Nichts Gravitation

Hallo @all,

Leider bin ich in der nächsten Woche unterwegs und habe insgesamt wenig Zeit zum antworten - würde mich aber dennoch über vielfache Häufungen von Antwortenbergen zu folgendem froien:

Stellt euch bitte „Nichts“ vor. Wirklich Nichts. Sowas, wie ein leeres Weltall ohne alles drin und drumrum. Nur unendlich gähnende Leere.
Voraussetzung: Ihr müßt es mit eurem geistigen Auge beobachten können.
Man nehme zwei Kullern (z.B. den Mond und einen Tischtennisball), welche ich hiermit definiere als mit glatter Oberfläche versehen und zum ideal elastischen Stoß fähig. Sie bewegen sich so aufeinander zu, daß sie sich treffen werden (mittig oder nicht, ist mir egal)
1.) Ist es möglich, aus diesem System, irgendeine Größe abzuleiten (Zeit, Länge, Masse) oder Gesetzmäßigkeiten?
2.) Welche Größen sind zur Betrachtung der Vorgänge in diesem System relevant? Welche sind bedeutungslos?
3.) Was kann man während des Prozesses alles beobachten? Detailliert bitte!!!

Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten vorab
Frank

Hallo @all,

Hallo Frank,

Stellt euch bitte „Nichts“ vor. Wirklich Nichts. Sowas, wie
ein leeres Weltall ohne alles drin und drumrum. Nur unendlich
gähnende Leere.

Aha, mein Gehirn…

Voraussetzung: Ihr müßt es mit eurem geistigen Auge beobachten
können.
Man nehme zwei Kullern (z.B. den Mond und einen
Tischtennisball), welche ich hiermit definiere als mit glatter
Oberfläche versehen und zum ideal elastischen Stoß fähig. Sie
bewegen sich so aufeinander zu, daß sie sich treffen werden
(mittig oder nicht, ist mir egal)
1.) Ist es möglich, aus diesem System, irgendeine Größe
abzuleiten (Zeit, Länge, Masse) oder Gesetzmäßigkeiten?

Größen und Gesetzmäßigkeiten sind Definitionssache und somit Sache des Beobachters der sich wiederum in einem beschriebenen System befinden muß. Der Standpunkt…

2.) Welche Größen sind zur Betrachtung der Vorgänge in diesem
System relevant?

Alle vier Dimensionen und deren Ableitungen…

3.) Was kann man während des Prozesses alles beobachten?

Wenn man Beobachter ist, verändert man das zu beobachtende System. Und je nach diesem „Standpunkt“ beobachtet man andere Einflüsse und deren Wirkungen.

Detailliert bitte!!!

Ja sorry, etwas einfach dargestellt, aber ich habe das Nichts oben und die zwei Kugeln unt… äh… vergiss es…

Alles Gute

olli

Gottseibeiuns

Stellt euch bitte „Nichts“ vor. Wirklich Nichts. Sowas, wie

ein leeres Weltall ohne alles drin und drumrum. Nur unendlich
gähnende Leere.
Voraussetzung: Ihr müßt es mit eurem geistigen Auge beobachten
können.:

Hallööööle, Frank, Mann, hallt das hier hohl!
Wohin eigentlich mit dem ganzen Schrott solange?
Na, du bist ja (nächste Woche) sowieso weg, aber wie willst du von da denn sehen, wie bei dir die post ankommt?
Von da? Von wo?
Wenn die Welt leer ist, wo ist denn der, der sich diese Leere vorstellt? In der zweiten Welt?
Du hast einen Knall! Den Urknall nämlich.
Hier wird nur klar, welch ein Blödsinn, welch eine „wissenschaftliche Tiefe“ für das dumme Volk doch die „Urknalltheorie“ ist.
Vor dem Urknall, da ist gar nichts, da ist nichts und da war nichts. Sonst wärs ja kein „Urknall“.
Oder meinst du, da ist nichts, gar nichts, außer dir, dir das vorzustellen; also außer „Gott“?
Es existiert nur „das Mix“ und du (aber auch nur, um dir das vorzustellen.
Da werden die Tage ganz schön lang.
Aber nicht verzweifeln, ich bin bei dir…

meint, moin, manni

Fata Morgana
Hallo @uch

Stellt euch bitte „Nichts“ vor. Wirklich Nichts. Sowas, wie
ein leeres Weltall ohne alles drin und drumrum. Nur unendlich
gähnende Leere.

hab ich!

