Vielleicht kann mir ja auch jemand erklären, woher der Ausdruck
„etwas aus dem FF können“ herkommt.
Vielen Dank!
Gruß Stefanie
Hi Stefanie,
na klar doch!
„ff“ (in Kleinbuchstaben) ist die Abkürzung für „sehr fein“. Also beherrschst Du etwas in sämtlichen Feinheiten.
Gruß
Tessa
hallo,
ähh? Das Verstehe ich nicht. Ich würde sehr fein mit sf abkürzen. Hm.
„ff“ (in Kleinbuchstaben) ist die Abkürzung für „sehr fein“.
*grübel*
Gruß Stefanie
ähh? Das Verstehe ich nicht. Ich würde sehr fein mit sf
abkürzen. Hm.
In bestimmten Kontexten hat sich der Brauch eingebuergert, bereits abgekuerzte Begriffe zu steigern oder zu vermehren, indem man die Abkuerzung verdoppelt. Beispiele:
In der Musik: pp (=pianissimo, sehr leise) als Steigerung von p (=piano, leise).
In Literaturverweisen: „S. 13 ff.“ (Seite 13 und die folgenden Seiten) im Gegensatz zu „S. 13 f.“ (Seite 13 und die folgende Seite).
Es ist wohl denkbar, dass „ff“ fuer „sehr fein“ bei bestimmten Haendlern ueblich war, um die Qualitaet von Waren kurz zu kennzeichnen.
Gruesse,
Vlado
Hallo nochmal,
wäre Deine Frage durch die Ergänzungen von Vlado beantwortet?
T.
Ich habe mal eine Erklärung gehört, für die ich allerdings nicht verbürgen kann:
Grundsätze des römischen Rechts (zurückgehend auf Justinian?), die über lange Zeit in weiten Teilen Europas Geltung hatten, wurden in sog. Pandekten (griech.) oder Digesten (lat.) gesammelt. Die gründliche Kenntnis dieser Pandekten war Grundvoraussetzung für jeden Juristen. Abgekürzt wurden diese Pandekten mit dem griech. Großbuchstaben pi oder einem durchgestrichenen D. Beides sah wohl so ähnlich aus wie ein Doppel-F.
Wenn jemand seine Sache aus dem ff verstand, hiess das also, er kennt seine Pandekten. Kann man etwas aus dem ff machen: bezog sich vielleicht darauf, dass ein (juristisch) simpler Fall vorlag, den man lehrbuchmäßig nach den Pandekten abhandeln/entscheiden kann.
Gruesse,
schwesig
Guck mal im Archiv
Das ist hier schon zigmal ausgeführt worden.
HOFee
meine antwort damals (aus dem archiv)
ich hab mal gehoert (bei einer fuehrung in einem museum, glaube ich), dass das nach einer frau benannt wurde, die eben bestimmte dinge aus dem effeff kannte. und ihr name war irgendsowas aehnliches… vielleicth Effi von Elfride oder so… (wenn ich mich nicht total irre, war sie eine Zofe der OEsterreichischen Koenigin Elisabeth).
mfg
elisabeth
In Literaturverweisen: „S. 13 ff.“ (Seite 13 und die folgenden
Seiten) im Gegensatz zu „S. 13 f.“ (Seite 13 und die folgende
Seite).
da habe ich aber schon eine „richtige“ erklärung in der schule bekommen:
s. 13f = seite 13 und die Folgende seite
s.13ff = seite 13 und FortFolgende Seiten
da habe ich aber schon eine „richtige“ erklärung in der schule
bekommen:s. 13f = seite 13 und die Folgende seite
s.13ff = seite 13 und FortFolgende Seiten
Halte ich fuer „Volksethymologie“. Schliesslich war die Verdoppelung schon in der lateinischen Bildungssprache des Mittelalters und des Humanismus verbreitet, bevor ueberhaupt Texte auf Deutsch gedruckt wurden („p.“ = „pagina“ = „Seite“, „pp.“ = „paginae“ = „Seiten“). Ich denke, dass dieses Verfahren einfach fuer das Deutsche uebernommen worden ist.
Gruesse,
Vlado
ach mensch, jetzt wollte ich auch mal schlau sein…
)