Noch'n Zeugnis

Hallo allerseits,

was tut man nicht alles für gute Freunde:

Herr Pflegefall, geboren am… in … war vom 1. August 2006 bis zum 31. Mai 2008 als Manager für Business Development and Sales of API’s in unserem Unternehmen angestellt. Die … GmbH ist ein internationales Marketing- und Vertriebsunternehmen, welches sich auf die Entwicklung, sowie den auf den Vertrieb und die Zulassung von pharmazeutischen und biochemischen Wirkstoffen spezialisiert hat. Weltweit beschäftigt die … GmbH 50 Mitarbeiter.

Zum Aufgabenbereich von Herrn Pflegefall gehörten die insbesondere die folgenden Aufgaben:

Produktspezifisches Marketing und Vertrieb von pharmazeutischen Wirkstoffen (API) und deren Intermediaten in den Märkten Deutschland, Skandinavien und Benelux.
Übernahme bestehender und Akquisition neuer Kunden in Zentral- und Nordeuropa
Kundenbetreuung sowie Kundenbesuche vor Ort
Firmenrepräsentation bei Messen, Ausstellungen und Kongressen
Erstellung des Budgets und Umsatzprognose für seinen Aufgabenbereich
Enge Zusammenarbeit mit den Bereichen Regulatory Affairs und Logistik
Aufbau und Unterstützung von Entwicklungsprojekten
Konzept und Umsetzung einer auf Produktmanagement basierenden Vertriebstruktur
Unterstützung bei der Entwicklung neuer Lieferanten aus Asien

Herr Pflegefall besitzt eine sehr gute Auffassungsgabe und kann auftretende Probleme schnell und sicher lösen. Herr Pflegefall arbeitete mit außergewöhnlicher Einsatzbereitschaft und Eigeninitiative. Besonders hervorzuheben sind seine analytischen Fähigkeiten.

Herr Pflegefall arbeitete stets zuverlässig. Er beherrschte seinen Aufgabenbereich, hat oft neue Ideen eingebracht und deren Umsetzung unterstützt. Herr Pflegefall trug stets zu einer positiven und effizienten Teamarbeit bei.

Die ihm übertragenen Aufgaben hat er tets zu unserer vollsten Zufriedenheit erfüllt. Sein persönliches Verhalten war stets vorbildlich. Bei Vorgesetzten, Geschäftspartnern und Kollegen war er sehr geschätzt. Das Arbeitsverhältnis wurde von Herrn Pflegefall auf eigenen Wunsch beendet. Wir bedauern sein Aussscheiden, da wir in Herrn Pflegefall einen einen ausgezeichneten Mitarbeiter und angenehmen Kollegen verlieren. Für seine Mitwirkung in unserem Unternehmen danken wir ihm und wünschen ihm für die Zukunft viel Erfolg und persönlich alles Gute.

  1. Mai 2008…

Unterschrieben vom Prokuristen

Was mitr nicht gefällt, sind die Schreibfehler in dem Schreiben und die reihenfolge der Beliebtheit. Letzteres sollte doch eigentlich „Geschäftspartner, Vorgesetzte und Kollegen“ heissen, oder. Ausserdem seid ihr sicherlich schlauer als ich.

Ralph

Hallo,
bin kein experte, gebe aber immer wieder gerne mein Halbwissen weiter :wink:
hatte grade so ne kleine Schulung bzgl.Arbeistzeugnis.
Rechtschreibfehler: geht überhaupt nicht. Es MUSS Fehrlerfrei sein, weil laut Aussage unsere Dozentin kann-muß nicht- ein Fehler ein versteckter Hinweis sein, das alles was danach kommt „Lüge ist“-ohne witz und die Dame hat über 15 Jahre gemacht. So wurde uns das gesagt.
Reihenfolge sollte so sein, Vorg.,Kollegen,GP-ansonsten kann-muß nicht-auch das ein Hinweis sein, das es eventl. mit einem der Gruppen Probleme gab, z.B. wenn der Vorgesetzter als letztes genannt wird.
Freu mich schon auf weitere Kommentare
Gruß

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Nabend,

Hallo,

hier mein Statement

Inhaltlich gut und ohne Stolpersteine. Allerdings ist das Wort stets zu oft genannt worden denke ich. Das Wort „oft“ musst Du auf alle Fälle streichen, das wird nicht gerne gesehen (auch nicht in diesem Zusammenhang). Schreibfehler müssen raus
Die feste Reihenfolge ist: Vorgesetzte, Mitarbeiter, Dritte

Inhalte die gesetzlich vorgeschrieben sind und nicht vorkommen:

  • Ausstellungsdatum (maximal 2 Tage abweichend vom wirklichem Austrittsdatum)
  • Vollständige Adresse des AG (Anschrift auf Briefbogen reicht nicht aus)

Das wars glaube ich

MFG

Andreas

Hi!

