Hallöchen,
im Nachgang zu meinem AOL-Artikel von neulich
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…
hier das update.
Am Freitag kam per Post die Zahlungserinnerung. Ich rief darauf hin die kostenlose Hotline an, die in dem „kommen Sie wieder zu AOL und Sie bekommen DM 25 gutgeschrieben“-Brief angegeben war, um darauf hinzuweisen, daß das Spielchen so noch jahrelang weitergehen kann. Die Mitarbeiterin dortselbst wies mich (zurecht) darauf hin, daß Sie für sowas nicht zuständig sei und gab mir eine 01805-Nummer. Freundlich wies ich wiederum sie darauf hin, daß ich nicht gedenke auch nur einen Pfennig dafür auszugeben, daß AOL a) eigenes Geld spart (Gebühren für Rücklastschriften) und b) den eigenen Fehler korrigieren kann, der mir le´tztlich egal sein kann. Sie meinte, daß Sie mir anders nicht weiterhelfen könne. Nachdem wir diese beiden Argumente zweimal ausgetauscht hatte, legte die AOL-Dame wortlos auf. (!!!)
Ich rief erneut an und sprach dann mit einer anderen Dame, die mir dann eine Fax-Nummer gab. Zwar auch 01805, aber immer noch billiger als anrufen. Später fand ich dann eine email-Adresse, an die ich dann am Freitag abend eine lange Erläuterung schrieb.
Tatsächlich erhielt ich schon am Samstag morgen eine Antwort: Inhalt: Man könne meine Identität nicht prüfen und daher die Sache nicht weiter bearbeiten, weil meine email nicht von einer AOL-Adresse käme. Da bin ich doch ein wenig ins Grübel geraten.
Meine Antwort-eimal:
Liebe AOL Mitgliederbetreuung,
anscheinend ist Ihnen nicht ganz klar, was ich mit meiner email bezwecken wollte. Um mich vielleicht etwas verständlicher auszudrücken, werde ich mich nun eines logischeren Aufbaus bedienen:
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Tatsache: Ich bin nicht mehr AOL-Mitglied, was Sie mir schriftlich bestätigt haben.
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Tatsache: Sie buchen auf meinem Konto unberechtigt Beiträge ab.
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Tatsache: Ich bin Mitarbeiter der Bank, bei der mein Konto geführt wird.
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Tatsache: Ihre Lastschriften treten in der Minute, in der sie auf meinem KOnto gebucht werden, den direkten Rückweg an.
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Tatsache: Ihre Buchhaltung wird zukünftig weiter versuchen Beiträge abzubuchen–>EDV-Logik.
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Tatsache: Ihnen entstehen dadurch Kosten je Lastschrift von DM 5-15 (je nach Bank)
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Frage: Glauben Sie im Ernst, ich gebe Geld für eine kostenpflichtige Hotline aus, um Ihnen Geld zu sparen?
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Frage: Glauben Sie im Ernst, daß ich extra wieder AOL-Mitglied werde, damit Sie meine Identität prüfen können?
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Vorschlag: Rufen Sie mich unter der Nummer an, die bei Ihnen unter dem Ex-AOL-Namen XXXXX vermerkt ist.
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Vorschlag: Prüfen Sie, ob unter dem genannten Namen a) eine Kündigung vorliegt und ob weiterhin Beiträge abgebucht werden.
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Vorschlag: Lassen Sie alles so wie es ist und leben Sie mit den Rücklastschriften.
Und da fragen Sie noch, warum ich bei AOL gekündigt habe?
Schon Klasse, so ein weltweit führender Internet-Anbieter.
C.
Nun bin ich ja mal gespannt, wann bzw. ob die sich wieder melden werden oder ob da demnächst der nächste Abbuchungsversuch folgt.
Wenn es ganz schlimm kommt, werden die mir sogar den Zugang sperren, wie man anläßlich der Zahlungserinnerung androhte. (ich lach mich tot)
Gruß
Christian