Voraussetzung: Ihr müßt es mit eurem geistigen Auge beobachten
können.

was bitte beobachten? Ist ja nix da!

Man nehme zwei Kullern (z.B. den Mond und einen
Tischtennisball), welche ich hiermit definiere als mit glatter
Oberfläche versehen und zum ideal elastischen Stoß fähig. Sie
bewegen sich so aufeinander zu, daß sie sich treffen werden
(mittig oder nicht, ist mir egal)
1.) Ist es möglich, aus diesem System, irgendeine Größe
abzuleiten (Zeit, Länge, Masse) oder Gesetzmäßigkeiten?
2.) Welche Größen sind zur Betrachtung der Vorgänge in diesem
System relevant? Welche sind bedeutungslos?
3.) Was kann man während des Prozesses alles beobachten?
Detailliert bitte!!!

I mean that space is a kind of Fata Morgana, produced by the reality of time and something completely different that we call consciousness.

Also, um es noch unverständlicher auszudrücken. Deine Versuche sehen für mich so aus, als würdest Du eine Photo-CD gegen das Licht halten um die darauf gespeicherten Bilder zu erkennen.

Um es hingegen wieder klarer auszudrücken: Raum ist meiner Meinung nach die Illusion, die aus der zeitlichen Verzögerung bzw. Synchronisation unterschiedlicher Ereignisse entsteht. Du hörst die Tiefe des Raumes zwar, aber nur, weil die Schallwellen zu unterschiedlichen Zeiten, Deine beiden Ohren erreichen. Im ‚Gehirn‘ wird daraus das Bild eines Raumes aufgebaut. Da das aber mühelos gelingt, muss es zwischen dem was ‚wirklich‘ ist und der Raumillusion so etwas wie eine Isomorphie bestehen.
So etwas. Durchbrochen wird diese Isomorphie allerdings bei EPR-Experimenten.

Ich würde sagen erstmal Douglas Adams lesen, um sich auf die Groteskheit des Universums angemessen einzustimmen.

Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten vorab
Frank

Hallo

Leider ist Dein Modell im Ansatz schon falsch. Es gibt nicht Nichts. Es gibt immer das, was in der Physik Vakuumfluktuation heisst.

Ohne Erwähnung liessest Du auch, welche Struktur das Universum haben soll. Ist es gekrümmt oder nicht, wenn gekrümmt, dann wie, welche Topologie?

Du solltest wissen, dass es den Theoretikern schon Mühe macht, eine leeres Universum mit der allgemeinen Relativitätstheorie zu beschreiben und Du willst auch noch makroskopische Objekte reinsetzen, oh je…

Und die Vakuumfluktuationen stören nach wie vor…

Gruss
Thomas

Hallo

Leider ist Dein Modell im Ansatz schon falsch. Es gibt nicht
Nichts. Es gibt immer das, was in der Physik Vakuumfluktuation
heisst.

Falsch, es ist leer. Ich habe dieses Modell genau so definiert.

Ohne Erwähnung liessest Du auch, welche Struktur das Universum
haben soll. Ist es gekrümmt oder nicht, wenn gekrümmt, dann
wie, welche Topologie?

Nichts. An was möchtest du diese Topologie binden? Du hast nur Nichts und die beiden Kullern auf ihrem Weg.

