Die Frage (u.a. lieber Fritz) wird durch den Verweis auf den Unterschied: Europäische-Altaisch(orso) Sprachen nur (geschickt) verschoben, denn:
Unabhängig davon, ob man ("orientalisch/slawisch/indianisch, ohne grammat. Subjekt): „Da Regen“ oder „regnet sich“ sagt oder indoeuropäisch(?)/„Westlich“:
„Es regnet“/„il pleut“/und ital., als „Kompro“: „piove“, also, wieweit man dem Geschehen(d)en eine Subjektivität/Indvidualität z u e r k e n n t
(oder nicht), in wieweit h a t es diese (Subjekteigenschaft, „Subjektivität erster Art“)?
Inwieweit stehen sich Einzelner(Lehrer/Lerner)/Volk/Sprache(/Natur) als Subjektivitäten gegenüber?
Wohlbemerkt, ich frage nicht „Ob…?“ sondern: „Wie…?“
„Im Anfang war das Wort“?
Und amen.de ist/eht welches?
Ich habe etwas gezögert, hierauf zu antworten, da ich nicht sicher war, wohin die Frage zielt.
Sie scheint sprachphilosophische Dimensionen zu haben und man müsste wohl Bubers „Dialogisches Prinzip“ bemühen. Aber das mag ich nicht tun.
Inwieweit stehen sich Einzelner(Lehrer/Lerner)/Volk/Sprache(/Natur) als Subjektivitäten gegenüber?
Wie das bei Volk und Sprache und Natur ist, getraue ich mich nicht zu sagen. Aber Mensch und Mensch, egal, welche Funktionen oder Positionen sie innehaben, stehen sich immer als „sprachliche Wesen“ gegenüber.
Ich flüchte mich in ein Zitat:
In der Abhandlung über die Verschiedenheiten des menschlichen Sprachbaues sagt Humboldt:
Im Menschen aber ist das Denken wesentlich an gesellschaftliches Dasein gebunden, und der Mensch bedarf, abgesehen von allen körperlichen und Empfindungsbeziehungen, zum bloßen Denken eines dem Ich entsprechenden Du. …
Der Begriff erreicht seine Bestimmtheit und Klarheit erst durch das Zurückstrahlen aus einer fremden Denkkraft. …
Zwischen Denkkraft und Denkkraft aber ist die einzige Vermittlerin die Sprache, und so entsteht auch hier ihre Notwendigkeit zur Vollendung des Gedankens.
Besser und mehr kann ich es nicht sagen.
Vielleicht noch umgekehrt und gleichfalls im Zitat: „Man sollte nicht bloß keine Gedanken haben, man muss auch noch unfähig sein, sie auszudrücken!“ Karl Kraus, wenn ich recht berichtet bin.
Fritz
Geschicht ihr recht, der geschiehte
Lieber Fritz (Freundschaft!)
Und du hast recht mit deiner Vermutung der „Dimension“ meiner Frage.
Da wir doch beide „Verantwortung“ für das Subjekt/Objekt "Deutsche Sprache/Sprache tragen am sein sind.
Zwischen Denkkraft und Denkkraft aber ist die einzige
Vermittlerin die Sprache, und so entsteht auch hier ihre
Notwendigkeit zur Vollendung des Gedankens.:
Und doch die Sprache nur über den Raum…und das „Sprachfeld“/„Gedankenübertragungsfeld“ - aber diese von mir bereits früher angesprochene Potenz der besonderen Art von Umgebung hat sich keinein annehmen wollen. (uuääääh, rabääähhh!)
Besser und mehr kann ich es nicht sagen.
Vielleicht noch umgekehrt und gleichfalls im Zitat: „Man
sollte nicht bloß keine Gedanken haben, man muss auch noch
unfähig sein, sie auszudrücken!“ Karl Kraus, wenn ich
recht berichtet bin.:
Tscha, „ein Egoist ist jemand, der nicht an mich denkt“ (Eugène Labiche, si je suis correctement rapporté).
Ganz erstaunlich fand ich den „Tätowierungsaspekt“:
Wird sicher auch bei Lange und Pfeifer stehen, (ich hab sie) aber ich fands bei Wasserzieher: „…tattoo…tap toe…“
Nau ei trai to tiptoe to thy next friendly answer…
Cheers, moin, manni
Ach, manni,
wann immer ich meine, ich häbe einen Zipfel deines flatternden Gedankengewandes in Händen, muss ich aus deinem nächsten Posting entnehmen, dass ich den Rockzipfel deines Geistes schon wieder verloren habe.
Das gilt für hier und das Posting weiter oben.
Das kommt noch so weit, dass ich mich gar nicht mehr an deine Artikel wage.
Beste Grüße
Fritz
Haben wir keine Chance? Aber wir nutzen sie…
Versuchen wirs noch einmal?
Okay, bei Kluge wird nur ae taeppa erwähnt, also kein Bezug auf tap´ wie aber doch auch bei dem vielleicht pfiffigeren W. Pfeifer. Oder trennt uns wieder mein salopper´, unwissenschaftlicher´ Umgangston?
Dieser ist auch nur ein zugegeben schlechter Versuch, der `Sache´ den gewöhnlich übertriebenen Ernst zu nehmen.
Naja, ich fang immer ganz schwach an, lasse aber seltener danach auch noch stark nach. aaaaaaahhh
Herzlichst, (ganz früh) moin, manni