Hallo Anna,
ich habe ein ähnliches Problem wie weiter unten schon
geschildert wurde: Nach Hausbau ein zerwühltes, durch
Maschinen verdichtetes Grundstück. Der Boden ist pure Lehm-
UND Tonpampe. Am Wochenende habe ich mir ein Herz gefasst und
das Ding mühselig mit der Grabgabel aufgelockert.
na, das ist doch schon mal ein Anfang.
Auf die ganz
matschigen Stellen habe ich Sand gestreut.
nicht streuen, einarbeiten und zwar in Kubikmeterumfang. Pro Schaufel Lehm eine Schaufel Sand. Oberflächlich bringt nichts.
Und einen Apfelbaum
hab ich auch gepflanzt.
Apfelbäume hassen Staunässe. Lehm ist dafür prädestiniert. Du hättest den Baum mindestens ein Hügelchen auf dem Lehm bauen müssen. Aus Mutterboden nämlich.
Kann ich jetzt einfahc mal Gründüngung
machen? Irgendetwas ansähen? Sonnenblumen? Lupinen?
Lupinen oder Phacelia. Beides muss im Herbst untergegraben werden, damit es nützt. Oder Du setzt Kartoffeln. Sie machen Boden wunderbar weich. Ich weiß aber nicht, was Kartoffeln von Lehm halten. Vermutlich wenig.
Meine
(Topf)Rosen auspflanzen?
Wie beim Apfel - Staunässe bringt Rosen um. Sie mögen schwere Böden, wollen aber im Winter nicht mit den Wurzeln absaufen.
Der Humus liegt auf einem Haufen
hinter dem Haus, aber dort möchte ich ihn liegen lassen
(Abgrenzung des Grundstücks nach Norden)
keine gute Idee. Wenn Du Humus hast, nimm ihn für die Pflanzen. Ein Wall aus Lehm (feststampfen!) hält viiieel besser und länger. Profi-Dammbauer basteln auch noch Steinlagen hinein. Du willst doch sicher nicht, dass die nächsten Regengüsse den Humus allmählich zu den Nachbarn schwemmen?
ja was mache ich
jetzt mit meinem Lehmgrundstück? Keine Frage, dass sich auch
bei mir diverse Meschen gemeldet haben,die gerne Mutterboden
anliefern und verteilen wollen. Finde ich überflüssig! Oder
was meint Ihr??
ist es. Du hast Mutterboden. Verwende ihn überall dort, wo Du Pflanzen einsetzen willst. Wo Rasen sein soll, tut es auch Lehm mit Sandzugabe.
viele Grüße
Geli
… die auch schon mal ein zermatschtes Grundstück hatte