Du solltest wissen, dass es den Theoretikern schon Mühe macht,
eine leeres Universum mit der allgemeinen Relativitätstheorie
zu beschreiben und Du willst auch noch makroskopische Objekte
reinsetzen, oh je…

Und deshalb setze ich ja gerade noch einen drauf :smile:

Und die Vakuumfluktuationen stören nach wie vor…

Na dann fliegen sie halt trotzdem raus…

Gruß
Frank

Hallo Unbedeutender,

deine Gedanken gehen in die richtige Richtung. Ich sprach aber mit keiner Silbe von einem Raum!!! Meine vorgabe war: NICHTS!

Nimm dies bitte wortwörtlich.

Gruß
Frank

Stellt euch bitte „Nichts“ vor. Wirklich Nichts. Sowas, wie
ein leeres Weltall ohne alles drin und drumrum. Nur unendlich
gähnende Leere.

ich hatte schon immer probleme mir „Nichts“ vorzustellen. Aber gut.

Voraussetzung: Ihr müßt es mit eurem geistigen Auge beobachten
können.

„Nichts beobachten“. Alles klar. (Erinnert mich an die Unendliche Geschichte)

Man nehme zwei Kullern (z.B. den Mond und einen
Tischtennisball),

Warum so unterschiedliche Größen??
Dir ist doch hoffentlich klar, dass du dir mit den Kullern ziemlich viel Schrott in dein schönes leeres Nichts eingefangen hast. Die ganze Physik quasi mit allem drum und dran. Aber gehen wir mal davon aus, dass die Kuller nur ein Masse haben und sonst nichts. (und die musst du schon eingestehen)

welche ich hiermit definiere als mit glatter

Oberfläche versehen und zum ideal elastischen Stoß fähig. Sie
bewegen sich so aufeinander zu, daß sie sich treffen werden
(mittig oder nicht, ist mir egal)
1.) Ist es möglich, aus diesem System, irgendeine Größe
abzuleiten (Zeit, Länge, Masse) oder Gesetzmäßigkeiten?

Hast du doch schon selbst gemacht. Mit den Worten "Man nehme zwei Kullern " hast du Masse und mit „bewegen sich aufeinander zu“ hast du Raum und Zeit defininiert.

2.) Welche Größen sind zur Betrachtung der Vorgänge in diesem
System relevant?

Alle die du definiert hast: Masse, Raum, Zeit

Welche sind bedeutungslos?

Alle anderen

3.) Was kann man während des Prozesses alles beobachten?
Detailliert bitte!!!

Nix. Denn Beobachtungen setzen Informationsträger voraus, die aber nicht vorhanden sind, weil ja nur die zwei Kullern da sind.

Gruß
Oliver

Hallo Frank

Leider ist Dein Modell im Ansatz schon falsch. Es gibt nicht
Nichts. Es gibt immer das, was in der Physik Vakuumfluktuation
heisst.

Falsch, es ist leer. Ich habe dieses Modell genau so
definiert.

Hmmm, dann wird die Sache aber langweilig, denn Du willst alle Quantenmechanischen Effekte ausklammern und ein rein klassisches Modell betrachten. Na gut, aber warum? Hat mit Sicherheit Nichts mit dem zu tun, was wir beobachten könnten.

Nichts. An was möchtest du diese Topologie binden? Du hast nur
Nichts und die beiden Kullern auf ihrem Weg.

Topologie kann man nicht binden, Topologie IST. Oder anders ausgedrückt, die Topologie ist eine grundlegende Wahl von Dir, in was für ein Universum Du Dich befindest. Am Einfachsten wäre ein Flaches Universum a la Newton, aber wie oben schon gesagt, dann wirds langweilig. Einstein selbst und Leute wie Schwarzschild haben andere Topologien - leere Universumsstrukturen - durchgerechnet.

