man konnte den den Medien eher zufällig entnommen, dass die meisten Energieversorger nicht mehr mit TELDAFAX zusammenarbeiten.
Laut Google z.B. http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12076… hat auch EON EDIS den Durchleitungsvertrag bereits zum 01.05.2011 mit TELDAFAX gekündigt, entprechende Kunden seien jetzt in der Grundversorgung.
Wenn man bis jetzt aber keine entsprechende Post von EON oder Teldafax bekommen hat, was bedeutet das?
Ist das zulässig, dass man erst nach Wochen rückwirkend über solche Dinge infomiert wird? Dadurch ensteht doch u.U. ein Schaden, wenn man weiter z.B. Abschläge an einen insolventen Versorger zahlt?
Ist so ein rückwirkender Anbieterwechsel überhaupt zulässig?
Nehmen wir einmal an, das statt dessen von Teldafax Mitte Mai ein Schreiben mit einer Preiserhöhung zum 01.07.2011 kam. Sollte o.g. Sachverhalte stimmen, wussten sie zu diesem Zeitzpunkt bereits, dass Sie ab dem 01.05.2011 gar nicht mehr liefern können - ist das nicht Betrug?
Was wäre jetzt empfehlenswert? Eigentlich ist mit TELDAFAX Lastschrift (monatliche Abschläge im Voraus) vereinbart.
Daran haben sie sich aber nicht gehalten, sondern auf Überweisung der monatliche Abschläge zum Monatsersten im Voraus bestanden, vermutlich um das Risiko der Rückgabe von Lastschriften zu vermeiden.
Man will natürlich das finanzielle Risiko minimieren (auch 1-2 Monatsabschläge sind Geld).
Darf man ohne offizielle Informationen jetzt die Überweisungen stoppen (Zahlung 01.06. steht in Kürze an)? Kann man nicht auf Lastschrift bestehen? Wie bekommt man raus wer einen aktuell mit Strom beliefert?
Dadurch ensteht doch u.U. ein
Schaden, wenn man weiter z.B. Abschläge an einen insolventen
Versorger zahlt?
ja, und das Geld dürfte weg sein. Zahlungen einstellen. Die müssen schön ne Schlussabrechnung erstellen.
Ist so ein rückwirkender Anbieterwechsel überhaupt zulässig?
keine Ahnung, ich denke rückwirkend nicht, aber ab sofort sicher.
Nehmen wir einmal an, das statt dessen von Teldafax Mitte Mai
ein Schreiben mit einer Preiserhöhung zum 01.07.2011 kam.
Sollte o.g. Sachverhalte stimmen, wussten sie zu diesem
Zeitzpunkt bereits, dass Sie ab dem 01.05.2011 gar nicht mehr
liefern können - ist das nicht Betrug?
vermutlich
Daran haben sie sich aber nicht gehalten, sondern auf
Überweisung der monatliche Abschläge zum Monatsersten im
Voraus bestanden, vermutlich um das Risiko der Rückgabe von
Lastschriften zu vermeiden.
richtig erkannt. wie weit im Voraus? Halbes Jahr, ganzes?
Darf man ohne offizielle Informationen jetzt die Überweisungen
stoppen (Zahlung 01.06. steht in Kürze an)? Kann man nicht auf
Lastschrift bestehen? Wie bekommt man raus wer einen aktuell
mit Strom beliefert?
Wenn du aktuell von Teldafax nicht beliefert wirst, Zahlung stoppen. Du landest beim grundversorger. Das können die lokalen Stadtwreke sein, oder auch z. B. Eon. Nachfragen. Und dort oder bei einem anderen Anbieter schnellsten Vertrag schließen, da sonst relativ hohe Kosten für den Grundversorgungstarif anfallen.
Du kannst auch nachfragen, ob Teldafax für deine Region gesperrt wurde. D. h.- die können keinen Strom mehr durchleiten, dich also nicht beliefern.
Ich würde auf keine Fall an Teldafax noch eine Cent zahlen, es seii denn, es liegt eine korrekte Schlussabrechnung vor. Das muss natürlich bezahlt werden. Erwarte nicht, von denen jemals Geld zurückzubekommen.
Es ist natürlich bei monatlichen Abschlägen geblieben, auf die Vorkasse oder Kautionsmodelle lasse ich mich grundsätzlich nicht ein.
Alllerdings zahlt man den Strom ja trotzdem immer für den Monat im Voraus (war bei den anderen Anbietern bisher auch so). Also z.B. am 01.06. für den Juni - insofern geht es hier nicht um riesige Summen, aber trotzdem um Geld. Ich könnte also nur Geld verlieren wenn tatsächlich ein rückwirkendender Wechsel zum Grundversorger stattgefunden hat bzw. wenn die Abschläge zu hoch waren.
Denke ich werde am Montag gleich mal bei EON (mein zuständiger Grundversorger nachfragen) ob die mich nun beliefern oder nicht.
Teldafax bekommt ein nettes Schreiben, indem sie aufgefordert werden verbindlich zu erklären das sie ihren Stromliefervertrag erfüllen können und wollen. Wenn sie dass tun, gibts Abschläge nur noch per Lastschrift. So stehts es in den AGB´s zum Vertrag, die nicht geändert wurden.
immer für den Monat im Voraus (war bei den anderen Anbietern bisher auch so)
Es gibt auch Anbieter, bei denen man erst am Monatsende bezahlt. So lange man nicht wechselt, merkt man den Unterschied aber nicht wirklich.
Warum soll unbedingt auf Lastschrift umgestellt werden? Bei einem Unternehmen in der Insolvenz wird auch eine Lastschrift nur schwer zurückzuholen sein. Da wissen die Banker im Bankbrett aber sicher genaueres.
Problem ist ja, dass Teldafax offiziell (noch) nicht insolvent ist.
Ich habe zunächst ja einen gültigen Vertrag und will diesen eigentlich nicht brechen.
Bislang sind es ja nur „Internetgerüchte“, dass Teldafax mich nicht mehr beliefert.
Schon recht verzwickt das Ganze.