Nochmal Australien: Ayers Rock

Hallo,

vielen Dank noch einmal für die vergangenen Tipps. Nun habe ich noch eine Frage:

Sicherlich hat jemand von den Australienreisenden den Ayers Rock erlebt. Wir fragen uns, was besser ist: auf eigene Faust oder eine geführte Tour?

Falls jemand das auf eigene Faust gemacht hat, gibt es ein paar Tipps? Wir haben ein entsprechendes Fahrzeug, in dem man auch übernachten kann. Aber kann man das einfach so? Sicherheit?

Danke schon jetzt!

Viele Grüße von Corinne

Hi,

ich würde grundsätzlich immer empfehlen, eine Tour auf eigene Faust zu machen. Man kann sein Tempo bestimmen, sich das anschauen, was man möchte, muss sich nicht nach Anderen richten.
Ist aber auch eine Einstellungssache, wir mögen eben selbst unser Tempo bestimmen.
Wir fanden es super, den Ayers Rock zu umrunden. Zudem haben wir bei den Olgas die Wanderung durch das „Valley of the Winds“ gemacht. Natürlich ist auch ein Abstecher zum Kings Canyon super.
An dem Tag, als wir den Ayers Rock umrunden wollten, waren wir bereits morgens zum Sonnenaufgang dort. Leider umsonst, denn es war bewölkt. Da haben wir die Umrundung verschoben und sind zum Kings Canyon gefahren. Dort konnten wir die Wanderung bei bewölktem Wetter machen, was gut war, denn dort wird es tagsüber sehr heiß. Und den Ayers Rock haben wir bei Sonnenschein umrundet (wobei es dort auch heiss ist), somit hatten wir die super Farben. Das nur mal so nebenbei, so spontan hätten wir unsere Tour nie machen können, wenn wir in einer Gruppe gewesen wären.
Die Wanderung in den Olgas kann man auch nur unter 37 Grad machen, da es sonst in dem Tal über 50 Grad hat und somit dicht gemacht wird.

Gewohnt haben wir im Lost Camel im Ayers Rock Resort. Wie das mit dem Übernachten im Auto ist, kann ich nicht sagen.

Ich hoffe, ich konnte Dir helfen.
Ansonsten kann ich Dir nur das Forum www.australien-info.de empfehlen. Dort gibt’s immer super Tipps.

Viele Grüße, Ute

G´day, mate !

Nur zur Ergänzung des bisher gesagten. In Yulara (so heißt der kleine Ort am Uluru/Ayers Rock) gibt es einen Campingplatz. Ist zwar nicht billig, aber guteingerichtet. Am Rock selber kann man nicht übernachten. Die Gegend ist ein Nationalpark (kostet auch Eintritt).

Zur Umrundung des Rock: Der Weg ist so gut ausgeschildert, daß man sich eigentlich nicht verlaufen kann. An manchen Stellen ist das fotografieren verboten (heilige Stätten der Abos). Reichlich zu trinken mitnehmen und festes Schuhwerk und schon kanns losgehen.

Viel Spaß

Hallo,

vielen Dank noch einmal für die vergangenen Tipps. Nun habe
ich noch eine Frage:

Sicherlich hat jemand von den Australienreisenden den Ayers
Rock erlebt. Wir fragen uns, was besser ist: auf eigene Faust
oder eine geführte Tour?

War mit einer adventure reisegruppe unterwegs(hatte nur noch wenig zeit), denke aber wenn man eh alleine unterwegs ist und mobil, sollte man es auch so belassen, so wie ute schon sagte!
besser als den sonnenaufgang, fand ich allerdings den sonnenuntergang. wir waren allerdings auch an einem ziemlich coolen spot von dem wir gleichzeit uluru und kata tjuta sehen konnten…
kings canyon haben wir umwandert,( wenn man erstmal die mega steile treppe geschafft hat, ) gehört zu den leichteren wanderungen denke ich, eine kleine oase-quelle lädt zum relaxen ein!

gute reise

wünscht nicole

Auf alle Fälle Führung
G´day.

wir sind Individualisten und machen fast alles „auf eigene Faust“.
Bei Uluru haben wir uns einer Führung angeschlossen durch einen Ranger, ich meine das wäre sogar kostenfrei gewesen.

Ranger haben immer einen guten Bezug zu Ihrer Umgebung und können Dir immer wichtige Tipps geben, es kann nie ein Fehler sein, die Jungs zu fragen.

Bei Uluru war der Mann halb Aborigine und konnte einen Eindruck vermitteln über den mystischen Bezug der Abos zu dem Ort, warum man ihn nicht ersteigen sollte, die Geistergeschichten und so weiter. Aber auch die Wüstenfrüchte, ERnährung und Wege der Menschen. Wenn dieser mystische/Geschichtliche Part nicht wäre, fände ich Uluru vergleichsweise öde.

Die Ranger erzählen das oftmals sehr anschaulich und interessant, ein deutscher/GB/US Reiseführer kann das nicht ersetzen. Ich empfehle ausdrücklich: Führung durch einen Local. Am lokalen Nationalpark- Infocenter gibt es alle notwendigen Infos - die sind allgemein sehr gut.

Gerade am Tourinepp-Ort Uluru ist es eher schwieriger, etwas über die Menschen zu erfahren, uns hat es interessiert, ich kann es nicht nachvollziehen, wie man auf eine Führung an diesem Ort verzichten kann. Wenn einem eine Stelle gut gefallen hat, kann man später nochmal hinlaufen. Die Ranger hetzen auch nicht durch - Aussies hetzen im allgemeinen nicht, Ranger schon garnicht. Eher wirst Du einen Postbeamten am Schalter schwitzen sehen, als dass ein Ranger den Neckermann Guide mimt und im rennen spricht.

Folgende Empfehlung: Lasse Dir nicht von denjenigen abraten, die selbst keine Führung gemacht haben, da sie ja gar keinen Vergleichswert haben!

Empfehlenswert: Kings Canyon. Dieses Windy Valley oder wie das hiess war nicht so interessant.

Ansonsten: No Worries!

Gruss

Zaphod (Im Dezember wieder down Under)

o.T. allgemeines zu Ayers Rock
nochwas zum Thema:
Im großen und ganzen fanden wir den Hype um Ayers Rock ziemlich lächerlich. Besonders schwachsinnig sind Aussagen wie: der Fels verändert beim Sonnenuntergang x-Mal die Farbe.
Überraschung: im gleichen Maße, wie das Licht abnimmt, umso dunkler wird auch der Fels! Stell Dir vor, bei Neumond ist er fast unsichtbar, eigentlich so gut wie schwarz! Ohne Copperfield & Co.!

Natürlich gibt es Nuancenunterschiede von rot zu braun in verschiedenen Lichtverhältnissen, aber diese roten Steine gibt es öfters im Land, und dann warten die Touris nicht 1,5 h um dann das selbe Motiv 12x zu knipsen…

Ausser der schieren Größe ist eigentlich nur die Mystik besonders (wobei es die auch an vielen anderen Stellen gibt) und das Gefühl „auch dort gewesen zu sein“. Meiner Meinung nach wären viele Reisende besser damit bedient, andere Orte zu besuchen, wenn die Zeit knapp bemessen ist. (Litchfield/Kakadu/Tasmanien…)

Gruss

Zaphod

Danke an alle! (oW)