Gruss
Thomas

Man nehme zwei Kullern (z.B. den Mond und einen
Tischtennisball),

Warum so unterschiedliche Größen??
Dir ist doch hoffentlich klar, dass du dir mit den Kullern
ziemlich viel Schrott in dein schönes leeres Nichts
eingefangen hast. Die ganze Physik quasi mit allem drum und
dran. Aber gehen wir mal davon aus, dass die Kuller nur ein
Masse haben und sonst nichts. (und die musst du schon
eingestehen)

Nein, die Masse kann ich nicht eingestehen. Womit ermittelst du die Masse? Ich sprach nur von materiebehafteten Kullern. Raum gebe ich zu. Einen rein dreidimensionalen ohne vorzüglichen Punkt. Zeit? Weshalb? Woran erkennst du einen Ablauf?

welche ich hiermit definiere als mit glatter

Oberfläche versehen und zum ideal elastischen Stoß fähig. Sie
bewegen sich so aufeinander zu, daß sie sich treffen werden
(mittig oder nicht, ist mir egal)
1.) Ist es möglich, aus diesem System, irgendeine Größe
abzuleiten (Zeit, Länge, Masse) oder Gesetzmäßigkeiten?

Hast du doch schon selbst gemacht. Mit den Worten "Man nehme
zwei Kullern " hast du Masse und mit „bewegen sich aufeinander
zu“ hast du Raum und Zeit defininiert.

2.) Welche Größen sind zur Betrachtung der Vorgänge in diesem
System relevant?

Alle die du definiert hast: Masse, Raum, Zeit

Raum - die anderen noch nicht.

Welche sind bedeutungslos?

Alle anderen

Welche Bedeutung hat die Masse? Sturerweise behaupte ich auch noch, daß die Zeit dort rückwärts laufen kann. Ändert sich dadurch etwas?

3.) Was kann man während des Prozesses alles beobachten?
Detailliert bitte!!!

Nix. Denn Beobachtungen setzen Informationsträger voraus, die
aber nicht vorhanden sind, weil ja nur die zwei Kullern da
sind.

Laß den Prozeß vor deinem geistigen Auge ablaufen! Die beiden Informationsträger sind die Kullern, die du so gottseidank nicht beeinflussen kannast! Das Modell uist sehr abstrakt - das weiß ich.

Ganz wichtig, hab ich echt vergessen: ich unterstelle noch, daß Gravitation vernachlässigt wird!

Gruß
Frank

Hallo Thomas,

Topologie kann man nicht binden, Topologie IST. Oder anders
ausgedrückt, die Topologie ist eine grundlegende Wahl von Dir,
in was für ein Universum Du Dich befindest. Am Einfachsten
wäre ein Flaches Universum a la Newton, aber wie oben schon
gesagt, dann wirds langweilig. Einstein selbst und Leute wie
Schwarzschild haben andere Topologien - leere
Universumsstrukturen - durchgerechnet.

Das wußte ich noch nicht mal.
Belassen wir es, daß ich keine vorgebe, um betrachten zu können, ob diese Topologie durch die Existenz der Kullern (ich habe dieses Wort mit Asicht gewählt - es sollen keine echten dreidimensionalen Kugeln dfarstellen - nicht um jeden Preis. Soll aer die Vorstellung von dreidimensionalen Kugeln suggerieren) erst entsteht. Du darfst dir gernm aussuchen, daß ich einen echten dreidimensionalen Raum vorgebe, dem ich aber auch mal eine Dimension klauen darf :smile:

Frank
PS: es geht mir darum, hier vielleicht die Unmöglichkeit der Gleichzeitigkeit von Ort und Impuls darzustellen. Dazu bedarf es eines geeigneten Modells.

Man nehme zwei Kullern (z.B. den Mond und einen
Tischtennisball),

Warum so unterschiedliche Größen??
Dir ist doch hoffentlich klar, dass du dir mit den Kullern
ziemlich viel Schrott in dein schönes leeres Nichts
eingefangen hast. Die ganze Physik quasi mit allem drum und
dran. Aber gehen wir mal davon aus, dass die Kuller nur ein
Masse haben und sonst nichts. (und die musst du schon
eingestehen)

Nein, die Masse kann ich nicht eingestehen. Womit ermittelst
du die Masse? Ich sprach nur von materiebehafteten Kullern.

