Nicht Wollen oder Nicht Können?

Hallo an alle:

Wenn ein 19jähriger von der Realschule „fliegt“ auf die Hauptschule
wechselt dort nur dank der konsequenten Begleitung seiner Mutter den
Abschluss schafft, allerdings gelingt es ihm (weil er einfach
unentschuldigt nicht zur Arbeit kam) sich um die Lehrstelle zu
bringen, auch bei zwei weiteren Arbeiten die ihm organisiert wurden
fliegt er aus demselben Grund raus.

Er haust in einem Zimmer, die Miete dafür zahlen letztmalig im August
seine Eltern. Er hat Erfahrungen mit Hasch, dafür wurde er zu X Tagen
sozialer Arbeit verpflichtet, die er trotz vieler freier Zeit noch
nicht angetreten hat. Die „Schwierigkeiten“ ziehen sich seit seiner
Kindheit durch sein Leben.

Jetzt die Frage woran lässt sich eineindeutig fetstellen ob jemand
einfach nur Null Bock hat oder tatsächlich nicht kann und in dem Fall
kommen als Hinterungsgrund ja eigentlich nur seelische oder
psychische Probleme in Frage, die er selber sicher nicht sieht.

Was gibt es für Lösungsmöglichkeiten (falls es sich zeigt, dass er
auf Grund der Einstellung der Mietzahlung rausfliegt)?

  • lässt man ihn weiter vor sich hin stolpern
  • kann und sollte man als Aussenstehender auf ihn zugehen
  • inwieweit sind die Eltern daran zu beteiligen (die der festen
    Meinung sind, er habe einfach nur keine Lust und obige Zusammenhänge
    nicht sehen wollen und zudem sie bereits dank aller bisherigen
    Anstrengungen ziemlich überfordert sind)

Wer hat damit konkrete Erfahrungen oder kann mir jemanden nennen, der
sich damit auskennt.

Vielen Dank im Voraus.
Miss

Hallo,

Jetzt die Frage woran lässt sich eineindeutig fetstellen ob
jemand einfach nur Null Bock hat oder tatsächlich nicht kann und in
dem Fall kommen als Hinterungsgrund ja eigentlich nur seelische oder
psychische Probleme in Frage, die er selber sicher nicht
sieht.

die Ursache eindeutig festzustellen, wird sehr schwierig. Man kann aber mehr oder minder gut gesicherte Aussagen darüber machen. Dies kann z.B. nach einer jugendpsychologischen oder jugendpsychiatrischen Untersuchung geschehen (mit 19 Jahren kann die Person noch im Rahmen der Jugendpsychiatrie / -psychologie untersucht werden). In einer solchen Untersuchung werden Gespräche geführt - mit dem Jugendlichen, wenn möglich auch mit den Eltern -, die auf den persönlichen und familiären Hintergrund abzielen, die Lebens-, Schul- und Krankengeschichte in den Blick nehmen und Persönlichkeit, Einstellungen und Motivationen zum Thema haben. Und es werden Tests durchgeführt, z.B. Intelligenztests oder Konzentrationstests, um einen objektiveren Eindruck von der Leistungsfähigkeit des Jugendlichen zu erhalten. Auf dieser Grundlage läßt sich oft mit ganz guter Sicherheit eine Einschätzung der Ursachen für die momentane Lebenssituation des Jugendlichen abgeben (in Form eines Gutachtens). Diese Einschätzung kann dann dem Jugendlichen und ggf. den Eltern in angemessener Weise rückgemeldet werden.

Was gibt es für Lösungsmöglichkeiten (falls es sich zeigt,
dass er auf Grund der Einstellung der Mietzahlung rausfliegt)

Auf Basis dieser Einschätzungen und in Kooperation mit dem Jugendlichen, ggf. seinen Eltern (im Fall eines 19jährigen ist dies rechtlich gesehen ja nicht unbedingt notwendig), können Perspektiven für die Zukunft entwickelt werden. Beispielsweise könnte darunter das vorübergehende Wohnen in einem Jugendwohnheim oder in einer betreuten Wohnanlage, ein Ausbildungs- oder Arbeitsplatz in einer Einrichtung für Jugendliche und junge Erwachsene mit psychischen Problemen oder sozialen Defiziten und / oder eine Teilnahme an psycho- oder soziotherapeutischen Maßnahmen.

