Nicht invertierender OPV mit Verstärkung < 1

Hallo!

Ich benötige einen nicht invertierenden Verstärker mit einer Verstärkung von 0.5 … 2. Ich habe also auch eine Verstärkung 1+R2/R1).

Also nehme ich einen invertierenden Verstärker, und invertiere das verstärkte Signal gleich wieder mit einem invertierenden Verstärker mit der Verstärkung 1.

Da der zweite Verstärker ja nur das Signal noch einmal invertieren soll brauche ich zwei gleich große Widerstände. Hier die Frage: Spricht etwas dagegen dann gar keinen Wiederstand zu benutzen? Also den invertierenden Eingang und den Ausgang des zweiten OPV direkt miteinander zu verbinden und den nicht invertierenden Eingang auf Masse zu legen?

Vielen Dank!
Maik

Hallo Maik,

Da der zweite Verstärker ja nur das Signal noch einmal
invertieren soll brauche ich zwei gleich große Widerstände.
Hier die Frage: Spricht etwas dagegen dann gar keinen
Wiederstand zu benutzen? Also den invertierenden Eingang und
den Ausgang des zweiten OPV direkt miteinander zu verbinden
und den nicht invertierenden Eingang auf Masse zu legen?

Theoretisch nicht, aber praktisch !!

Scheinbar hast du noch nicht verstanden wie so ein OpAmp funktioniert.

Etwas vereinfacht, erzeugst du mit der Eingangsspannung einen Spannungsabfall am Eingangswiderstand, was einen entsprechenden Strom zur folge hat.
Der OpAmp stellt nun die Ausgangsspannung so ein, dass durch den Rückkopplungswiderstand der selbe Strom fliesst, wie durch den Eingangswiderstand. Das verhältnis der Spannungsabfälle an den beiden Widerständen, bei gleichem Strom, ergibt dann die Verstärkung.

Wenn du jetzt Widerstände mit 0.01 Ohm einsetzt, funktioniert das auf dem Papier, aber bei 1V Eingangsspannung fliessen dann Ströme von 100A. Das passende Netzteil und der passende OpAmp sind da nicht einfach zu finden :wink:

MfG Peter(TOO)

Hallo Peter!

Das erklärt wohl die ungewöhnliche Temperatur meines OP AMPs :wink:

Danke für die Antwort!

Gruß
Maik

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Hallo Maik,

Das erklärt wohl die ungewöhnliche Temperatur meines OP AMPs
:wink:

So ganz grob sollten die beiden Widerstände im Bereich 10k bis 100k haben.

Kommt auch noch auf den Spannungsbereich und den verwendeten OpAmp an.

Der untere Widerstandswert wird duch den maximalen Ausgangsstrom des OpAmp begrenzt. Der muss ja den Strom für den Gegenkopplungswiderstand und die Last liefern. Die Daten stehen im Datenblatt. Allerdings wird der Voltage-Swing durch den Laststrom verkleinert.

Der maximale Wert hängt hauptsächlich vom den Eingangs-Offsetstrom ab, welcher als Fehler mitverstärkt wird.

Schaltungsentwicklung ist immer das finden eines Kompromisses !!

MfG Peter(TOO)

Hallo Maik,

das Ganze ist Unsinn: wenn du eine Verstärkung ab 0.5 brauchst, dann teilst du eben die Spannung vor dem OPV auf die Hälfte herunter und verstärkst dann um 1 … 4. Ein zweiter Vestärker ist völlig überflüssig.

Gruss Reinhard

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