Reihenfolge sollte so sein, Vorg.,Kollegen,GP-

Hat die Dame das auch erklärt?
Dann würde ich mein Geld zurück verlangen!

LG
Guido

Nicht wirklich gut
Hi!

Herr Pflegefall, geboren am… in … war vom 1. August 2006
bis zum 31. Mai 2008 als Manager für Business Development and
Sales of API’s in unserem Unternehmen angestellt. Die … GmbH
ist ein internationales Marketing- und Vertriebsunternehmen,
welches sich auf die Entwicklung, sowie den auf den Vertrieb
und die Zulassung von pharmazeutischen und biochemischen
Wirkstoffen spezialisiert hat. Weltweit beschäftigt die …
GmbH 50 Mitarbeiter.

Ist ok.
Es gibt Stimmen, die sagen, dass Firmenwerbung so gar nicht in ein Zeugnis gehört:
Wenn man diese Stimmen dann allerdings fragt, was daran denn de facto NEGATIV ist, verstummen selbige in der Regel.
Wenn es nicht ausufert (wir wissen nix über den Mitarbeiter zu schreiben, also schreiben wir über uns), ist das ok - und hier ufert es nicht aus.

Produktspezifisches Marketing und Vertrieb von
pharmazeutischen Wirkstoffen (API) und deren Intermediaten in
den Märkten Deutschland, Skandinavien und Benelux.
Übernahme bestehender und Akquisition neuer Kunden in Zentral-
und Nordeuropa
Kundenbetreuung sowie Kundenbesuche vor Ort
Firmenrepräsentation bei Messen, Ausstellungen und Kongressen
Erstellung des Budgets und Umsatzprognose für seinen
Aufgabenbereich
Enge Zusammenarbeit mit den Bereichen Regulatory Affairs und
Logistik
Aufbau und Unterstützung von Entwicklungsprojekten
Konzept und Umsetzung einer auf Produktmanagement basierenden
Vertriebstruktur
Unterstützung bei der Entwicklung neuer Lieferanten aus Asien

Ich kann nichts zum Thema „Fachlich“ sagen, aber von der Formulierung her ist das völlig in Ordnung.

Herr Pflegefall besitzt eine sehr gute Auffassungsgabe und
kann auftretende Probleme schnell und sicher lösen.

Er kann - ist ziemlich dumm formuliert.
Besser wäre so was „…Auffassungsgabe und löst auftretende Probleme schnell und sicher…“ (oder so)

Herr Pflegefall arbeitete mit außergewöhnlicher Einsatzbereitschaft
und Eigeninitiative. Besonders hervorzuheben sind seine
analytischen Fähigkeiten.

Herr Pflegefall arbeitete stets zuverlässig. Er beherrschte
seinen Aufgabenbereich, hat oft neue Ideen eingebracht und
deren Umsetzung unterstützt
.

Das fett gedruckte ist schon nur noch völlig besoffen anders zu deuten als:
Der hatte seinen eigenen Kopf und den auch bedingungslos durchgesetzt.

Herr Pflegefall trug stets zu
einer positiven und effizienten Teamarbeit bei.

…ist eine ziemlich leere Worthülse, gerade beim Abschnitt davor.

Die ihm übertragenen Aufgaben hat er tets zu unserer vollsten
Zufriedenheit erfüllt.

Das rettet es dann auch nicht mehr

Sein persönliches Verhalten war stets
vorbildlich. Bei Vorgesetzten, Geschäftspartnern und Kollegen
war er sehr geschätzt.

Reihenfolge nach Wichtigkeit:
Entweder (bei „ohne Kundenkontakt“)
Vorgesetzte, Kollegen, Geschäftspartnern

oder (bei „mit Kundenkontakt“)
Kunden/Geschäftspartner, Vorgesetzte, Kollegen
alternativ
Vorgesetzte, Kollegen - Kunden/Geschäftspartner in einem Extrasatz.

Wenn Dir NOCH jemand erzählt, dass Geschäftspartner/Kunden nach hinten gehören, dann lächel ihn an - denn Du weißt, dass dieser Mensch die Entwicklung der letzten gut 10 Jahre verpasst hat.

