spät nachmittag.

Heute bin ich um 09:00 Uhr aufgestanden, so ab 11:00 Uhr, war mir schlecht, weil ich so hunger hatte, hab ab 12 Uhr, einen kleinen Fertig-Salat gegessen und ein Glas Milch getrunken, udn nun um 14 Uhr is mir immer noch schlecht, und ich hab eigentlich überhaupt kein Hunger oder durst.

Das ist auch schon seit Jahren so. Ich hab keine mir bekannten Krankheiten, wie Diabets oder sonst etwas.

Zu meiner Normalenessgewohnheit zählt: Früh nie was essen, Mittag, meist irgendwas kleines, gern auch was warmes wie in einer Kantine oder so, oder ich koch mir so ab 13-14 Uhr etwas, und ess Abends meist nochmal, am liebsten auch was warmes (ich weiß Abends soll man nich so spachteln :wink: )

Weiß wer woran das liegen könnte?

Hallo,

naja ich vermute mal am Frühstück.
Ich würde dir sehr empfehlen, es auszuprobieren.
Frühstücke mal ein Müsli (Vollkorn) oder nimm dir Vollkorn Brot und esse es mit marmelad oder nutella oder sonst was. Und das immer nach dem aufstehen.

Denn das Frühstück ist der Start in den Tag.
Du wirst dich dann besser fühlen und dein Körper wird dir dankbar sein.
Auch wenn er sich erst noch daran gewöhnen muss.

Achte aber auch sonst auf ne gesunde ernährung, nicht zu viel kantine und so.

Wenn du morgens was isst, musst du abends auch nicht mehr so reinschlagen.

Ess mal abends nicht so viel und dann morgens etwas. Fange so an, dass du abends mal nicht so viel isst.

melde dich dann nochmal

lg

Hallo,

Frühstücke mal ein Müsli (Vollkorn) oder nimm dir Vollkorn
Brot und esse es mit marmelad oder nutella oder sonst was. Und
das immer nach dem aufstehen.

Ich würde dir von zu viel Vollkorn abraten. Die ausgewogene Mischung machts, so wie bei allem!

Da hast du dir über die Jahre eine schlechte Essgewohnheit angewöhnt. Würde dir auch raten, abneds nicht so viel zu essen, dann hast du morgens vllt etwas mehr Hunger. Vllt kannst du auch am Anfang nur einen Apfel oder so essen. Du musst deinen Magen wohl erst langsam daran gewöhnen, dass du morgens etwas isst.

Hallo,

Da hast du dir über die Jahre eine schlechte Essgewohnheit
angewöhnt.

Ich habe ähnliche Essgewohnheiten. Mir geht es dabei gut und ich bin gesund.

Deshalb frage ich mich, was überhaupt an der Empfehlung „gut zu frühstücken“ und abends wenig zu essen, dran ist. Ist diese Meinung ernährungswissenschaftlich belegt? Wenn ja, wie?

Gruß
Jörg Zabel

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Hallo Jörg,

das geht auf folgende geschichte zurück.
es gab in den 1950er jahren eine us-amerikanische studie, die das bewiesen hatte. also daß man gut frühstücken muss, um gesund zu bleiben.
bezahlte wurde diese studie interessanterweise von einer firma K***ggs, welche frühstücksflocken herstellt und damals ihren umsatz ankurbeln wollte.
das war der eigentliche ursprung der theorie.

strubbel
#:open_mouth:)

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hallo nebox,

ein problem hast du damit nicht, gesund bist du, jung bist du, dann mach doch so, wie es dir gefällt.
es liegt daran, daß menschen indivuelle wesen sind, jeder was anderes mag. der eine braucht früh brötchen mit marmelade, der nächste wurst oder käse, wieder einer nüscht.
so sieht das einfach mal aus. mach es nicht so kompliziert.

strubbel
%:open_mouth:)

huhu,

danke an alle.

Denk ich werd erstmal so weiter machen, ich hab einfach kein Hunger in der früh, und will diesen eigentlich auch nich erzwingen.

Grüße

So sehe ich das auch.
Ich frühstücke seit über zehn Jahren gar nicht mehr (es sei denn, ich bin im Urlaub, da geht das komischerweise) und auch davor schon nur unregelmäßig… also quasi seit frühester Jugend, ab dem Moment, wo meine Mutter da nicht mehr so die Finger drauf hatte. Ich habe eigentlich auch eine Ernährungsweise, die sämtlichen Ratgebern widerspricht. Meist bekomme ich das erste mal so gegen 14Uhr Hunger, wenn ich um 8 oder um 9 aufgestanden bin, und esse dann eine Kleinigkeit unterwegs… meistens kalt.
Meine Hauptmahlzeit nehme ich dann selten vor 20Uhr abends ein. Da wird dann was gekocht.

