Hallo Kari,
Siehst Du, ich konnte auch nicht schlafen und antworte deshalb „früh“…
Zur Desensibilisierung: Funktioniert leider nicht bei jedem
und es gibt auch Fälle, in denen sie leider leider nicht
angesagt ist: Nämlich wenn man den Heuschnupfen schon lange
hat oder aber wenn die Geschichte sehr breitbandig ist…
Aha…
…daß Heuschnupfen auch einen sogenannten Etagenwechsel
„durchführen“ kann, sprich das ganze in Richtung Lunge wandert
und zum allergischen Asthma wird. (Ich spreche da aus
Erfahrung, ich hab vor sechs (?) Jahren recht plötzlich keine
300 Meter mehr gehen können, ohne zu schnaufen… Obiges war
dann die Diagnose.) …
… oh, das (Etagenwechsel) wusste ich allerdings noch nicht! Obwohl vollkommen logisch, da es bei Krankheit zur Symptomverschiebung* kommen kann. Im Falle von Asthma höchst unangenehm und schlimm bei Anfällen mit Angst zu ersticken.
Alternativen…). Denn es ist zwar richtig, daß das nicht
heilt, aber Asthma ist NICHT heilbar - das wird niemals
besser, nur schlimmer. (-Wobei man es im Zusammenhang mit
Die Schulmedizin hört’s nicht gerne: aber jede Krankheit ist heilbar. Ich darf Dich darin bestärken, daran zu glauben, denn das wird - sei es auch bei vorübergehender Erstverschlimmerung - zu einer Richtungsänderung (also zur Gesundwerdung) führen.
Was eigentlich hältst Du von der Aussage (meine Meinung), dass Giftstoffe (Umweltgifte) katalytisch wirken können?
Es ist erwiesen, dass der Körper, wenn er nicht die Elemente, die er zum Bau des Körpers braucht, auf „Ersatzweise Elemente“ zurückgreift. Weniger tragisch, wenn Strontium statt Calcium verbaut wird. Erheblich, wenn statt Strontium Quecksilber verbaut wird.
Um den Körper wieder nach ursprünglichem Bauplan zu versorgen, müssen zuerst die „falsch verbauten“ Stoffe ausgeschieden werden, damit „die richtigen“ wieder den Platz in der Zellstruktur einnehmen können.
Allergien sicher über die Allergie verbessern kann). Und wenn
ich mir jetzt vorstelle, daß ich kein Asthmaspray nehmen
könnte, gruselt mich - immerhin sitze ich jetzt schon mit
Spray um die Uhrzeit vorm PC - allerdings nur wegen der
Schniefnase, die ich mal auf die Erkältung schiebe. Und auch
das cortisonhaltige Nasenspray ist bei mir das erste, das
irgendeine Wirkung zeigt, über Vividrin lacht meine Nase
leider nur…
Gut, dass es Cortison und soche Sachen gibt. Man muss ja irgendwie leben. (Jemand, der mit einem gebrochenen Bein ins Krankenhaus kommt, braucht eine Schienung, und kein Pflaster…)
Aber Vividrin - ist ja auch wohl ein Witz. Wer so was häufiger nimmt wegen minimaler Beschwerden (ich meine jetzt Leute, die keine ausgeprägte Allergie haben), braucht sich nicht zu wundern, wenn er weiter eine Tropfnase hat aber von dem Zeug (wie lautet doch gerade der Hersteller?) süchtig geworden ist.
Schniefige müde Grüße von einer geplagten, die demnächst auch
wieder zum Arzt muß und es vielleicht mal mit Akupunktur
probieren wird…
Trotz all „meinen Widerworten“, liebe Kari, Akupunktur** ist eine feine Sache, besonders dann, wenn sich der Behandler auf eine bestimmte Art der (so etwas wie) „Pulsdiagnose“ versteht (kann nicht jeder Arzt/Ärztin, der/die Nadeln setzt).
Vielleicht wirkt auch eine sog. Konstitutionsbehandlung mit einem homöopathsichen Präparat gut. Der Homöopath sollte sich explizit in Krankheitsbildern auskennen und, abgestimmt auf Dein spezielles Symptombild, nach der klassischen Methode von Samuel Hahnemann verabreichen (üblicherweis’ ab Potenz D30). Warum das heilsam wirkt, erkläre ich vielleicht, wo nötig, ein andermal…
Liebe Grüsse aus Wi,
DannyFox64
*Symptomverschiebung: Problematisch bei Krankheit, wenn ein Präparat nicht zur Heilung/Linderung führt, sondern ein Symptom verdrängt. (Ist das eine Symptom erfolgreich platt gemacht, dauert’s nicht lange und „wo anders“ drängt ein anderes Symptom hoch; leider meist schlimmer.)
**Akupunktur für gesetzl. Krankenversicherte: Seit 2000/2001 läuft ein Modellprojekt der Gesetzl. Krankenkassen (KK), das sich jetzt im 3. Jahr befindet. Dabei leisten die KK bei bestimmten Diagnosen (häufige Migräne/Kopfschmerz; HWS-/LWS-Beschwerden… bitte den Doc fragen), wobei die Ersatzkassen m.W. eine Art Rezeptgebühr verlangen (um 20 Euro).