Früher mag es mal der Fall gewesen sein, dass Kunden NICHT als höchstes Gut eines Unternehmens gewertet wurden (im öffentlichen Dienst lasse ich das auch heute noch durchgehen) - seit einigen Jahren schon ist es aber duchaus auch in Deutschland angekommen.

Achja: Wenn Kunden betreut wurden, dann sollten auch KUNDEN und nicht (nur) Geschäftspartner genannt werden!!!

Das Arbeitsverhältnis wurde von Herrn
Pflegefall auf eigenen Wunsch beendet.

OK

Wir bedauern sein
Aussscheiden, da wir in Herrn Pflegefall einen einen
ausgezeichneten Mitarbeiter und angenehmen Kollegen verlieren.

OK

Für seine Mitwirkung in unserem Unternehmen danken wir ihm und
wünschen ihm für die Zukunft viel Erfolg und persönlich alles
Gute.

Für die Zukunft - für die private oder berufliche? Oder für beides?
Und warum nur „viel Erfolg“ und nicht „weiterhin viel Erfolg“? Weil er bei uns nie Erfolg hatte!

Es ist irgendwo mit einer 3 zu beurteilen - auf keinen Fall besser, eher in Richtung „noch“ 3.

  1. Mai 2008…

OK

Unterschrieben vom Prokuristen

Steht die Funktion auch dabei, oder ist da nur das Gekritzel zu sehen?

Was mitr nicht gefällt, sind die Schreibfehler

Schreibfehler gehen gar nicht!
Was mir ebenfalls sauer aufstößt, ist der Wechsel der Zeitformen.
Entweder alles in der Vergangenheit oder alles in der Gegenwart (wobei letzteres bei ZWISCHENzeugnissen sogar sehr wichtig wäre, aber das steht hier nicht zur Debatte)

in dem
Schreiben und die reihenfolge der Beliebtheit. Letzteres
sollte doch eigentlich „Geschäftspartner, Vorgesetzte und
Kollegen“ heissen, oder.

Dazu habe ich mich schon geäußert.

Ausserdem seid ihr sicherlich
schlauer als ich.

Garantiert nicht! Ich bin ein eher schlechter Kundenbetreuer - dafür kann ich mit Zeugnissen :smile:

LG
Guido

Ich kann auch nicht singen und tanzen…
…aber ich VERSUCHE es auch erst gar nicht! (D. Nuhr)

Hi!

Inhaltlich gut und ohne Stolpersteine.

So ab 2,8 Promille würde ich Dir zustimmen

Allerdings ist das Wort
stets zu oft genannt worden denke ich.

Das Wort „oft“ musst Du
auf alle Fälle streichen,

das wird nicht gerne gesehen (auch
nicht in diesem Zusammenhang).

Schreibfehler müssen raus

JA!!!

Die feste Reihenfolge ist: Vorgesetzte, Mitarbeiter, Dritte

Im letzten Jahrundert vielleicht mal…

Inhalte die gesetzlich vorgeschrieben sind und nicht
vorkommen:

  • Ausstellungsdatum (maximal 2 Tage abweichend vom wirklichem
    Austrittsdatum)

Steht in genau welchem Gesetz?

  • Vollständige Adresse des AG (Anschrift auf Briefbogen reicht
    nicht aus)

Steht in genau welchem Gesetz?

Das wars glaube ich

Noch klange nicht!

Leute, wenn Ihr doch keine Ahnung habt, dann schreibt das wenigstens dazu!
Der Antwortende eins tiefer (Dr. Mo) hat sich doch auch keinen Zacken aus der Krone gebrochen, augenzwinkernd auf sein Halbwissen aufmerksam zu machen - was ich ihm hoch anrechne!

Kopfschüttelnder Gruß
Guido

Hallo,

zunächst einmal ist Deine Art hier zu schreiben ziemlich scheiße und arrogant. Kann man Kritik nicht auch höflich formulieren. Du kannst es anscheinend nicht, schade!!!

  1. Inhaltliche Bewertungen sind immer subjektiv. Nur weil ich etwas gut finde muss es ein anderer nicht automatisch gut finden! Aber eine andere Meinung als falsch oder lächerlich darzustellen ist schlechter Stil.