Ich hatte immer unterschwellig Sorge, ob ich mir damit doch nichts gutes tue. Zwar hatte ich nie Probleme damit, aber wie gesagt, geschrieben steht´s an etlichen Stellen anders. Ich habe mehrmals Versuche unternommen, mein Essverhalten umzustellen, bin aber immer wieder gescheitert.
Und Ende letzten Jahres habe ich mich mal komplett untersuchen lassen mit großem Blutbild und allem, weil ich dachte, wenn ich dann eine Folge mitbekomme, kann ich mich eher motivieren was zu ändern. Aber ich bin quietschgesund…alle meine Werte sind top (nur der Eisenwert nicht immer, aber ich geh auch regelmäßig Blut- und Plasma spenden und esse aber wenig Fleisch zum Beispiel, also nicht wirklich verwunderlich). Ich bleibe jetzt auch einfach dabei. Ich esse, wenn ich Hunger habe, auch wenn das bedeutet, dass ich mit leerem Magen in den Tag starte. Wenn da nach über 10 Jahren noch gar nichts nachteiliges festzustellen ist, kann es so schlimm nicht sein. Ist halt mein Rhythmus.
Erzählt wird eh alle paar Jahre was anderes. Ich bin zum Beispiel auch extremer Nachtmensch, der wenig Schlaf braucht… immer schon. Schon mit zwölf habe ich selten vor Mitternacht geschlafen, und je älter ich wurde, desto mehr hat sich das nach hinten geschoben. Was wurde da in den 90ern gepredigt, dass man nie den erholsamen Schlaf haben kann, wenn man die Tiefschlafphase um 1Uhr Nachts nicht mitbekommt, und dass das auf Dauer krank machen wurde, und das man daher unbedingt vor 12 ins Bett sollte in der Regel. Und auch das war, ist und bleibt völliger Blödsinn… man kann nicht alle Menschen über einen Kamm scheren, viel ungesünder ist es, wenn man auf Dauer gegen seine innere Uhr lebt.

Im übrigen, weil der Tip kam, abends erst mal weniger oder früher zu essen: das funktioniert nicht. Selten wache ich morgens doch mit einem leichten Hunger auf, so dass ich doch noch ein bisschen Kornflakes esse… ich habe beobachtet, dass das eigentlich nur passiert, wenn ich abends so richtig ausgiebig geschlemmt habe.
Ich habe bei meinen Korrekturversuchen auch meine Mahlzeit nach vorne gezogen eine Weile… geändert hat das wenig…

lieben gruß
Aj mit dem selben „Problem“

hi

Das ist dein Rhytmus und mach dir keinen Kopf deswegen. In der europäisch-romanischen Welt wird wenig bis gar nicht gefrühstückt und abends um so mehrgegessen.
Die deutsch- und auch englischsprachige Welt legt einen starken Fokus auf das Frühstück und isst vor allem Mittags dann üppig.

Aber es gibt auch Unterschiede beruflicher Hinsicht. Fast alle Milchbauern, die ich kenne, haben morgens bereits drei Stunden Schwerarbeit hinter sich, bevor sie frühstücken. Erst die Kühe, dann hat man Zeit zum frühstücken…

Es ist kulturell, regional, beruflich, sozial bedingt, wann wieviel gegessen wird, wenn du dich wohlfühlst, mach wie du willst und beuge dich nicht dem, was in Deinem Umfeld „üblich“ ist.

Auf etwas würde ich aber achten: manche Leute müffeln aus dem Mund, wenn sie noch nichts gegessen haben, wenn du dazugehörst, ist ein kleines Frühstück des sozialen Friedens Willens unerlässlich…

Gruss, Sama

hi

ich frühstücke nichts, wenn ich (zwischen 5 und 6 Uhr) aufstehe, weil es mir wie dir geht - es dreht mir dann den Magen um und das kann ich morgens einfach noch nicht brauchen

ich frühstücke, wenn ich Hunger bekomme und das ist so gegen 8 / 9 Uhr

das scheint mein ureigenster Verdauungs-Biorhytmus zu sein, denn wenn ich nicht um 5-6 uhr aufstehe sondern um 8, 9 oder später, habe ich sofort Hunger und KANN dann auch bauschschmerzfrei etwas essen.

Das halte ich seit über 30 Jahren so - meine Blut- und sonstigen Werte sind beneidenswert gut (bzw. lt. meinem Hausarzt perfekt wie aus dem Bilderbuch) - ich bin fit, munter und habe beneidenswertes Immunsystem - also was solls

wenn DU dich so wohl fühlst, lass die anderen reden und iss wie es dir passt

Gruß H.

Hallo,

ich frühstücke ebenfalls so gut wie nie.

Wenn ich frühstücke, dann ist das mit Sicherheit irgendwo ein Buffet in einem Urlaubshotel.

Gegen Mittag wird mal mehr, mal weniger gegessen und die Hauptmahlzeit liegt bei mir abends.

Schon als Kind fand ich frühstücken immer lästig. Und ab dem Moment wo Eltern in den Hintergrund traten habe ich es komplett eingestellt.

Ich verspüre nach dem Aufstehen einfach keinen Hunger, also warum sollte ich was essen? Würde meinem Körper was fehlen, würde er mir dies durch Hunger doch mitteilen.

Iß also weiter so, wie du es am liebsten tust. Entscheidend ist nicht wann, sondern was du ißt.

Gruß
Lawrence

Wenn ich frühstücke, dann ist das mit Sicherheit irgendwo ein
Buffet in einem Urlaubshotel.

Hi,

genauso isses bei mir auch :wink:
Hab einfach nach dem Aufstehen und den nächsten Stunden kein Hunger.

Grüße

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Auf etwas würde ich aber achten: manche Leute müffeln aus dem
Mund, wenn sie noch nichts gegessen haben, wenn du
dazugehörst, ist ein kleines Frühstück des sozialen Friedens
Willens unerlässlich…

Hi,

also ich denke gut Zähneputzen, ein Bonbon lutschen, oder ein Kaugummi kauen tuts auch :wink:

Hai

eigentlich passt’s scho’ - nur das hier

war
mir schlecht, weil ich so hunger hatte,

solltest Du vermeiden, schlepp lieber was zu futtern mit Dir rum (jaja - eigentlich sollte man dann irgendwas furchtbar Gesundes mit Vollkorn und Salat und so essen, aber im Notfall sind auch ein paar Kekse besser als Übelkeit vor Hunger).

Gruß
Sibylle

Hallo,

Ich würde dir von zu viel Vollkorn abraten. Die ausgewogene
Mischung machts, so wie bei allem!

ist nutella zu viel vollkorn???

lg