Grüße

Hi Miss,

mir fiel beim lesen Deines Postings folgende Geschichte ein:

Der kleine Klaus war ein ganz normaler Junge - einzig mit dem Unterschied, dass er trotz seiner 7 Jahre immer noch kein einziges Wort gesprochen hatte und/oder sprach. Eines Tages, beim Frühstück, sagte er plötzlich laut, klar und unmissverständlich: „Marmelade bitte!“

Die Freude war übergroß und nachdem sich alle, die es gehört hatten, ein wenig beruhigten, fragte der Vater: „Mein lieber Klaus, seit Jahren warten wir, dass Du sprichst - warum hast Du bisher nie was gesagt?“

Klaus Antwoert war so kurz wie klar: „Bisher musste ich nie was sagen, weil ich immer alles von alleine bekommen habe!“

Hallo miss,

das ist ziemlich schwierig, wenn man den Betroffenen nicht kennt.

„Er hat Erfahrung mit Hasch“ ist auch nicht sehr aussagekräftig.

Es gibt sicher Jugendliche, die trotz ihres Haschkonsums in der Lage sind, die Schule zu beenden und eine Ausbildung durchzuhalten.
Es gibt auch „Hardcorekiffer“, denen alles egal ist, sicher immer wundern, wie schnell die Zeit vergeht und schwer den „Popo“ hochkriegen.

Vielleicht hat der junge Mann auch Angst vorm erwachsen werden und der damit verbunden Verantwortung, die auf ihn zukommt?

Oder er hat ein psychisches Problem, oder, oder …

Sind denn seine Eltern noch im Gespräch mit ihm? Weiss er, dass wenn er Hilfe braucht (und damit meine ich nicht finanzielle Hilfe), er seine Eltern jeder Zeit ansprechen kann?

Die Eltern könnten sich an eine Beratungsstelle wenden.

Aber so hart das ist, wenn er seine Sozialstunden nicht antritt, dann muss er wohl mit den Konsequenzen leben.

Liebe Grüße
usch

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

als Laie kann ich dir leider nicht helfen. Aber beim durchlesen deiner Schilderung, in der der Vater nicht einmal besonders erwähnt wird, habe ich an diesen Artikel aus der FAZ gedacht:

http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555…

Viele Grüße
Ultra

Hallo,

erst einmal danke für die Antwort.
Nun in dem Fall sehe ich als Außenstehende das so, weder die Eltern und er selber schon gar nicht würde auf die Idee kommen, das in der Form nochmal austesten zu lassen.
Die Mutter war ja vor ein paar Jahren schonmal bei einem Psychologen, sie erwartet allerdings soetwas wie eine „schnelle Reparatur“ - was so nicht geht, damals wurde eben gesagt, dass evtl. linke und rechte Gehirnhälfte nicht richtig miteinander kommunizieren, diesbezüglich wurde aber nichts weiter unternommen.

Um unten beschriebenes umzusetzen müsste ich auf ihn zugehen und das ansprechen, die Frage steht mir das zu - ist das der richtige Weg?

danke
Miss

MOD: Vollzitat entfernt

Hallo,
es ist schwierig. Vor allem ist es schwierig jemanden Ehrgeiz und
Motivation beizubringen. Das hat wohl etwas mit (Selbst)bewusstsein
und Verantwortungsgefühl zu tun.

Ohne Hintergründe über Familie, soziales Umfeld und persönliche
Probleme lässt sich schwer etwas sagen - aber es gibt drei Dinge, von
denen ich überzeugt bin, dass sie bewusstseinserweiternd und
motivationsfördernd sind:

  1. Sport - wer körperlich an seine Grenzen geht, der entwickelt ein
    Gefühl für sich und seinen Körper. Am idealsten sind dann auch
    Sportarten, wo man nicht alleine vor sich hinrödelt (wie
    Fitnessstudio oder joggen), sondern im Paar oder im Team. Er lernt
    Verantwortung zu übernehmen und das sein Handeln ein direkten
    Einfluss auf andere hat - z.B. Reiten, Judo, Paartanz, Fussball)

  2. Ein Instrument spielen - er muss üben um es zu beherrschen,
    entwickelt Disziplin und erhält dafür Erfolgserlebnisse.