  2. Zu der Sache mit der Reihenfolge: Vorgesetzte,…

Hier mal ein Textauszug aus Wikipedia:
Zeugnissprache [Bearbeiten]Die meisten Zeugnisse enthalten eine Gesamtbeurteilung nach obigem Code. Es gibt auch Firmen, die eine solche Beurteilung in einer offenen Sprache formulieren: Sehr gut – gut – befriedigend. Häusermann und List (siehe Literatur) plädieren für eine offene, nicht codierte Sprache. Häusermann empfiehlt, in die Zeugnisse folgenden Text zu schreiben: „Die Firma XYZ bekennt sich zu Abfassung uncodierter, transparenter Zeugnisaussagen.“

Manche Autoren (Weuster, Knobbe, Bakker) gehen davon aus, dass es eine eigenständige, verschlüsselte Zeugnissprache gäbe, die angeblich viele Zeugnisaussteller kennen und verwenden. Zu dieser verklausulierten Sprache gehören auch bestimmte Techniken der „Formulierungskunst“, wie beispielsweise die Reihenfolge- und die Negationstechnik. Wenn etwa bei der sogenannten Reihenfolgetechnik bei der Beurteilung des Sozialverhaltens in der Aufzählung Vorgesetzter, Kollegen, Mitarbeiter, Kunden der Vorgesetzte nicht zuerst genannt, wird, ist es kein gutes Zeugnis (Das ist schon deshalb problematisch, weil eigentlich der Kunde zuerst kommt)

!!!Man beachte das Wort eigentlich!!! Soviel dazu!!!

  1. Schon in frühen Schuljahren bei Deutschaufsätzen lernt man, das man Wörter (wie hier das Wort „stet“) nicht zu oft und in zu kurzen Abständen schreibt.

  2. Wörter wie „oft, gewöhnlich, meistens, überwiegend, usw.“ werden nicht gerne gesehen, das ist einfach so. Besser sind Wörter wie "stets, immer, usw.)
    Beispiel:
    Herr X brachte mit seinem Know-How oft neue Ideen ein …
    Herr X brachte mit seinem Know-How stets neue Ideen ein …

Brauche ich glaube nicht zu erklären, klingt logisch und nachvollziehbar

  1. Zu den Punkten „Zeugnisdatum“ und „Anschrift des AG im Text“ werde ich meine Dozentin beim nächsten befragen und hier bekannt geben.

Also Guido, schönes WE noch und beim nächsten Mal vielleicht etwas freundlicher.

MFG

Andreas

Hi!

zunächst einmal ist Deine Art hier zu schreiben ziemlich
scheiße und arrogant.

Dafür ist sie nicht so primitiv - kann ich mit leben.

Kann man Kritik nicht auch höflich
formulieren. Du kannst es anscheinend nicht, schade!!!

Es ist nahezu pervertiert unhöflich, seine Hirngespinnste als fachlich korrekte Antwort zu deklarieren, sodass ich auf unnötige Höflichkeit ebenfalls verzichtete.
Hier wollte jemand Hilfe von Leuten, die sich auskennen.
Wenn sich jemand eindeutig NICHT auskennt, dann sage ich ihm das. So etwas nennt man Kritik - was Du damit machst, ist mir relativ egal.

  1. Inhaltliche Bewertungen sind immer subjektiv. Nur weil ich
    etwas gut finde muss es ein anderer nicht automatisch gut
    finden! Aber eine andere Meinung als falsch oder lächerlich
    darzustellen ist schlechter Stil.

Es geht wie sehr oft im Leben nicht um Meinungen. Es geht um Fakten.
Dass Du Fakten nicht richtig bewerten kannst, ist ok - aber dann schreibe bitte auch, dass Du nur Deine Meinung äußerst, die mit Fakten nicht unbedingt etwas zu tun haben muss.

Wir befinden uns in einem EXPERTENforum und nicht bei „Rate mal mit Rosenthal“ (falls Du das noch kennst)

Hier mal ein Textauszug aus Wikipedia:

Wenn ich jetzt einen völlig konträren Artikel in Wikipedia schreibe, dann präsentiere ich den hier als Nonplusultra.
Kurz: Wiki ist eine Plattform, die viele gute Dinge beinhaltet - leider aber auch eine Menge faktischen Müll.
Eine seriöse Quelle zum verbindlichen Nachschlagen ist Wiki vor allem eines - nämlich NICHT!

  1. Schon in frühen Schuljahren bei Deutschaufsätzen lernt man,
    das man Wörter (wie hier das Wort „stet“) nicht zu oft und in
    zu kurzen Abständen schreibt.

