Ich habe diesesjahr mein Abitur (2.0) gemacht,
und erstmal als Bankkaufmann angefangen.
Ich plane jedoch nach Abschluss der Ausbildung,
ein Medizinstudium aufzunehmen.
Da ich dann jedoch gleichaltrigen die sofort anfangen konnten
dann wohl hinterher bin, möchte ich das Studium schnellstmöglich bewältigen (und nicht mitte 30 fertig sein )
So dachte ich mir könnte ich die Zeit die ich ja noch habe vielleicht nutzen.
habe z.B. kein Latein gehabt, und meine das ich es deswegen im Studium nachholen muss. Könnte man sowas nicht versuchen jetzt schon zu bewältigen?
Was könnte ich noch / anderes tun, um das Studium möglichst gut vorzubereiten?
mach statt einer Lehre als Bankkaufmann eine Lehre als
Krankenpfleger.
Gruß
Marion
Würd ich mich anschließen, läuft von Krankenschwester–>
Ärztin auch so, aber was eine Banklehre mit Medizin zu tun
haben soll, ist mir schleierhaft.
Ich hingegen meine, dass die allermeisten Ärzte kaum Ahnung von Business und Verwaltung haben. Der Großteil der Praxispleiten dürfte wohl auf dieses Problem zurückzuführen sein.
Daher ist eine Lehre in der Bank sicherlich keine schlechtere Vorbereitung auf das Medizinstudium, als eine Ausbildung zum Krankenpfleger.
Daher ist eine Lehre in der Bank sicherlich keine schlechtere
Vorbereitung auf das Medizinstudium, als eine Ausbildung zum
Krankenpfleger.
Du nimmst mir das Wort aus dem Munde - ich wolle auch gerade sowas schreiben. Sollte allerdings nicht ganz ernst gemeint sein. Es ist zawr nicht schlecht, als Arzt etwas von „Unternehmensführung“ usw. zu verstehen, aber letztlich ist die Empfehlung, eine Krankenpflege-Ausbildung zu machen, schon sinnvoller für ein Medizin-Studium.
Übrigens:
Latein ist seit den 70er Jahren nicht vonnöten, wer nicht Latein hatrte, macht fast genau denselben Kurs wie die anderen, nämlich „Medizinische Terminologie“.
Gruß,
Branden
dass die allermeisten Ärzte kaum Ahnung
von Business und Verwaltung haben. Der Großteil der
Praxispleiten dürfte wohl auf dieses Problem zurückzuführen
sein.
durchaus nachvollziehbar ist, würde ich Dir hier
Daher ist eine Lehre in der Bank sicherlich keine schlechtere
Vorbereitung auf das Medizinstudium, als eine Ausbildung zum
Krankenpfleger.
nicht zustimmen. Warum haben die meisten Ärzte keinen Plan von Business und Verwaltung? Weils nicht im Studium vorkommt. Was kommt im Studium vor? Medizin. Lernt man darüber was auf der Bank? Nein.
Die Banklehre ist mit Sicherheit keine schlechte Vorbereitung auf selbständiges Praxisarzt-Dasein oder Mitarbeit in der KH-VErwaltung. Dass Sie einem Stationsarzt allzuviel nützt, glaube ich aber nicht.
ich schließe mich Matthias´ Empfehlung an. Mit einem kaufmännischen und einem medizinischen Standbein bist du sicher gut bedient. Wenn dich deine Lehre nicht auslastet, besorg dir schonmal die gängigen Bücher fürs Medizinstudium und „schmöker drin rum“. So merkst du, ob das fachlich dein Ding ist und leistest gleich eine solide Vorarbeit für die ersten Semester.
Bestimmt melden sich hier noch Mediziner, die dich in Bezug auf brauchbare Literatur für den Anfang gut beraten!
und danke erstmal an alle die sich die Mühe gemacht haben zu antworten.
Das man mich komisch beäugen würde warum ich eine Banklehre mache um
dann letztendlich doch Medizin zu studieren war wohl abzusehen.
Das ich vor dem Beginn der Ausbildung auf dem Technischen Gymnasium mit den LK’s Mathe und Elektrotechnik war, macht es wohl noch kontroverser.
Auf die Idee mit dem Medizinstudium kam ich nachdem ich meine Mutter (selbst Ärztin), 2 mal mehrer Wochen lang, im Klinikum in den Ferien begleitete.
Nachdem ich mich weiter eingelesen hatte in die Aufgaben und Tätigkeiten von Ärzten und das Medizinstudium habe ich beschlossen das ich es in Angriff nehmen möchte.
Am Kaufmännischen hat mich immer das Wissen interessiert, wie man mit seinem Geld wirtschaftet.
Denn in der heutzutage sind die Banken nur noch auf Verkaufen aus. Da wird sogar der 60 Jährigen dame noch der Bausparvertag wegen ihres unwissens verlauft. Und ohne Hintergrundwissen wird man meiner Meinung nach schnell über den Tisch gezogen.
Nunja, dies alles falls es jemand interessiert,
warum jemand so einen „komischen“ weg zu gehen versucht
Wirklich vorlernen wird schwierig - ich denke in den Stoff taucht man entweder ganz ein, oder gar nicht.
Was du machen kannst, ist aus Schulbüchern Bio, Physik und Chemie wiederholen. Diese Fächer spielen zwar nur eine untergeordnete Rolle im Medizinstudium, aber damit haben erfahrungsgemäß gerade die Leute, die aus einer Ausbildung kommen, am meisten Probleme - weil das Schulwissen am weitesten weg ist.