  3. Auslandsaufenthalt - am besten nicht der Sandart-USA-Aufenthalt,
    sondern in einem Land, das fremd ist - China oder ein Land in Afrika
    oder Südamerika. Die Erkenntnis, dass es nicht selbstverständlich ist
    Essen, Arbeit und poitische Freiheit zu haben ist unbezahlbar. Er
    wird mit ganz anderen Augen nach Deutschland zurückkehren. Es gibt
    viele Organisationen, die kostengünstig solche Aufenthalte
    ermöglichen (auch in Kombination mit Arbeit, z.B. im Umweltschutz
    oder Kinderhilfswerke).

Mit erhobenen Zeigefinder wird er vermutlich nichts kapieren.
Ich weiss nicht in was für ein Verhältnis Du zu ihm stehst, aber
vielleicht kannst Du ihn die Punkte vorschlagen und ihr könnt
gemeinsam recherchieren.

Viel Glück.

Hallo,

erst einmal danke für die Antwort

Hallo,
es ist schwierig. Vor allem ist es schwierig jemanden Ehrgeiz
und
Motivation beizubringen.

>>> Hier ist die Frage ob das „generell beibringbar ist“

Das hat wohl etwas mit

(Selbst)bewusstsein
und Verantwortungsgefühl zu tun.

Ohne Hintergründe über Familie, soziales Umfeld und
persönliche
Probleme lässt sich schwer etwas sagen - aber es gibt drei
Dinge, von
denen ich überzeugt bin, dass sie bewusstseinserweiternd und
motivationsfördernd sind:

  1. Sport - wer körperlich an seine Grenzen geht, der
    entwickelt ein
    Gefühl für sich und seinen Körper. Am idealsten sind dann auch
    Sportarten, wo man nicht alleine vor sich hinrödelt (wie
    Fitnessstudio oder joggen), sondern im Paar oder im Team. Er
    lernt
    Verantwortung zu übernehmen und das sein Handeln ein direkten
    Einfluss auf andere hat - z.B. Reiten, Judo, Paartanz,
    Fussball)

>>> Er hat eine ganze zeitlang, als er eben noch in der Schule war Fußball gespielt. Ob er das jetzt noch aktiv betreibt, nachdem er sein Zimmer hat, keine Arbeit, kaum Geld kann ich nicht sagen, denke aber nein.

  1. Ein Instrument spielen - er muss üben um es zu beherrschen,
    entwickelt Disziplin und erhält dafür Erfolgserlebnisse.

>>>> mit 19 und in dieser aktuellen Situation kann ich nur sagen _ zu spät

  1. Auslandsaufenthalt - am besten nicht der
    Sandart-USA-Aufenthalt,
    sondern in einem Land, das fremd ist - China oder ein Land in
    Afrika
    oder Südamerika. Die Erkenntnis, dass es nicht
    selbstverständlich ist
    Essen, Arbeit und poitische Freiheit zu haben ist unbezahlbar.
    Er
    wird mit ganz anderen Augen nach Deutschland zurückkehren. Es
    gibt
    viele Organisationen, die kostengünstig solche Aufenthalte
    ermöglichen (auch in Kombination mit Arbeit, z.B. im
    Umweltschutz
    oder Kinderhilfswerke).

>>> das wäre möglich, da er es wohl nicht aus eigenem Antrieb macht, müsste es für ihn organisiert werden - genauso wie er bereits die Lehrstelle und die beiden Arbeiten danach organisiert bekam, die er dann sausen lies - und wenn es, was ja auch die Frage war, so ist das er NICHT KANN (eben aus psychischen Gründen) dürfte das nach hinten losgehen

Mit erhobenen Zeigefinder wird er vermutlich nichts kapieren.

