Hallo Priamos1
Das ist natürlich ein trauriges Ereignis, nur sehe ich nciht
so recht den Sinne Ihrer Ausführung.
mit wie vielen Patienten hatten Sie zu tun, die mit Nierenzellkarzinom diagnostiziert wurden?
Sie wissen sicherlich, dass „klassische“ Therapiemöglichkeiten bei Nierenkrebs sinnlos sind und nur Medikamente (wie z.B. Sutent) die Metastasen „klein“ halten können.
Dennoch hoffe, daß alle hier anwesenden
Nierenzellcarzinom-Patienten, das alles lesen und es sich zu
Herzen.
Genau das ist/war mein Anliegen!
Erlauben Sie mir trotzdem eine zwei kleine Fragen
a) was hätte anders laufen sollen?
Bei einer umfassenden Eingangsdiagnostik hätte mein Mann noch die WAHL gehabt, darüber zu entscheiden, sich in so kurzer Zeit drei so heftige OPs zuzumuten. Von diesen drei Monaten lag er zwei Monate im KH. Hätte er den Gesamtbefund gehabt, hätte er sein Konto abgeräumt, hätte sich in sein Auto gesetzt, wäre durch die Welt gefahren und irgendwann gegen einen Baum! Mein Vater, der vor vier Jahren an Hautkrebs gestorben ist, hat mit Lungen- und Hirnmetastasen und einem Befall der Lymphknoten noch 9 Monate noch einigermaßen seinen Alltag leben können.
Wir hätten bei einer frühzeitigen Feststellung der Hirnmetastasen noch die Chance auf Cyberknife gehabt.
Ich habe über ein Nierenkrebsforum so viele Menschen kennen gelernt, die seit Jahren mit dem Krebs leben.
b) welche therapeutischen Konsequenzen hätten sich ergeben?
Da machen Sie sich bitte hier kundig: http://www.lh-nierenkrebs.org!
Ich habe selbst in einer renommierten Uniklinik, die meinen Mann behandelt hat, festgestellt, dass das Wissen und der „Tellerrand“ dann doch sehr beschränkt ausfällt.
Viele Grüße
Kathleen