Noch jemand Probleme mit HUK Kfz ?

Folgender Fall. Ich bekam eine günstigere Kfz-Versicherung angeboten, habe geprüft und als sie vergleichbar und billiger war zugestimmt. Die Abmeldeformalitäten hat die neue Versicherung übernommen. Ich dachte alles sei OK bis mir eine Meldung ins Haus flatterte ich währe ohne Versicherung unterwegs und solle entweder eine gültige Versicherung nachweisen oder die Schilder abgeben. Die nötigen Nachweise auch von der Bank wurden natürlich in windeseile besorgt und bis auf die Bearbeitungsgebür Schaden abgewendet. Wieder bei Besinnung entschloss ich bei der Geschäftsstelle der HUK mal nachzufragen und erfuhr dort dass der Verlust der Kfz-Versicherung erst nach zwei Mahnungen und schliesslich einem Einschreiben eintreten würde und die Hauptstelle der HUK will diesen besagten Rückschein von mir unterschrieben vorliegen haben. Freche Lüge! Aber jetzt kommts: Plötzlich meldet sich ein Herr hinter mir und fragt ob ich informiert worden sein dass ich keine Versicherung mehr hätte nachdem ich die Versicherung gewechselt hätte. Genau meine Story. Zufall? Weit gefehlt. Jetzt aufmerksam geworden ging mein Weg nochmal zur KFZ-Stelle und auf meine Frage hin ob sich dieses Procedere bei HUK-Kunden gehäuft habe sagte die Dame Ja, da habe sie mehrere Vorgänge der selben Art. Frage: Ist das noch anderen so ergangen? Ist das Mode um Beiträge einzutreiben? Stellen wir uns mal meinen Fall vor… unwissentlich weil ohne die vorgeschriebene Ankündigung Versicherungslos unterwegs > Unfall > Personenschaden > keiner da der teure Rechungen begleicht. Ein Horror und sicher nicht im Sinne der Erfinders.

Hallo Nostromo,

Die Abmeldeformalitäten hat die neue Versicherung übernommen. Ich
dachte alles sei OK bis mir eine Meldung ins Haus flatterte ich währe
ohne Versicherung unterwegs und solle entweder eine gültige
Versicherung nachweisen oder die Schilder abgeben.

Hört sich für mich nach Erstprämiennichtzahlung an (§38 VVG).

Die nötigen Nachweise auch von der Bank wurden natürlich in windeseile
besorgt und bis auf die Bearbeitungsgebür Schaden abgewendet.

Kann es sein, daß Kündigung und Prämienzahlung sich überschnitten haben?

Wieder bei
Besinnung entschloss ich bei der Geschäftsstelle der HUK mal
nachzufragen und erfuhr dort dass der Verlust der
Kfz-Versicherung erst nach zwei Mahnungen und schliesslich
einem Einschreiben eintreten würde und die Hauptstelle der HUK
will diesen besagten Rückschein von mir unterschrieben
vorliegen haben. Freche Lüge!

Eher Unwissenheit meines Kollegen (ich arbeite auch bei dem Verein): Das Mahnverfahren wurde vor ein Paar Monaten gestrafft, d.h. bei §38 VVG geht keine Erinnerung an den Kunden, sondern nach 3 Monaten Erstpräminennichtzahlung gleich Mahnung und Kündigung. Diese Kündigung wird mit Einwurfeinschreiben versandt, d.h. der Postbote unterschreibt für das ordnungsgemäße Einwerfen des Einschreibens (ist überigens gesetzeskonform). Eine Übergabe an Dich ist also nicht notwendig. Manchmal kann der Brief nicht zugestellt werden. Dann reicht nochmal ein normaler Brief an die letzte Bekannte Adresse. Wenn der dann auch nicht aus irgendwelchen Gründen ankommt, hat der Kunde leider Pech gehabt. Das mit dem Rückschein ist Käse.

Aber jetzt kommts Plötzlich
meldet sich ein Herr hinter mir und fragt ob ich informiert
worden sein dass ich keine Versicherung mehr hätte nachdem ich
die Versicherung gewechselt hätte. Genau meine Story. Zufall?

Ja. Bei der HUK sind mehr als 7 Mio Kunden versichert. Da häuft sich sowas auch mal.

Weit gefehlt. Jetzt aufmerksam geworden ging mein Weg nochmal
zur KFZ-Stelle und auf meine Frage hin ob sich dieses
Procedere bei HUK-Kunden gehäuft habe sagte die Dame Ja, da
habe sie mehrere Vorgänge der selben Art.

Solche Auskünfte darf die Dame der Zulassungsstelle nicht erteilen.

Frage: Ist das noch
anderen so ergangen? Ist das Mode um Beiträge einzutreiben?

Sicher! Und wie oben beschrieben Gesetzkonform. Bei anderen Versicherern werden jetzt auch ähnliche Seiten aufgezogen, weil immer mehr VN´s von einer Versicherung zur andern hoppen und den Erstbeitrag nicht zahlen.

Stellen wir uns mal meinen Fall vor… unwissentlich weil ohne
die vorgeschriebene Ankündigung Versicherungslos unterwegs
> Unfall > Personenschaden > keiner da der teure
Rechungen begleicht. Ein Horror und sicher nicht im Sinne der
Erfinders.

Nichts passiert. VR müßte immer noch zahlen. Ich sag nur Nachhaftung 1 Monat nach Zugang der Anzeige nach §29 c StVZO. Das einzige was dann kommt, ist der Regeß beim VN (bis 10000 EUR), der i.d.R. erfolglos ist. Und unwissentlich bestimmt nicht, weil das Ordnungsamt schon das Fahrzeug entstempelt hat bzw. wird. Solche Szenarien sind in Deutschland so gut wie undenkbar.

Ab und zu passiert es allerdings, daß etwas vor den baum läuft. Das kann passieren. Wenn Du willst, kann ich das prüfen. Aber das ganze dann bitte als pm.

Gruß SnakeShit