Nivelliermasse verarbeiten?

Ich wollte in einem Zimmer einen Laminatboden verlegen.Nun stellte ich fest daß die Außenkannten viel Höher sind als die Mitte es entsteht sozusagen eine große „Mulde“. Wenn ich ein Brett über die Länge des Zimmer lege habe ich eine Höhendifferenz in der Mitte von 20 mm. Der Verkäufer des Laminats sagte daß dies zuviel sei und ich den Boden mit Nivelliermasse ausgleichen sollte. Nun meine Frage wie geht das??? Könnte ein freundlicher wwwlermit helfen??? Ich bräuchte eine Schritt für Schrittanleitung da ich das noch nie gemacht habe. Das Zimmer mißt 2,9 m x 4,6 m. Als Untergrund habe ich so verschraubete Verlegeplatten.

Fragen die ich z. B. habe. Wo kipp ich die Masse hin wie verteile ich sie wie weiß ich daß ich es an der ichtigen Stelle
habe…

Vielen Dank für Eure Hilfe

Gruß Friedemann.

Hallo Friedeman,
wie alt ist der Estrich worauf du das Presspapier mit Fototapete verlegen wilst?
(Fast) jeder Estrich „schüsselt“ zuerst außen nach oben. Später sinken die Ränder aber wieder ab.

Gerd

Hallo Gerd,

es ist kein estrich sondern so Verlegeplatten (aus Pressspan??? olivgrün) die schon ca. 5 Jahre drinliegen es lag allerdings bis jetzt ein Teppichboden drin und jetzt wollte ich eben Laminat verlegen.

Gruß Friedemann

Hallo,

20mm Auftrag auf Verlegeplatten ?? Das reisst doch mit Sicherheit ab, wie wäre es mit einer Trockenschüttung ?? Was meinst du Gerd ??

Übrigens : Pressspan mit Fototapete (lol), geile Formulierung !!

Also ich würde das mit einer Trockenschüttung auffüllen, mit Richtlatte abziehen, Dachpappe drunter und den Belag drauf.

Andreas

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Guten Morgen!

Zunächst ein paar grundsätzliche Sachen: Ist es Dein Haus oder bist Du Mieter? Wenn es Dein Eigentum ist, wirst Du an einer dauerhaften Lösung interessiert sein, hast aber gleichzeitig völlige Gestaltungsfreiheit, darfst also z. B. Türen kürzen, wenn es der Bodenbelag erfordert. Als Mieter kannst Du nur begrenzten Aufwand treiben und mußt Dich davor hüten, Veränderungen vorzunehmen, die sich nur mit viel Geld wieder zurück bauen lassen.

Bodenbeläge brauchen einen festen, ebenen Untergrund. Dicke Schichten von einigen Zentimetern sind dabei nicht das Problem. Wenn der Fußboden aber eine Mulde bildet, wird die Schichtstärke in der Nähe der Wände immer dünner. Da gibts dann im Laufe der Zeit Bruch und Krümelkram. Nun hat da schon mal jemand am Fußboden etwas gemacht, schließlich liegen Verlegeplatten im Raum. Die sollten aber völlig eben liegen, sonst ist schon dieser Untergrund ungeeignet und verbastelt. Als Mieter solltest Du Dir gründlich überlegen, die Verlegeplatten anzufassen. Als Eigentümer würde ich die Dinger rausreißen und für waagerechte Verlegung sorgen. Dann braucht man nämlich hinterher keine Spachtelmasse. Schließlich wird nichts besser dadurch, daß man auf Pfusch immer neue Schichten aufbringt.

Wenn man nach sorgfältiger Vorarbeit einen ebenen, belastbaren Untergrund hergestellt hat, würde ich diese viele Arbeit nicht mit Laminat versauen, denn Spanplatte mit hauchdünner Dekorschicht ist kein dauerhafter Belag. Aber das sehen ja wohl jeden Tag tausende Menschen anders, die in Baumärkten ihr sauer Verdientes für kurzlebiges Laminat ausgeben. Darüber mag man unterschiedlicher Meinung sein, bei Ausgleichsmasse auf Span-Verlegeplatten kann man aber nicht mehr streiten. Das ist unsachgemäß.

Gruß
Wolfgang

Hi
wenn die Verlegeplatten mit der Dielung verschraubt sind wirst du keine Freude damit haben. Raus den kram, Schwimmend und Plan neu verlegt, Trockenschüttung drunter. Und - von Laminat würde ich Abstand nehmen.
HH

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Hallo zusammen,
wenn du es richtig und in deinem Eigentum machen willst: alles bis auf die Balken raus und neu und gerade wieder rein. (ohne Fototapete auf Presspapier … gute Dielen sind schön natürlich…)

Gerd

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