>>> natürlich nicht

Ich weiss nicht in was für ein Verhältnis Du zu ihm stehst,
aber
vielleicht kannst Du ihn die Punkte vorschlagen und ihr könnt
gemeinsam recherchieren.

>> wir sind mit den Eltern befreundet und haben zu ihm leider nur sporadisch Kontakt

Viel Glück.

Danke

hallo erstmal ich kenne dieses gefühl ich hatte eine sehr trauchige kindheit ich war immer sehr schüchtern u.s.w… mann lernt mit der zeit mann wird gefühlskalt glaube mir mann muss miteinander reden und du MUST zum psychater sonnst wirst du lernen los zulassen und nie feste partnerschaften aufbauen können ehrlich denke daran immer erst DU mann muss heutzutage egoistisch sein sonst wird mann oft benutzt ich wünsche dir alles gute

MOD: Vollzitat entfernt

Hallo,

man hört häufig, daß Leute erwarten, daß „es“ schnell geht. Was sich Jahre lang entwickelt und verfestigt hat, soll innerhalb von ein paar Wochen geändert sein, möglichst ohne größere Anstrengungen. Hier ist der Wunsch Vater des Gedanken. Wenn die Motivation in diese Richtung geht, dann sind die Chancen in der Tat nicht groß, daß sich wirklich etwas ändert.
Aber für mich ist es schwierig, die Situation einzuschätzen, da ich den Jugendlichen und seine Eltern nicht kenne. Du kannst es besser beurteilen, ob sich ein Vorstoß in diese Richtung lohnt. Wenn Du die Frage für Dich bejahst, dann würde ich es behutsam versuchen, nicht mit der Tür ins Haus fallen, sondern mich in einem Gespräch mit dem Jugendlichen langsam vorantasten, vielleicht ein, zwei, drei Gespräche führen und mich immer ein Stück weiter tasten, um zu sehen, was bei dem Jugendlichen möglich ist und ggf. einen Umdenkprozeß in Gang zu setzen. Dabei würde ich die Untersuchung als Ziel ansehen, danach wird man sehen, was zu tun ist. Wenn Du damit keinen Erfolg hast, würde ich die Sache auf sich beruhen lassen und mich (zumindest erstmal) nicht mehr darum kümmern. Denn dann ist der Leidensdruck bei dem Jugendlichen noch nicht groß genug.

Grüße

1 „Gefällt mir“

Hi Miss,

meine Antwort entspricht in etwa der von Tom.

Ich kenne das von mir. Mein Vater war ein sehr konfliktscheuer Mensch und er hat, wenn es mit mir und Schule Probleme gab das Ganze immmer ganz einfach gelöst: indem er mich bei einer anderen Schule angemeldet hat. Das hatte zur Folge, dass ich sieben verschiedene Gymnasien kennenlernen durfte und letztlich vor dem Abitur absprang.

Ich habe diese „Lösungsmöglichkeit“ dann übernommen. Immer, wenn es irgendwo Probleme gab, bin ich einfach weggegangen. Das konnten die tollsten Arbeitsstellen, Fortbildungsveranstaltungen, Urlaube u.v.a.m. sein.

Es hat sehr lange gedauert, bis ich dieses Muster erkannt habe und es hat noch einmal sehr lange gedauert, bis ich es gelernt hatte, Konflikte nicht durch Flucht zu „lösen“.

Vielleicht sollte man den jungen Mann mal selber seine Probleme lösen lassen bzw. die Konsequenzen zu tragen, wenn er einfach wieder abbricht, abhaut oder der Gerichtsauflage nicht folgt…

Herzlichen Gruß,
Anja
PS ach, da fällt mir ein, vor ein paar Wochen habe ich einen VHS-Kurs abgebrochen, irgendwie kam ich mit den Leuten da nicht klar :wink:

Hallo Miss,

der „Junge“ ist schon 19, habe ich das richtig verstanden?
Ich denke da kann man nur hoffen, er wirds endlich verstehen dass dieses sein Leben kein 24-Stunden-Lieferservice ist bei dem die Endrechnung „irgendwie“, „irgendwer“ schon „irgendwann“ regeln wird für ihn. Ich sehe es genauso wie Tom und bei lesen hatte ich meinen Bruder vor Augen und seinen Lebenslauf, der genauso begann.

