Nicht-native Auflösung am DVI-Eingang - Problem?

Hallo zusammen,

ich weiß natürlich, dass man einen Flüssigkristallbildschirm (TFT-Display) am besten in seiner nativen Auflösung betreibt, weil das Bild nur dann pixelgenau und richtig scharf wiedergegeben werden kann.

Nun möchte ich meinen Samsung SyncMaster 2043BW, der eine native Auflösung von 1680 x 1050 (16:10) besitzt, jedoch mit einer Auflösung von 1280 x 720 (16:9) betreiben, und zwar mit einem digitalen Signal.

Anfangs ist der gewünschte Bildinhalt noch (natürlich skaliert, aber absolut problemlos) zu sehen, jedoch wird die Fehlermeldung ‚Not Optimum Mode‘ darübergeblendet. Nach einiger Zeit wird der Bildschirm dann schwarz und nur noch die Fehlermeldung ist zu sehen.

Bei der Samsung-Hotline hat man mir nun erzählt, dass sich der SyncMaster 2043BW, obwohl er die Auflösung von 1280 x 720 darstellen kann, nach kurzer Zeit (mit der Fehlermeldung) ausschaltet, da der Betrieb eines Flüssigkristallbildschirms mit einer anderen als der nativen Auflösung über den DVI-Eingang zu Schäden am Gerät führen kann. Am VGA-Eingang hingegen seien verschiedene Auflösungen kein Problem.

Das hatte ich noch nie gehört oder gelesen.

Stimmt es, dass Flüssigkristallbildschirme am digitalen DVI-Eingang mit Auflösungen, die nicht ihrer nativen entsprechen, Probleme haben?

Falls ja, kann mir jemand erklären, wieso bei analogen Signalen über den VGA-Eingang dieses Problem der verschiedenen Auflösungen nicht auftritt?

Ich bin erstaunt und ratlos. Ich freu mich über jede Erklärung oder Hilfestellung.

Einen lieben Gruß, Thoma

Moien

Stimmt es, dass Flüssigkristallbildschirme am digitalen
DVI-Eingang mit Auflösungen, die nicht ihrer nativen
entsprechen, Probleme haben?

Nein, das stimmt so nicht. Ruf nochmal an und frag nach einem Tier 2 Mitarbeiter. Dem erzählst du zuerst was der andere gesagt hat und dann fragst du nach einer korrekten Aussage.

Aber achte auch auf die Wiederholrate. Bildfrequenzen über 60Hz produzieren ähnliche Probleme. In dem Fall hat der Support Recht, aber es hat nix mit der Auflösung zu tun und es wird wahrscheinlich auch am analogen Eingang auftretten.

cu

Moien

Stimmt es, dass Flüssigkristallbildschirme am digitalen
DVI-Eingang mit Auflösungen, die nicht ihrer nativen
entsprechen, Probleme haben?

Nein, das stimmt so nicht. Ruf nochmal an und frag nach einem
Tier 2 Mitarbeiter. Dem erzählst du zuerst was der andere
gesagt hat und dann fragst du nach einer korrekten Aussage.

Ich stimme Dir zu, dass es kein prinzipielles Problem geben muss. Allerdings ist es auch nichts Ungewöhnliches, dass manche Geräte solche Probleme haben. Bei einigen Gerätekombinationen meiner Geräte muss ich auch manuell eingreifen, um das beste Ergebnis zu erhalten.
Die Leute von der Hersteller-Hotline machen es sich natürlich einfach. Einfach mal im Handbuch nachsehen, welche Formate der Monitor vorgeblich beherrscht und dann reklamieren.

Aber achte auch auf die Wiederholrate. Bildfrequenzen über
60Hz produzieren ähnliche Probleme. In dem Fall hat der
Support Recht, aber es hat nix mit der Auflösung zu tun und es
wird wahrscheinlich auch am analogen Eingang auftretten.

Die Zeiten, als man Monitore mit der falschen Auflösung in den Tod schicken konnte, sind allerdings schon rund zehn Jahre vorbei. Alle aktuellen Geräte bekommen das Signal entweder gleich digital oder versuchen das analoge Signal zu entschlüsseln (ggf. vergeblich). Das war nur, als das analoge Signal noch direkt durchgeleitet wurde und damit ggf. den Zeilentrafo gegrillt hat.