„Materie“ ist doch nur das populärwissenschaftliche Synonym für „Masse“. Und die Tatsache, dass ich keine Messgeräte hab, womit ich die Masse messen kann, entbindet diese doch nicht von ihrer Existenz.
Ich meine ein Knall ist existiert doch auch, wenn keiner da ist, der ihn hört.

Raum gebe ich zu. Einen rein dreidimensionalen ohne
vorzüglichen Punkt. Zeit? Weshalb? Woran erkennst du einen
Ablauf?

Du hast gesagt, dass sich die beiden Kullern aufeinander zu bewegen. Und Bewegung ist die zeitliche Änderung einer Raumpostition.

Welche Bedeutung hat die Masse? Sturerweise behaupte ich auch
noch, daß die Zeit dort rückwärts laufen kann. Ändert sich
dadurch etwas?

Naja, die Masse ist eben beim Stoß von bedeutung, denn je nachdem wie die Massenverhältnisse sind, kann das Stoßergebnis anders aussehen.
Zur Zeitrichtung: man kann ganz allgemein, die Zeitrichtung, so definieren, dass sie die gleiche Richtung hat wie die Entropieerhöhung. Wenn sich also die Entropie beim Stoß vergrößert, z.b. dass Wärme frei wird oder ein Stoßpartner beim Stoß Teilchen verliert, wächst die Entropie und legt damit eindeutig eine Zeitrichtung fest. Ändert sie sich nicht, hast du recht: es gibt kein Kriterium mit der man eine Zeitrichtung festlegen könnte.

3.) Was kann man während des Prozesses alles beobachten?
Detailliert bitte!!!

Nix. Denn Beobachtungen setzen Informationsträger voraus, die
aber nicht vorhanden sind, weil ja nur die zwei Kullern da
sind.

Laß den Prozeß vor deinem geistigen Auge ablaufen! Die beiden
Informationsträger sind die Kullern, die du so gottseidank
nicht beeinflussen kannast! Das Modell uist sehr abstrakt -
das weiß ich.

Und wer ist dann der Beobachter?

Ganz wichtig, hab ich echt vergessen: ich unterstelle noch,
daß Gravitation vernachlässigt wird!

Deine Frage ist nicht so leicht zu beantworten, weil du quasi in deinem Universum die Physik neu definierst und man beim Beantworten nicht genau weiß, was man jetzt von der alten Physik benutzen darf und was nicht.

Gruß
Oliver

Hallo Olli,

„Materie“ ist doch nur das populärwissenschaftliche Synonym
für „Masse“. Und die Tatsache, dass ich keine Messgeräte hab,
womit ich die Masse messen kann, entbindet diese doch nicht
von ihrer Existenz.
Ich meine ein Knall ist existiert doch auch, wenn keiner da
ist, der ihn hört.

Einigen wir uns darauf, daß die Kullern aus einer endlichen Anzahl Teilchen, mindestens jedoch einem bestehen?

Raum gebe ich zu. Einen rein dreidimensionalen ohne
vorzüglichen Punkt. Zeit? Weshalb? Woran erkennst du einen
Ablauf?

Du hast gesagt, dass sich die beiden Kullern aufeinander zu
bewegen. Und Bewegung ist die zeitliche Änderung einer
Raumpostition.

Welche Bedeutung hat die Masse? Sturerweise behaupte ich auch
noch, daß die Zeit dort rückwärts laufen kann. Ändert sich
dadurch etwas?

Naja, die Masse ist eben beim Stoß von bedeutung, denn je
nachdem wie die Massenverhältnisse sind, kann das Stoßergebnis
anders aussehen.

Oops, das ist mir neu. Wir betrachten nicht aus Spaß nur zwei Teilchen!!

