Hallo,
meine Tochter (13 Jahre) klagt seit einem 1/2 Jahr immer wieder über Schmerzen im Oberbauch, besonders nach dem Essen, verbunden mit leichter Übelkeit. Die Ärzte konnten bisher nichts organisches feststellen. Es soll sich um eine Überempfindlichkeit handeln, d. h. sie hat eine niedrige Schmerzgrenze. Was andere Personen nicht spüren, empfindet sie angeblich schon als unangenehm oder sogar schmerzhaft. Kennt jemand diese Problematik und kann mir sagen, wie ich ihr helfen kann ? Vielen Dank im Voraus.
Wenn man mit der Schulmedizin nicht weiter kommt,
kann man auch alternative Diagnose und Heilmethoden
bemühen.
Hallo,
meine Tochter (13 Jahre) klagt seit einem 1/2 Jahr immer
wieder über Schmerzen im Oberbauch, besonders nach dem Essen,
verbunden mit leichter Übelkeit. Die Ärzte konnten bisher
nichts organisches feststellen.
Nach welchem Essen denn, in welcher Menge, und worauf ist untersucht worden? Vielleicht steckt ja eine Unverträglichkeit dahinter, z.B. gegen Laktose oder Gluten. (Im Zweifelsfall einfach mal ein oder zwei Wochen lang weglassen. Laktosefreie Milchprodukte gibt es mittlerweile in fast jedem Supermarkt und glutenfreies Brot findet man z.B. im Reformhaus, bei Rossmann oder dm.)
Schöne Grüße
Petra
Was für Untersuchungen wurden denn bisher durchgeführt - mit welchen Ergebnissen?
Möglicherweise ist es ein Reizmagen…
Hallo !
Wenn WIRKLICH mittels umfassender Untersuchungen organische Erkrankungen und Lebensmittelunverträglichkeiten ausgeschlossen worden sind, dann leidet Deine Tochter vermutlich unter einem Reizmagen.
Siehe hierzu auch: http://www.medizinfo.de/gastro/magen/reizmagen.shtml
Ein Reizmagen hat oft auch eine psychische Ursache (z.B. Angst, Stress) und ist nicht ganz einfach zu behandeln. Rede mal in Ruhe mit Deiner Tochter, ob sie irgendwas emotional sehr belastet. Manchmal hilft das schon. Falls nicht, kann man auch erwägen, einen Psychotherapeuten zu konsultieren. Auch Entspannungsverfahren (z.B. autogenes Training) und Kräutertinkturen (z.B. Melissenextrakt) zum Einnehmen können hilfreich sein. Als Ultima ratio kommen zudem Antidepressiva in Frage, die auch die Schmerzschwelle senken (z.B. Amitriptylin). Vorher sollte aber, wie schon eingangs erwähnt, eine umfassende Untersuchung erfolgt und eine organische Ursache der Beschwerden ausgeschlossen sein.
Alles Gute !
Kai
Hallo,
ich möchte mich Petra anschließen.
Bei meinem Sohn war die Situation ähnlich, alle ärztlichen Untersuchungen waren ohne Befund.
Er hat dann selbst angefangen bekannte Verursacher, d.h. Gluten, Weizen, Laktose vllt. noch etwas anderes, kann ich jetzt nicht sagen.
Alles hat zunächst eine Verbesserung bewirkt, war aber nicht dauerhaft. Als Ursache ist jetzt eine Laktorseintoleranz durch den Selbstversuch herausgekommen, die mittlerweile auch ärztlich bestätigt ist.
Er hat immer Laktase-Tabletten dabei, falls er mal unerkannt Laktose gegessen hat, diese wirken bei ihm sehr schnell.
Da er sich zunächst auf die Ärzte verlassen, hat er mit den Selbstversuch erst spät angefangen, es hat sich insgesamt zwei Jahre hingezogen, wenn ich mich richtig erinnere.
Alles Gute.
Gruß Volker
Es wurde ein Ultraschall, eine Magenspiegelung und Blutabnahmen gemacht - alles ohne Befund.
Der Lactosetest konnte wegen eines zu hohen Anfangswert nicht durchgeführt werden.
Iberogasttropfen haben nicht geholfen.
Hallo,
ich bin Nicht-Mediziner und nicht 13 Jahre alt, deshalb kann das, was ich schreibe, in Eurem Fall vielleicht nicht zutreffen, aber:
Ich hatte auch mehrere Jahre lang Schmerzen im Oberbauch verbunden mit Übelkeit und war bei verschiedenen Ärzten, die keine Ursache fanden. Ich war auch im Krankenhaus, weil es mir teilweise so schlecht ging, dass die Schmerzen über Stunden anhielten. Die normalen Schmerzmittel halfen nicht.
Erst durch den Hinweis eines Kollegen bin ich darauf gekommen, dass es die Galle sein könnte. Bei ihm war es genauso, wie oben beschrieben.
Ich hatte hier im Forum danach gefragt und habe die gleiche Beschreibung auch schon von anderen gehört.
Bevor ich persönlich mich also damit „abfinden“ würde, dass meine Tochter vielleicht schmerzempfindlich ist, würde ich in jedem Fall weitere Ursachen abklären lassen (du hast ja hier schon viele Tips bekommen). Das ist vielleicht ein langwieriger Weg, aber wenn man denn eine Ursache findet (ich kenne auch viele, die diese Beschwerden lange hatten, bevor eine Laktoseintoleranz fest gestellt wurde), kann ja geholfen werden.
Ich würde deshalb weitere Ärzte aufsuchen, bis es eine (nachvollziehbare) Diagnose gibt.
Alles Gute!
Huhu Teufel,
folgende Faktoren ausschließen: Heliobacter, Gallenerkrankung, Lebensmittelunverträglichkeit und ganz wichtig, viele vertrauliche Gespräche führen. Das Alter 13 (pubertär) weißt auf eventuell unausgesprochene Probleme, Ängste usw. hin. Muss natürlich nicht sein, aber sollte sehr feinfühlig erfagt werden.
Strubbel
4:open_mouth:)