Mehrfach wurden ihm die Schulen „ausgesucht“, da er immer irgendwelche Probleme hatte und meine Eltern ihm alles aus der Hand nahmen und für ihn regelten. Auch die absurdesten Berufsideen wurden für ihn geregelt. Wenn meine Eltern es ihm nicht schnell genug regelten, ging er einfach nicht zur Schule bis die „offizielle Androhung“ zuhause einging. Selbst seine Lehre wurde im arrangiert, ohne dass er eine Bewerbung schreiben musste. Dass er die Lehre ohne „Arrangements“ nicht schaffte (also abschloß) verwunderte mich damals schon nicht mehr. Denn dafür hat es ja etwas Eigeninitiative gebraucht. Später ging es dann genauso weiter bis heute. Er hat inzwischen so viele Jobs bekommen (meißt von „Kumpeln“ arrangiert), dass ich sie kaum noch zählen kann. Im Jahr durchwandert er mind. 5 Firmen und am Ende sind immer irgendwelche „bekloppten Kollegen“ Schuld an irgendwelchen Misstimmungen unter denen nur er leidet und weswegen er die Kündigung kassiert.

Dies soll jetzt kein Klagelied auf meinen Bruder sein, aber die Haltung dieses von dir beschriebenen Jungen kam mir so vertraut vor, dass ich hier nur mal beispielhaft schreiben wollte wie es laufen kann - nicht zwangsläufig muss.

Ich hoffe dieser 19jährige wacht bald auf!

Grüsse
Helena

Hallo Miss,

und was ich noch schreiben wollte zu dem Thema (aber der Finger auf absenden schneller war…*g*):

Ich glaube dass niemand, kein Therapeut und keine Pille, diesen Jungen dazu bringen können einzusehen dass er selbst „den Arsch hochbekommen“ muss. Wie schon gesagt - offensichtlich ist der Leidensdruck noch nicht groß genug. Man könnte ihm evtl. in einem offenen Gespräch nochmal klar machen dass er kurz vor der Zwangsräumung steht (keine Miete, keine Wohnung) und seine Eltern ihn nicht aufnehmen werden (das kann manchmal motivieren endlich was zu tun) und er auch nicht hoffen kann dass die Eltern ihn später Geld oder Erbe zuschustern. Manchmal ist schon die Aussicht auf ein „fettes Erbe“ von den Eltern so „motivierend“, dass man die Zeit „bis dahin“ einfach mal angenehm mit Nichtstun verbringt - wozu der Stress auch, das Geld wartet ja eh auf einen.

Für mich hört sich das nach dem „verwöhntes Kind“ Problem an, nicht nach zwei nicht verbundenen Hirnhälften. Hasch wäre für mich auch kein Hinwesi auf Sucht, für mich ist es bei starkem und regelmässigem Gebrauch die typische Droge der „Hanglooser“, es macht nicht nur „ruhig“ auch gleichgültiger (und by the way - ich denke der hat kein Geld, wie zahlt er das?).

Lasst ihn die Härte der Realität merken, einen anderen Weg würde es für mich nicht geben ihm zu „helfen“. Es gibt aber auch Menschen die wollen einfach „nichts tun“, die wollen nicht „geholfen“ bekommen, die finden ihren Lebensweg ziemlich gut, denk daran. Denen ist alles egal, die wollen den ganzen Tag nur herumhängen, uund bloß keinen Stress. Als ich meinen Bruder mal fragte wie er sich sein Leben und vor allem Alter vorstellt, kam ein Schulterzucken und dann der Spruch „dann belaste ich die Hütte von Mama eben so lange bis ich nix mehr bekomme, rausschmeissen werden die mich da schon nicht, mir doch egal.“

Grüsse
Helena