Zur Zeitrichtung: man kann ganz allgemein, die Zeitrichtung,
so definieren, dass sie die gleiche Richtung hat wie die
Entropieerhöhung. Wenn sich also die Entropie beim Stoß
vergrößert, z.b. dass Wärme frei wird oder ein Stoßpartner
beim Stoß Teilchen verliert, wächst die Entropie und legt
damit eindeutig eine Zeitrichtung fest. Ändert sie sich nicht,
hast du recht: es gibt kein Kriterium mit der man eine
Zeitrichtung festlegen könnte.

Ich sprach davon, daß diese zum idealen Stoß fähig sind! Nix da mit Energieumwandlung!

Und wer ist dann der Beobachter?

Du sollst das Experiment vor deinem geistigen Auge ablaufen lassen. In der Realität wirst du es so nicht sehen können.

Ganz wichtig, hab ich echt vergessen: ich unterstelle noch,
daß Gravitation vernachlässigt wird!

Deine Frage ist nicht so leicht zu beantworten, weil du quasi
in deinem Universum die Physik neu definierst und man beim
Beantworten nicht genau weiß, was man jetzt von der alten
Physik benutzen darf und was nicht.

Genau. Spielen wir Gott (warum nicht, wir sollen ihm ja eh ähnlich sein :smile: und basteln uns ein neues Universum. Zu betrachten wären da die allersimpelsten Vorgänge zuerst. Du merkst ja schon, daß soetwas simples ganz schön kompliverfitzt ist.
Bevor ich Aussagen in die Denkrichtung mache, wollte ich erstmal das modell vorstellen, ob es geeignet ist. Daran soll dann über Gravitation nachgedacht werden. Vorab aber z.B. die Unmöglichkeit einer Gleichzeitigkeit einer Impuls- und Ortsbestimmung. Dafür eignet es sich hervorragend.

Gruß
Frank

HAllo Frank,

Einigen wir uns darauf, daß die Kullern aus einer endlichen
Anzahl Teilchen, mindestens jedoch einem bestehen?

Ja ok, aber trotzdem haben sie eine Masse.

Naja, die Masse ist eben beim Stoß von bedeutung, denn je
nachdem wie die Massenverhältnisse sind, kann das Stoßergebnis
anders aussehen.

Oops, das ist mir neu. Wir betrachten nicht aus Spaß nur zwei
Teilchen!!

Willst du damit sagen, dass die beiden Massen gleich sind?

Zur Zeitrichtung: man kann ganz allgemein, die Zeitrichtung,
so definieren, dass sie die gleiche Richtung hat wie die
Entropieerhöhung. Wenn sich also die Entropie beim Stoß
vergrößert, z.b. dass Wärme frei wird oder ein Stoßpartner
beim Stoß Teilchen verliert, wächst die Entropie und legt
damit eindeutig eine Zeitrichtung fest. Ändert sie sich nicht,
hast du recht: es gibt kein Kriterium mit der man eine
Zeitrichtung festlegen könnte.

Ich sprach davon, daß diese zum idealen Stoß fähig sind! Nix
da mit Energieumwandlung!

in diesem Fall ist die Zeitrichtung umkehrbar.

Genau. Spielen wir Gott (warum nicht, wir sollen ihm ja eh
ähnlich sein :smile: und basteln uns ein neues Universum. Zu
betrachten wären da die allersimpelsten Vorgänge zuerst. Du
merkst ja schon, daß soetwas simples ganz schön kompliverfitzt
ist.

Eigentlich nicht, wenn man die Spielregeln kennt.

Bevor ich Aussagen in die Denkrichtung mache, wollte ich
erstmal das modell vorstellen, ob es geeignet ist. Daran soll
dann über Gravitation nachgedacht werden. Vorab aber z.B. die
Unmöglichkeit einer Gleichzeitigkeit einer Impuls- und
Ortsbestimmung. Dafür eignet es sich hervorragend.