In Deutsch-Aufsätzen schreibt man auch negative Erfahrungen und Äußerungen ganz einfach negativ.
Da das in Zeugnissen nicht erlaubt ist, bedient man sich in der Regel einer gewissen Kryptik - da fallen Wiederholungen nicht negativ ins Gewicht (ok - achtmal in Folge das gleiche Wort sollte böse sein). Vor allem sind sie in dem Augenblick völlig uninteressant, wenn ein Generator benutzt wird.
(sowas hier http://www.hr-manager.de/hr_man/html/zeugnis_gen_exp…)
Für den „Stil“ des Autors kann der Arbeitnehmer nichts.

  1. Wörter wie „oft, gewöhnlich, meistens, überwiegend, usw.“
    werden nicht gerne gesehen, das ist einfach so. Besser sind
    Wörter wie "stets, immer, usw.)

Zunächst erzählst Du etwas von „keine Stolpersteine“, dann erwähnst Du aber, dass „oft“ schlechter als „stets“ sei. Wenn gewisse Dinge aber nun mal nicht „immer“ sondern nur „häufig“ passiert sind, dann darf der AG das durchaus so schreiben.
Und wenn durch „meistens“ aus einem „sehr guten“ Zeugnis nur ein „gutes“ Zeugnis wird (von dem wir hier Lichtjahre entfernt sind!), dann ist es nicht „schlecht“, sondern einfach nur „gut“.
Zu gute Zeugnisse sind meistens eh schlecht. (Hölle, das hört sich ja fast schon philosophisch an)

Brauche ich glaube nicht zu erklären, klingt logisch und
nachvollziehbar

Ich widerspreche gar nicht, dass sich eine „gemischte“ Wortwahl viel besser anhört oder liest - nur hat das mit der Beurteilungsqualität eines Arbeitszeugnisses so gar nichts zu tun.

  1. Zu den Punkten „Zeugnisdatum“ und „Anschrift des AG im
    Text“ werde ich meine Dozentin beim nächsten befragen und hier
    bekannt geben.

Ich erfreue mich an der Nennung von Gesetzen, die in Deutschland nicht existent sind.

Kurz: Du führst Deine Dozentin als Quelle an, was mich dazu bringt, Dich als „Lernenden“ zu identifizieren.
Es gibt keine Gesetze dazu, es gibt einige Urteile. Urteile sind das, was gut 70% des Arbeitsrechts ausmachen - nicht die einfachen Gesetze.
Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Du mir ein Urteil um den Latz knallst, was die Sache mit der Datierung klärt.
Allerdings würde es mich extrem wundern, wenn ein mit der kompletten Firmenadresse bedruckter Briefbogen nicht ausreicht. Es würde mich so sehr wundern, dass ich behaupte, ein solches Urteil (oder eine andere Rechtsquelle) existiert nicht.

Kleiner Tipp: Du solltest durchaus verschiedene Quellen respektieren und Äußerungend einer Dozentin auch mal hinterfragen (völlig ohne Wertung der Frau - nur ganz pauschal gemeint)…

Also Guido, schönes WE noch

Wünsche ich Dir auch!

und beim nächsten Mal vielleicht
etwas freundlicher.

Unwahrscheinlich, denn nach wie vor fand ich mich sehr kritisch, vielleicht auch etwas zynisch, aber nicht unfreundlich.

LG
Guido

Hallo Andreas,
ich muss mich mal auf die Seite von Guido schlagen, er weiss nämlich, wovon er redet.

zunächst einmal ist Deine Art hier zu schreiben ziemlich
scheiße und arrogant. Kann man Kritik nicht auch höflich
formulieren. Du kannst es anscheinend nicht, schade!!!

Deinen ersten Satz würde ich auch nicht gerade als Ausbund an Höflichkeit bezeichnen

Hier mal ein Textauszug aus Wikipedia:

Du weisst sicherlich, wieviel Mist in Wikipedia steht.

Herr X brachte mit seinem Know-How oft neue Ideen ein …
Herr X brachte mit seinem Know-How stets neue Ideen ein …

Das sind zwei völlig unterschiedliche Aussagen!

  1. Zu den Punkten „Zeugnisdatum“ und „Anschrift des AG im
    Text“ werde ich meine Dozentin beim nächsten befragen und hier
    bekannt geben.

Dann frage sie auch gleich, wieviel praktische Erfahrung sie mitbringt.

Ralph

Danke schön (owT)
O Weh Teh!