Hallo,
in dem verlinkten Artikel steht es doch geschrieben.
Es wird der physiologische Nährwert berücksichtigt !
Bei Balaststoffen, von denen man weiß, daß sie nicht verwertet
werden können, braucht man ja erst gar keine Brennwertbestimmung
zu machen.
Ansonsten ist es eben so, daß der Körper praktisch aus gut
verwertbaren Stoffen wie z.B. Zucker annähernd genau soviel
Energie bekommt, wie bei der einfachen Verbrennung freigesetzt
wird.
Ich hatte es vermutet, aber dann geht doch der Sinn derartiger
Tabellen gegen null oder? Wenn man z.B. Ballaststoffe
(Polysaccharide) zu sich nimmt, werden die doch nicht
verwertet und wieder ausgeschieden. D.h. diese müssten dann
laut Nährwert-Tabelle einen hohen Brennwert haben, aber dem
Körper null Energie liefern, richtig?
Wie gesagt, verstehe den Sinn dieser Tabellen nicht…
Die Angaben sind natürlich mit Toleranzen behaftet.
Aber generell muß man akzeptieren, daß Energie
nicht einfach unverdaut durch den Darm geht, sondern eben in
Hüftgold umgewandelt wird, wenn es nicht anders verbraucht wird.
Man kann eben nicht essen wie ein Schwerarbeiter und dann denken,
das wird beim Fernsehen verbrannt.
Darauf gekommen bin ich eigentlich, weil ich gerne wissen
wollte, wielange ich für eine Tafel Schokolade so joggen muss
Auch dafür gibts ja im Netz Rechner und die haben mir
gesagt, dass 1 Stunde joggen bei meinem gewicht ca. 800 kcal
verbrennt…
Eine Tafel Schokolade besteht wohl kaum aus Balststoffen, oder???
Ein schönes Beispiel für physikalische Zusammenhänge.
Das zeigt nämlich ein gewisses Verhältnis zwischen Wärmeenergie
und mechanischer Energie. Man muß sich eben schon mächtig
abrackern, um mittels mechn. Bewegung Energie umzusetzen.
Der Grundumsatz, bei dem man sonst gar nix macht (außer Atmen und
den Körper auf Temperatur zu halten verbraucht auch schon
eine gewisse Energiemenge.
Nur ein 1:1 Vergleich mit Nährwerttabellen von
Nahrungsmitteln scheint dann ja nicht zu funktionieren.
Als Orientierung, um den Effekt des „Fettfressens“ zu erkennen,
kann das schon sehr hilfreich sein. Die Zusammenhänge sind oft
genug nur allzu offensichtlich.
Toleranzen und Randbedingungen sind natürlich immer zu
berücksichtigen.
Gruß Uwi