Warum soll das unmöglich sein? Diese Unmöglichkeit gibt es nur in der Quantenphysik; dein Universum ist aber einfach, flach, klassisch und deterministisch. Da gibt es keine Probleme mit der Unschärfe von Ort und Impuls.

Gruß
Oliver

Hallo Olli,

Ja ok, aber trotzdem haben sie eine Masse.

Was bringt uns die Masse? Im allgemeinen gilt: m*v=konst. Wenn kein bvozugter Ot vorlieg, darf auch behaupten, daß die Geschwindigkeit(-sdifferenz) vor und nach dem Stoß den selben Berag hat. Die Gesammasse ds Sysems bleibt ja erhalten und ändert sich ncht.

Naja, die Masse ist eben beim Stoß von bedeutung, denn je

Zur Zeitrichtung: man kann ganz allgemein, die Zeitrichtung,
so definieren, dass sie die gleiche Richtung hat wie die
Entropieerhöhung. Wenn sich also die Entropie beim Stoß
vergrößert, z.b. dass Wärme frei wird oder ein Stoßpartner
beim Stoß Teilchen verliert, wächst die Entropie und legt
damit eindeutig eine Zeitrichtung fest. Ändert sie sich nicht,
hast du recht: es gibt kein Kriterium mit der man eine
Zeitrichtung festlegen könnte.

Ich sprach davon, daß diese zum idealen Stoß fähig sind! Nix
da mit Energieumwandlung!

in diesem Fall ist die Zeitrichtung umkehrbar.

Genau. Spielen wir Gott (warum nicht, wir sollen ihm ja eh
ähnlich sein :smile: und basteln uns ein neues Universum. Zu
betrachten wären da die allersimpelsten Vorgänge zuerst. Du
merkst ja schon, daß soetwas simples ganz schön kompliverfitzt
ist.

Eigentlich nicht, wenn man die Spielregeln kennt.

Deshalb wollte ch mich ja vorab über die geeignete Modelldefinition unterhalten.

Bevor ich Aussagen in die Denkrichtung mache, wollte ich
erstmal das modell vorstellen, ob es geeignet ist. Daran soll
dann über Gravitation nachgedacht werden. Vorab aber z.B. die
Unmöglichkeit einer Gleichzeitigkeit einer Impuls- und
Ortsbestimmung. Dafür eignet es sich hervorragend.

Warum soll das unmöglich sein? Diese Unmöglichkeit gibt es nur
in der Quantenphysik; dein Universum ist aber einfach, flach,
klassisch und deterministisch. Da gibt es keine Probleme mit
der Unschärfe von Ort und Impuls.

Wir werden sehen. Denk mal daran, wie die Abläufe aussehen, wenn du den Schatten der Kugeln aus verschiedenen Richtungen auf eine Leinwand projezierst.
Ich gab keine vorzügliche Dimensionalität an. Du darfst gern eine mopsen :smile:

Gruß
Frank

1.) Ist es möglich, aus diesem System, irgendeine Größe
abzuleiten (Zeit, Länge, Masse) oder Gesetzmäßigkeiten?

Da Du das System selbst erschaffen hast, bist Du der einzige der das beantworten kann.

2.) Welche Größen sind zur Betrachtung der Vorgänge in diesem
System relevant? Welche sind bedeutungslos?
3.) Was kann man während des Prozesses alles beobachten?
Detailliert bitte!!!

Das hängt davon ab, welche Eigenschaften Du dem System gibst.

Hallo Olli,

Ja ok, aber trotzdem haben sie eine Masse.

Was bringt uns die Masse? Im allgemeinen gilt: m*v=konst.

Eben nicht. Im Allgemeinen gilt d(m*v)/dt=F. Nur wenn die Kraft F=0 ist, gilt m*v=const. Hier ist die Gravitationskraft aber nicht Null.

