Hallo!
Welchen Aufwand bedeutet es, das Niederschlagswasser von 250 m² Gebäudefläche in einer Gegend mit 650 mm jährlichem Niederschlag zu versickern? Es handelt sich um leichten, stellenweise sandigen Boden. Ich stelle mir vor, Drainrohre in frostfreier Tiefe in Kies zu verlegen. Wieviel Fläche wird dafür ungefähr gebraucht?
Gruß
Wolfgang
Hallo !
Warum nicht einfacher mit einem Sickerschacht ?
Man stellt zwei Betonrohre übereinander und schaufelt die Erde innen heraus. Damit sacken die Rohre langsam ab. So weit, wie man sie haben will.
Danach füllt man den Freiraum mit grobem Kies. Fertig ist der Sickerschacht.
Oder man macht das gleiche mit den Rohren, läßt den Raum frei und hat damit eine Zisterne. Diese kann man beliebig vergrößern, indem man noch ein drittes oder viertes Rohr draufsetzt.
Regenwasser ist zu kostbar, um es einfach versickern zu lassen.
Wir haben vier große Tanks in der Garage und fangen damit das Wasser auf.
Drainage ist ja gut und schön, aber man braucht einen sehr langen Graben in mindestens 50 cm Tiefe. Wenn er wirklich frostfrei sein soll, muß es mindestens 9o cm sein.
Gruß Max
Sickerschacht
Hallo,
etwa bis 1 Meter unter der Oberkante würde ich 20mm Löcher in den Beton bohren, damit eben bei viel Wasser dies in die Umgebung, sprich bis in diese Tiefe eingelegten groben Kies außen drumrum, ablaufen kann. Die Löcher alle 30cm im Raster, also viel Bohrarbeit. Ein übergelaufener Sickerschacht ist tötlich!
Gruß
André
Hallo !
Wenn da unten nicht gerade ein Lehmboden liegt, geht es auch ohne. Wir hatten an unserem letzten Haus so eine Konstruktion und die funktionierte bestens.
Bei Bohrungen, wie beschrieben, kann es zu Ausspülungen kommen und es sackt alles unkontrolliert weg.
Gruß max
Niederschlagswasser versickern
Hallo Wolfgang,
auch wenn es schon etwas spät ist, vielleicht kommen diese Tipps noch früh genug:
http://www.wwa-wm.bayern.de/ebene2/service/regenwass…
http://www.umwelt.nuernberg.de/download/info/versick…
http://www.ros-ing.de/docs/onlineberatung_regenwa2.html
Berechnung und Anleitung: Was willst du mehr? 
Liebe Grüße
Peggy