Nierenzellkarzinom

Hallo Ihr Wissenden/Leidenden,

ich habe keine Frage, sondern möchte Euch nur einen Rat mitgeben:

Lasst bitte bei der Diagnose „Nierenzellkarzinom“ eine umfangreiche Eingangsdiagnostik vornehmen.

Bei meinem Mann (45, sehr sportlich) wurde am 11. März 2011 ein Nierenzellkarzinom diagnostiziert: Er ist am 6. Juni 2011 nach drei OPs (Niere und beide Lungen) gestorben.

Es wurde aber kein MRT-Kopf vorgenommen, geschweige denn ein Knochenszintigramm.

Drei seiner Hirnmetastasen, die ein Provinzkrankenhaus, in das mein Mann aus der Reha überführt wurde, festgestellt hat, waren schon 2,4 cm groß und es hatten sich Ödeme im Hirn gebildet. In der Leiste befand sich ein Ei-großes Geschwülst…

Lasst Euch bitte nicht bei dieser Diagnose abwimmeln!

Viele Wochenendgrüße

Kathleen

ich habe keine Frage, sondern möchte Euch nur einen Rat
mitgeben:

Lasst bitte bei der Diagnose „Nierenzellkarzinom“ eine
umfangreiche Eingangsdiagnostik vornehmen.

Das ist natürlich ein trauriges Ereignis, nur sehe ich nciht so recht den Sinne Ihrer Ausführung.
Dennoch hoffe, daß alle hier anwesenden Nierenzellcarzinom-Patienten, das alles lesen und es sich zu Herzen.

Erlauben Sie mir trotzdem eine zwei kleine Fragen
a) was hätte anders laufen sollen?
b) welche therapeutischen Konsequenzen hätten sich ergeben?

Hallo Priamos1

Das ist natürlich ein trauriges Ereignis, nur sehe ich nciht
so recht den Sinne Ihrer Ausführung.

mit wie vielen Patienten hatten Sie zu tun, die mit Nierenzellkarzinom diagnostiziert wurden?

Sie wissen sicherlich, dass „klassische“ Therapiemöglichkeiten bei Nierenkrebs sinnlos sind und nur Medikamente (wie z.B. Sutent) die Metastasen „klein“ halten können.

Dennoch hoffe, daß alle hier anwesenden
Nierenzellcarzinom-Patienten, das alles lesen und es sich zu
Herzen.

Genau das ist/war mein Anliegen!

Erlauben Sie mir trotzdem eine zwei kleine Fragen
a) was hätte anders laufen sollen?

Bei einer umfassenden Eingangsdiagnostik hätte mein Mann noch die WAHL gehabt, darüber zu entscheiden, sich in so kurzer Zeit drei so heftige OPs zuzumuten. Von diesen drei Monaten lag er zwei Monate im KH. Hätte er den Gesamtbefund gehabt, hätte er sein Konto abgeräumt, hätte sich in sein Auto gesetzt, wäre durch die Welt gefahren und irgendwann gegen einen Baum! Mein Vater, der vor vier Jahren an Hautkrebs gestorben ist, hat mit Lungen- und Hirnmetastasen und einem Befall der Lymphknoten noch 9 Monate noch einigermaßen seinen Alltag leben können.

Wir hätten bei einer frühzeitigen Feststellung der Hirnmetastasen noch die Chance auf Cyberknife gehabt.

Ich habe über ein Nierenkrebsforum so viele Menschen kennen gelernt, die seit Jahren mit dem Krebs leben.

b) welche therapeutischen Konsequenzen hätten sich ergeben?

Da machen Sie sich bitte hier kundig: http://www.lh-nierenkrebs.org!

Ich habe selbst in einer renommierten Uniklinik, die meinen Mann behandelt hat, festgestellt, dass das Wissen und der „Tellerrand“ dann doch sehr beschränkt ausfällt.

Viele Grüße

Kathleen

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Hi,

Mensch sch…! Tut mir leid für Euch!

Mach Dich nicht fertig, ich weiß wie schwer das ist, man sucht und grübelt…

Leider ist es so, daß man meist oft hinterher erst weiss, daß man es besser anders gemacht hätte.

Ging uns nach dem Tod meiner Schwiegermutter auch so!

Ich weiß, das hilft Dir auch nicht.

Ich wünsch Dir viel Kraft!

Liebe Grüsse
Tina

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