Wenn

kein bvozugter Ot vorlieg, darf auch behaupten, daß die
Geschwindigkeit(-sdifferenz) vor und nach dem Stoß den selben
Berag hat. Die Gesammasse ds Sysems bleibt ja erhalten und
ändert sich ncht.

Der Gesamtimpuls ändert sich zwar nicht, aber die der einzelnen Komponenten.

Wir werden sehen. Denk mal daran, wie die Abläufe aussehen,
wenn du den Schatten der Kugeln aus verschiedenen Richtungen
auf eine Leinwand projezierst.

Was meinst du?

Gruß
Oliver

Hallo Olli,

Ja ok, aber trotzdem haben sie eine Masse.

Was bringt uns die Masse? Im allgemeinen gilt: m*v=konst.

Eben nicht. Im Allgemeinen gilt d(m*v)/dt=F. Nur wenn die
Kraft F=0 ist, gilt m*v=const. Hier ist die Gravitationskraft
aber nicht Null.

eben nicht. Ich habe die Gravitation als nicht existent erklärt, da ich sie bei kleineren Kullern getrost vernachlässigern kann.

Wenn

kein bvozugter Ot vorlieg, darf auch behaupten, daß die
Geschwindigkeit(-sdifferenz) vor und nach dem Stoß den selben
Berag hat. Die Gesammasse ds Sysems bleibt ja erhalten und
ändert sich ncht.

Der Gesamtimpuls ändert sich zwar nicht, aber die der
einzelnen Komponenten.

Und wie willst du das feststellen? Du kannst lediglich feststellen, daß sie sich mit derselben Geschwindigkeit auseinanderbewegen, mit der sie aufeinander zugeflogen sind.

Wir werden sehen. Denk mal daran, wie die Abläufe aussehen,
wenn du den Schatten der Kugeln aus verschiedenen Richtungen
auf eine Leinwand projezierst.

Was meinst du?

Gruß
Frank

HAllo Frank

Eben nicht. Im Allgemeinen gilt d(m*v)/dt=F. Nur wenn die
Kraft F=0 ist, gilt m*v=const. Hier ist die Gravitationskraft
aber nicht Null.

eben nicht. Ich habe die Gravitation als nicht existent
erklärt, da ich sie bei kleineren Kullern getrost
vernachlässigern kann.

Gut wegen mir, dann ist die Gravitation eben nicht existent, aber trotzdem kann sich der Impuls der Komponeten ändern! Nur der Gesamtimpuls ist konstant.

Wenn

kein bvozugter Ot vorlieg, darf auch behaupten, daß die
Geschwindigkeit(-sdifferenz) vor und nach dem Stoß den selben
Berag hat. Die Gesammasse ds Sysems bleibt ja erhalten und
ändert sich ncht.

Der Gesamtimpuls ändert sich zwar nicht, aber die der
einzelnen Komponenten.

Und wie willst du das feststellen? Du kannst lediglich
feststellen, daß sie sich mit derselben Geschwindigkeit
auseinanderbewegen, mit der sie aufeinander zugeflogen sind.

Ich glaube du vergisst, dass der Impuls auch eine Richtung hat. Also selbst wenn die Geschwindigkeitsbeträge gleich sind, kann sich der Impulsvektor ändern.

Wir werden sehen. Denk mal daran, wie die Abläufe aussehen,
wenn du den Schatten der Kugeln aus verschiedenen Richtungen
auf eine Leinwand projezierst.

Was meinst du?

Könntest du mal so langsam sagen, worauf du hinaus möchtest??

Gruß
Oliver

Hallo Olli,

und wie willst duda einen Impuls bestimmen? Du hast nix, womit du die Masse ermitteln kannst. du hast keinen vorzüglichen Punkt. Dein geistiges Auge unterliegt keiner Trägheit. Ergo —> Masse kannste weglassen, sie ist uninteressant. einzig die geschwindigkeit ist eine relevante Größe. Könten wir uns darauf einigen?

Gruß
Frank