Nikolausgedicht

Nikolausgedicht der Frau:

Müde bin ich, geh zur Ruh,
mache meine Augen zu.
Lieber Nikolaus bevor ich schlaf,
bitte ich Dich noch um was.
Schick mir mal 'nen netten Mann,
der auch wirklich alles kann.
Der mir Komplimente macht,
nicht über meinen Hintern lacht,
mich stets nur auf den Händen trägt
und sich Geburtstage einprägt,
Sex nur will, wenn ich grad mag
und mich dann liebt den ganzen Tag.
Soll die Füße mir massieren
und mich chic zum Essen führen.
Er soll treu und zärtlich sein
und mein bester Freund noch oben drein.

Nikolausgedicht des Mannes:

Lieber Nikolaus ,
schicke mir eine stumme Nymphomanin die einen
Getränke- oder Fleischhandel besitzt und
Jahreskarten fürs Stadion. Und es ist mir scheißegal,
dass sich das nicht reimt!

Mindestens 28 Jahre alt:

Denkt Euch, Ich habe das Christkind gesehen
es kam aus der Kneipe und konnte kaum stehen.
Auf Geschenke braucht Ihr nun nicht mehr zu hoffen
ea hat das gesammte Geld versoffen.
Es wankte hin zum Tannenwald
bis oben voll mit Hannen Alt
Und gestern hab ich es noch mal getroffen
und denk Dir
es war noch immer besoffen.

ich weiss, das ist viel länger mit „Volle Kanne und Weihnachtstanne“ aber diese Kurzfassung hatte ich seine Zeit als Verweiger der Lügerei
an Weihnachten meinem damals knapp 3 jährigen Sohn versucht beizubringen.
Seine Kurzfassung bei Omi am heiligen Abend:

Christkind sehe, Geld soffe, nix schenkt kriege.

Sie war nicht so begeistert.

Frohes Fest wünscht Euch der
Klugscheisser

Lieber Nikolaus ,
schicke mir eine stumme Nymphomanin die einen
Getränke- oder Fleischhandel besitzt und
Jahreskarten fürs Stadion.

Alle vier Kategorien sind für die Männer, die ich kenne, völlig uninteressant.
Mit was für Kerlen umgibst du dich eigentlich?
PW:
Frauen sind misstrauisch gegenüber Klischees.

ich weiss, das ist viel länger mit „Volle Kanne und
Weihnachtstanne“ aber diese Kurzfassung hatte ich seine Zeit

Haste die „lange Version“ noch irgendwo rumflacken?

PW:
Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen,
Ich hab´s überfahren, es war ein Versehen,
Ich hatte gerade die Äuglein zu,
Ich träumte beim Fahren in himmlischer Ruh,
Das Christkindl hat in dieser heiligen Nacht,
Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht.
Später sah ich auch noch den Weihnachtsmann,
er führte gerade seine Rentiere an.
Ich überholte den langsamen Wicht,
Doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht.
Ich wich noch aus, doch leider nicht Santa,
ein kurzes Rumsen und er klebte am Manta!
Am Ende sah ich Nikolaus,
Er stürmte gerad´ aus dem Freudenhaus,
Er kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen,
Wollte am Automaten neue Pariser sich kaufen,
Mein Auto und mich hatte er wohl nicht gesehn,
Jedenfalls blieben nur seine Stiefel stehn.
So ist die Moral von dem Gedicht,
Fahr zu schnell Dein Auto nicht!
Denn als ich zu Hause war, das musste ich heulen,
Mein schöner Wagen, der hatte drei Beulen:
Vom Nikolaus, vom Christkind und vom Santa Claus,
Tja, nächstes Jahr Weihnachten, das fällt wohl aus!

Hallo Christian
Deinen Uraltreim kannte ich noch nicht; ist sehr gut und selbstkritisch - aber wer fährt heute noch Manta!!!???
Meine Schwester kannte die längere Version meines Verses, aber ich habe die absolut nicht mehr drauf (28 Jahre her) und das wurde vor 25 Jahren das letzte Mal gebraucht. Ich bilde mir auf meinen biologischen Speicher ja viel ein, aber alles was nicht häufig genug rezitiert und somit neu abgespeichert wird, unterliegt leider dem Verlust. Ich kann meine Schwester aber an weihnachten mal fragen, ob sie die längere Version noch parat hat.

s.v.v.b.e.e.q.v. Klugscheisser

PW:
Gernhardt:
Dort in des Waldes tiefstem Grund
wohnt Fridolin, der Schweinehund
Übers Jahr da treibt er`s fürchterlich
doch an Neujahr besinnt er sich
des Morgens wenn die Hähne kräh´n
sieht man ihn dann zur Kirche gehn
Und nach so 6 bis 7 Wochen
kommt er geknickt zurückgekrochen
Doch dann da geht es wieder rund
dort in des Waldes tiefsten Grund.

Lieber Nikolaus ,
schicke mir eine stumme Nymphomanin die einen
Getränke- oder Fleischhandel besitzt und
Jahreskarten fürs Stadion.

Alle vier Kategorien sind für die Männer, die ich kenne,
völlig uninteressant.

Impotente, abstinente Vegetarier? Sag mal Braden - behandelst du Adolf persönlich?

Grüße
Joshua
(tief duckend und schnell weglaufend noch den PW fallenlassend)

Ein Mann kommt früher als gewöhnlich nach Hause und findet einen Italiener vor seiner Schlafzimmertür. Er fragt: „Was geht hier vor?“ Sagt der Italiener: „Nixe gehte vor! Erst Giovanni, dann ich und dann du!“

Hi Joshua

Impotente, abstinente Vegetarier? Sag mal Braden - behandelst
du Adolf persönlich?

Wenn der noch lebte, würd ich den glatt behandeln…:wink:
Aber man muss ja nicht gerade impotent sein, wenn man Nymphomaninnen nicht gerade als die sexuell befreitesten Frauen ansieht. Und Fleischberge muss man auch nicht mögen. Und Fußball erst recht nicht.

Ein Mann kommt früher als gewöhnlich nach Hause und findet
einen Italiener vor seiner Schlafzimmertür. Er fragt: „Was
geht hier vor?“ Sagt der Italiener: „Nixe gehte vor! Erst
Giovanni, dann ich und dann du!“

Der ist übrigens nett.
PW:
Popper hat den Nobelpreis verdient.

Da kann ich immer wieder nur Loriots absolut geniales Weihnachtsgedicht anführen:

Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken
Schneeflöcklein leis’ herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner, weißer Zipfel.
Und dort, vom Fenster her, durchbricht
den tunklen Tann ein warmes Licht.

Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
Drum kam sie mit sich überein:
Am Niklasabend muß es sein.

Und als das Rehlein ging zur Ruh’
das Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie - direkt von vorn -
den Gatten über Kimm’ und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei, drei, viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln
derweil die Sterne traulich funkeln.

Und in der guten Stube drinnen,
da läuft des Försters Blut von hinnen.
Nun muß die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmannssitte aufgebrochen.

Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied,
was der Gemahl bisher vermied,
behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück
und packt darauf - es geht auf vier -
die Reste in Geschenkpapier.

Da tönt’s von fern wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist’s, der in so später Nacht
im Schnee noch seine Runden macht?
Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten.
„He, gute Frau, habt Ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?“

Des Försters Haus ist tief verschneit,
doch seine Frau ist schon bereit:
„Die sechs Pakete, heilger Mann,
's ist alles, was ich geben kann.“
Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt - es ist Advent!