Eine Frage an alle, die Sophie’s Welt gelesen haben:
Was, umHimmelHerrgottsWillennochmal, ist an diesem Buch gut? Ich habe davon etliche gute Kritiken gelesen, nur positives darüber gehört. Aber als ich’s gelesen habe kam es mir eher vor wie ein staubtrockenes Geschichtsbuch aus der 6. Klasse…
Ich hätte erwartet, daß es zum philosophieren einlädt, anregt, nachdenklich macht. Aber ich fand es eher so ermüdend, daß ich kurz vor der Hälfte aufgegeben habe…
Bin ich zu doof und habe etwas wichtiges verpasst, oder…?
finde dein posting einfach super, darum muß ich einfach darauf antworten, denn auch ich habe es nicht zu ende gelesen. ich bin jedesmal darüber eingeschlafen!
und auch ich kenne nur kritiken die das werk in den himmel heben!
ich glaube das wichtige an diesem buch ist, daß man immer brav mitdenkt und -lernt wenn die verschiedenen philosophen vorgestellt werden. die sophiegeschichte bildet anscheinend so eine art „rahmengerüst“ und irgendwann beginnen dann die grenzen mit der wirklichkeit zu verschwimmen.
würde es einfach als märchenbuch für erwachsene bezeichnen, in dem die gängisten philosophen kurz angerissen werden…
…und vielleicht kommt ja noch der zeitpunkt, daß auch ich dafür den „richtigen“ zugang finde…
Also, ich habe es ganz gelesen, mich aber auch die ganze Zeit gefragt, was nun an dem Buch so toll sein soll. Ja, die Geschichte drumherum war ganz nett! Aber die philosophischen Exkurse eher schwach. Vielleicht lag es auch daran, dass ich mit Philosophie schon in der Schule gefüttert wurde *g*
Hallo!
Ich habe es (ganz) gelesen und fand es auch teils langatmig.
Andererseits … hat Gaardner damit ein völlig neues Genre geschaffen, nämlich ein Buch, das unterhaltsam Wissen über ein kompliziertes Thema vermittelt. In Deutschland gab es vorher zur Geschichte der Philosophie doch wohl nur schnarchlangweilige, hochkomplizierte tausendseitige Abhandlungen (vielleicht ein Vorurteil). Das Interesse an Philosophie ist aber da!
Also: Einseits ist ein Interesse da, andererseits keine eher leichte Kost, es zu befriedigen.
Und genau in diese Marketing-Lücke zwischen reiner Fiktion auf Unterhaltungsniveau einerseits und staubtrockenem Lehrbuch andererseits ist Sophies Welt reingestoßén - mit Riesen-Erfolg.
Und hat eine ganze Lawine ähnlicher Bücher losgetreten.
mfg frank
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Hallo!
Ich habe es (ganz) gelesen und fand es auch teils langatmig.
Oh ja, da muß ich zustimmen. *g*
Andererseits … hat Gaardner damit ein völlig neues Genre
geschaffen, nämlich ein Buch, das unterhaltsam Wissen über ein
kompliziertes Thema vermittelt.
Na ja, ob es Unterhaltung ist, sich durch 5 Seiten trockene Geschichte und lateinische Namen zu wälzen um dann wieder 1 bis 2 Seiten der Story weiterzulesen…?
In Deutschland gab es vorher
zur Geschichte der Philosophie doch wohl nur
schnarchlangweilige, hochkomplizierte tausendseitige
Abhandlungen (vielleicht ein Vorurteil).
Ähm, wo ist da jetzt der Unterschied zu Sophie…?
Das Interesse an
Philosophie ist aber da!
Jawoll!
Also: Einseits ist ein Interesse da, andererseits keine eher
leichte Kost, es zu befriedigen.
Tja, immer noch nicht…
Und genau in diese Marketing-Lücke zwischen reiner Fiktion auf
Unterhaltungsniveau einerseits und staubtrockenem Lehrbuch
andererseits ist Sophies Welt reingestoßén - mit
Riesen-Erfolg.
Mit einem zu großen Erfolg für die trockenen Lehrbücher, die wieder um ein Exemplar reicher sind. Meiner Meinung nach…
mfg frank
Na gut, zusammenfassend gesagt: Mir ist’s eindeutig noch zu wenig Fiktion und zu viele gleichklingende lateinische Namen, die ich auf der nächsten Seite schon wieder vergessen habe… Aber ich war noch nie Geschichtsfreak…