Sowas ähnliches hatten wir einmal bei einer von Wladimirs Fragen, richtig war meiner Erinnerung nach beides.
ICH empfinde den Wechsel der Konstruktion mit von+Dativ zur Konstruktion mit Genetiv störender als das Beibehalten des Dativs.
Genetiv-Liebhabern würde ich „Der Verkauf von Rituxans und des Grippemittels Tamiflu nahm zu.“ empfehlen, eine Variante, der auch ich persönlich schriftlich den Vorzug gäbe.
„Der Verkauf von Rituxan und dem Grippemittel Tamiflu nahm
zu.“
Oder:
„Der Verkauf von Rituxan und des Grippemittels Tamiflu nahm
zu.“
Ich vermute, dass beide Formulierungen korrekt sind,
leider nein!
Wegen dem (sic!) „und“ in der Mitte muß es hinten „nahm en zu“ heißen.
die erste jedoch wahrlich nicht elegant, und würde die Version mit Dativ und Genitiv vorziehen.
Ich finde beide Varianten nicht elegant und würde entweder beidesmal die Art des Mittels angeben oder beidesmal diese Kenntnis beim Leser voraussetzen.
Genetiv-Liebhabern würde ich „Der Verkauf von Rituxans und des
Grippemittels Tamiflu nahm zu.“ empfehlen, eine Variante, der
auch ich persönlich schriftlich den Vorzug gäbe.
„von Rituxans“? Dann hast Du die Fälle aber erst recht gemischt.
Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst
Liebe Leute
In Johann Peter Hebels Schwank „Seltsamer Spazierritt“ wurden auch alle
Varianten vorgeschlagen: Soll nun der Vater auf dem Esel reiten? Oder
der Sohn? Oder sollten besser beide aufsteigen? Oder keiner? Allen
Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann. Deshalb trugen
die beiden den Esel schliesslich auf ihren Schultern heim.
Das kommt davon, wenn man sich´s leicht machen will und den kopierten Satz ändert. Mit „von“ ist es natürlich Schmarrn, das hätte raus sollen!
alien
P.S.: Ist es eine Entschuldigung oder nur eine Ausrede, daß ich zu dme Zeitpunkt grad auf ein verspätet heimkehrendes Kind, das sein Handy nicht zu benützen nötig fand, gewartet hab?
beide Varianten klingen potthässlich, sind aber nicht zu vermeiden, weil der Unglücksrabe mit roher Gewalt die Aussage unterbringen will, dass Tamiflu ein Grippemittel ist, wohingegen ihm die Einordnung von Rituxan wurscht ist. Hätte er geschrieben
„Der Verkauf des Hustensaftes(?) Rituxan und des Grippemittels Tamiflu nahm zu.“,
oder bei Verzicht auf die Klassifizierung
„Der Verkauf von Rituxan und Tamiflu nahm zu.“,
so wären die Gewissensbisse gar nicht erst entstanden.
weil der Unglücksrabe mit roher Gewalt die Aussage
unterbringen will, dass Tamiflu ein Grippemittel ist,
wohingegen ihm die Einordnung von Rituxan wurscht ist.
du argumentierst schön an der eigentlichen frage vorbei.
wenn ich den ursprünglichen satz lese, habe ich das gefühl, er stamme aus einem artikel, in dem rituxan schon mal erwähnt worden ist und daher in diesem satz nicht näher beschrieben werden muß. und wenn dem so ist, ist dein tolles argument leider fürn hugo, wie man so schön sagt.
wenn ich den ursprünglichen Satz lese, habe ich das gefühl
mein Gefühl sagt mir, dass eine derartige Beurteilung nur dem Fragesteller zusteht. Und meine Höflichkeit gebietet mir, ein [ot] vor den Titel zu setzen.
Die Verwendung von dem Genitiv nimmt wieder zu
Liebe Variantenlieferantinnen und -lieferanten
Das erste Beispiel habe ich in den Nachrichten des Schweizer
Fernsehens gehört:
„Der Verkauf von Rituxan und dem Grippemittel Tamiflu nahm zu.“
Inzwischen habe ich den Esel nach Hause getragen und bin ich ‚in
mich‘ gegangen. Um den Sinn der Nachricht zu erhalten, schlage ich
nun der Nachrichtenredaktion das folgende ‚Upgrade‘ vor:
„Der Verkauf des Krebsmedikaments Rituxan und des Grippemittels
Tamiflu nahm zu.“ (Genitiv)
Richtig, aber weniger informativ, ist auch die folgende Kurzform:
„Der Verkauf von Rituxan und Tamiflu nahm zu.“ (Dativ)