Hi an alle,
ich habe vor einer Weile in einem Buch (weiß leider weder Titel noch Autor) ein paar Seiten gelesen, die mir nicht mehr aus dem Kopf wollen.
Es ging darum, daß der Autor meinte, daß die Worte „nicht, kein, weil“ extrem negativ wären und man sie aus seinem Vokabular streichen sollte.
Sätze mit diesen Worten machen einen unguten Eindruck und die gesamte Kommunikation wäre ohne diese Worte wesentlich gefälliger und positiver.
Beispiel:
„Ich kann dir nicht helfen, weil ich keine Zeit habe“
besser:
„Ich würde dir gerne helfen, habe aber momentan Zeitmangel“
Gut, beides heißt nein, aber ich würde auf die zweite Aussage positiver reagieren als auf die erste.
Ich habe, seit ich das gelesen habe, sehr auf meine Art (und auf die Art meiner Freunde und Bekannten) zu sprechen geachtet und festgestellt, daß genau diese Worte unglaublich oft benutzt werden. Mir fällt es im übrigen ziemlich schwer, einen Satz, den ich gerade sagen will, kurzfristig „umzusetzen“. Aber ich finde es toll und zutreffend.
Meine Frage:
Habt ihr darüber schon mal nachgedacht und wie findet ihr den Gedanken, diese Worte zu „streichen“?
lG, cailan