Natürlich kannst du dir auch für die anderen Fächer, Anatomie oder Physiologie, ein paar Büchereibücher anschauen, oder mal durch einen Altas blättern. Es ist nicht! notwendig, aber wenn es dir Spaß machst, dann gerne. Aber ja nich anfangen irgendwelche Knochennamen zu lernen oder so einen Quatsch! Das wäre sinnlos.
Latein kannst du getrost vergessen.
Du könntest mal ein etwas längeres Praktikum (länger als ein paar Tage, und ohne Verwandte auf Station ^^) im Krankenhaus machen. Vielleicht kann dir davon also sogar etwas auf die Praktikazeiten, die du eh fürs Studium machen musst, angerechnet werden.
Du kannst auch als Freiwilliger beim Rettungsdienst mitmachen, und so Erfahrungen sammeln, das lässt sich auch neben deiner Ausbildung bewerkstelligen.
Auf keinen Fall solltest du dir Stress machen, oder denken, nur weil du jetzt Zeit „verloren“ hast, oder aus einem nichtmedizinischen Bereich kommst, müsstest du davor unendlich viel aufholen. Es ist nicht so, zu Studienbeginn fangen alle wieder bei Null an.
Vorab die harte Realität: Abitur 2,0 wird sehr schwer für Medizin.
Das ich vor dem Beginn der Ausbildung auf dem Technischen
Gymnasium mit den LK’s Mathe und Elektrotechnik war, macht es
wohl noch kontroverser.
Damit hast Du sicherlich mindestens zwei Naturwissenschaften nicht belegen dürfen (wegen der Stundenmaximalanzahl).
Hole also zwingend die Grundlagen Chemie, Biologie und Physik nach.
Für Chemie habe ich eine sehr gute Standardlektüre für Dich, die auch beispielsweise meine ingenieurwissenschaftlichen Belange in Sachen Chemie wunderbar bedient (es ist natürlich der berühmte „Mortimer“ gemeint).
Auf die Idee mit dem Medizinstudium kam ich nachdem ich meine
Mutter (selbst Ärztin), 2 mal mehrere Wochen lang, im Klinikum
in den Ferien begleitete.
Latein darfst Du übrigens auch nachholen. Vielleicht Erkundigungen einholen, ob Du schon VOR dem Studienauftakt ein kleines Latinum erwerben kannst (was natürlich dann auch von der Hochschule anerkannt wird).
Je mehr Du im Vorfeld in trockene Tücher bringst, desto einfacher hast Du es später. Also unbedingt auch einmal konkrete Broschüren zum Studiengang „Medizin“ von diversen Universitäten besorgen. Dort wird schonmal grob umrissen, was Dich an konkreten Hürden erwartet.
Am Kaufmännischen hat mich immer das Wissen interessiert, wie
man mit seinem Geld wirtschaftet.
Wobei die Frage ist, ob Dir beim BANKkaufmann ausreichend allgemeines kaufmännisches Wissen ins Gesicht geschlagen wird.
noch ne idee
Ist mir eben eingefallen:
Such den kontakt zu Medizinstudenten. So profitierst du von ihren Erfahrungen, kannst Fragen stellen usw.
Wenn du in echt nicht so viele kennst, kann ich dir das Forum hier empfehlen: www.medi-learn.de.
Dort findest du vermutlich sehr viele Leidensgenossen (Leute, die studieren wollen, aber noch Ausbildung xyz absolvieren) und viele!! Studenten in allen Semestern, und weil einige, auch wenn sie ihr Staatsexamen haben, das Forum nicht verlassen, inzwischen auch eine Latte Assistenzärzte.
Das gute: Du hast nicht nur Spaß, sondern durch bloßes mitlesen und mitmischen und vielleicht mal nachgoogeln kannst (auch fachlich) sehr viel lernen. Du musst halt ein Mensch sein, der Spaß an Foren hat, sonst taugt das alles natürlich nix.
Vorab die harte Realität: Abitur 2,0 wird sehr schwer für
Medizin.
Ich hab mit nem Abi-Schnitt von 3,6 Medizin studiert, uner uns gesagt.
Latein darfst Du übrigens auch nachholen.
Kein Stück! Gleich am Anfang -1. oder 2. Semester- gibts den Kurs „Medizinische Terminologie“, den alle belegen müssen, egal ob sie großes Latinum, kleines Latinum oder gar kein Latinum haben. Alle müssen die Klausur schreiben, und die ist locker.
Also keine Angst vor fehlendem Latinum, das macht überhaupt nix aus.
Gruß,
Branden
Vorab die harte Realität: Abitur 2,0 wird sehr schwer für
Medizin.
Ich hab mit nem Abi-Schnitt von 3,6 Medizin studiert, uner uns
gesagt.
Wann hast Du noch gleich Medizin studiert? Und wie ist es nochmal vielerorts heute mit mehreren Wartesemestern bei 1,3 oder 1,4?
Latein darfst Du übrigens auch nachholen.
Kein Stück! Gleich am Anfang - 1. oder 2. Semester - gibts den
Kurs „Medizinische Terminologie“, den alle belegen müssen,
egal ob sie großes Latinum, kleines Latinum oder gar kein
Latinum haben. Alle müssen die Klausur schreiben, und die ist
locker.
Also keine Angst vor fehlendem Latinum, das macht überhaupt
nix aus.
Das würde ich erst ganz genau mit der Uni absprechen, also nachfragen, ob dem wirklich (vor Ort dann) so ist.