No-name-medikamente wirklich die gleiche wirkung?

liebe forenmitglieder!
ich hoffe ich bin hier thematisch richtig.
ich kenne jemanden der antidepressiva nimmt (leider nicht welche genau, kann ich aber erfragen wenn nötig) nun ist es so das die krankenkasse das medikament das sie nimmt nicht mehr bezahlen will sondern sie ein anderes nehmen soll was angeblich den gleichen wirkstoff hat. sie hat schon zweimal dieses andere medikament versuch aber sofort wieder nach einigen tagen einen rückfall in ihre krankheit gehabt.
sind mehrere fälle bekannt das diese anderen medikamente nicht wirken?
über antworten würde ich mich sehr freuen
mona

Es gibt durchaus Fälle, bei denen die Präparate mit gleichem Grundwirkstoff nicht so wirken, wie die „Originale“. Ob das an den Zusatzstoffen liegt oder andere Gründe hat, steht wohl bislang nicht fest.

Aber wenn sie nicht ausreichend wirken, kann der Arzt ein Kreuz auf dem Rezept machen, dass genau dieses Präparat benötigt wird.
Ggf. muss der Arzt das gegenüber der Kasse begründen. Ich würde an Stelle des Patienten mal selber bei der Kasse anrufen und die Situation schildern. Gerade bei Depressionen ist eine verlässliche Wirkung unverzichtbar - und ein „trial and error“-Verfahren nicht hinzunehmen.

Hallo mona,

Neben Wirkstoff und Hilfddtoffen macht auch die Umhüllung viel aus.

Sie bestimmt ob dch das Teil schon im Magen auflöst oder erst im Darm und nach welcher Zeit.

Es gibt auch Mediamente in normaler und Retard-Vesion. Bei der Letzteren wird der selbe Wirkstoff gleichmässig über längere Zeit an den Körper abgegeben, ist technisch nur ein Trick mit einer anderen Verpackung".

Wenn es also bei einer Person einen Unterschied in der Wirksamkeit gibt, ist dies eine medizinische Indikation. Der Arzt muss das dann gegenüber der KK begründen.

MfG Peter(TOO)

erstmal vielen dank für die antworten.
das mit dem häkchen auf dem rezept hat die ärztin schon ein jahr lang gemacht, aber sie ist nicht bereit dies weiterhin zu machen. sie meint meine mutter (sie nimmt die medikamente) würde sich das nur einbilden das die nicht wirken und sie könne nur noch die anderen verschreiben. meine mutter ist ziemlich erbost darüber. erstmal weil ihr unterstellt wird sie würde sich das einbilden und zum anderen weil die medikamente wirklich teuer sind.
ob sie schon kontakt zur KK aufgenommen weiß ich leider nicht. ich werde sie aber mal fragen

Aehnliches Verschreibungs Problem
Hallo,
ich habe eine schlimme lange Leidenszeit hinter mir, verursacht durch die Aerzte.

Es gab auch bei mir so unschoene Momente das man mir meine benoetigten Medikamente nicht mehr verschrieb (Psychopharmaka nach einem Nervenzusammenbruch, Herzanfall und anschliesend Depression, alles durch Stress und Ueberlastung im Job) weil ich auf billigere „gleiche“ umsteigen sollte.

Das Argument von verschiedenen Doctoren war jedesmal, wenn ich das teurere Medikament verschrieben bekomme wird das dem Doctor negativ in seiner Medikamentenverrechnung angerechnet.

Das ging von Kommentaren von „das schmaelert meinen Verschreibungshaushalt fuer die die es noetig haben“ hin zu „Ich muss das von meinem Geld drauflegen“ und aehnlichem.

Nicht die einzigen negativen Momente nach 5 jaehriger Krankheit, auch und gerade verschlimmert durch Aerzte, was mich spaeter in die Fruehrente brachte.

Mehr wie einmal musste ich 4 Wochen auf einen Facharzttermin warten (und war in dieser Zeit krank geschrieben) nur um dann wieder weggeschickt zu werden weil der Doctor seinen Porsche aus der Werkstatt abholen musste oder aehnliches.

Einmal war ich 6 Wochen bei einem Facharzt in Behandlung und solange krank geschrieben und die Krankenkasse fragte schon an was ich denn so lange haette, dabei wurde in dieser Zeit nur meine Personalien aufgenommen.
Als ich nach 6 Wochen den Doctor das erste mal sah fragte der mich das erste mal warum ich ueberhaupt kaeme und warum ich krank geschrieben bin.

Ich beschwerte mich auch einmal bei der Krankenkasse ueber solch einen Fall und bekam danach von meinem Facharzt gesagt die Krankenkasse haette sich an ihn gewendet und wenn ich nicht sagen wuerde das alles Ok ist wuerde er der Krankenkasse schreiben das ich gesund und ein Simulant bin.

Ich habe boese Erfahrungen mit Aerzten gemacht …

Gruesse

Ebi

Porsche Story kein Witz
Habe meinen Eintrag gerade noch einmal gelesen.
Die Porsche Story klingt wie ein vorurteil, ist aber wahr.
Ich wurde von meinem Hausarzt krank geschrieben und bekam eine Facharztueberweisung.
Die meissten gaben mir nur Termine fuer 2-3 Monate spaeter, die anderen laenger.
Einer gab mir einen Termin in 2 Wochen.
Ich war 2 Wochen krank geschrieben und ging dann zu meinem Termin nur das meine Personalien an der Reception aufgenommen wurden und … ich bekam einen neuen Termin fuer 2 Wochen spaeter.
Wieder wurde ich von meinem Hausarzt 2 Wochen krank geschrieben und ich ging zum neuen Termin.
Ich sass trotz Termin von morgens um 8 bis spaet nachmittags dort.
Dann ging es zum Doctor rein.
Als ich reinkam telefonierte er gerade.
Als er auflegte sagte er, er bekam gerade einen Anruf er koenne seinen Porsche abholen aus der Werkstatt und ich solle mir einen Termin fuer spaeter geben lassen, er haette keine Zeit mehr.

Und das war ein typischer Vorfall aber auch ein Highlight in meiner 5jaehrigen Leidenszeit, nicht mit meinem Leiden, sondern der Leidenszeit mit Aerzten.

Greetings

Peter