in welchen Grenzen bewegt sich eigentlich zeitnahmes buchen? Ist das vom Umsatz oder der Anzahl der Buchungen abhängig? Unter welchen Umständen würde tägliches/wöchentliches/monatliches Buchen gefordert, wann wäre vierteljährliches oder gar jährliches Buchen akzeptabel?
mein vermutung (!) ist, dass der Begriff zeitnahes buchen durchaus dehnbar ist. wer will das kontrollieren?
Problematisch wird es doch höchstens steuerlich! wenn Du zB Umsatzsteuer anmelden mußt, bist Du ab einer bestimmten Höhe der monatlich abzuführenden Umsatzsteuer gezwungen, auch eine monatliche Meldung zu machen. das würde bedeuten, dass Du wenigstens einmal monatlich Deine Buchhaltung machen solltest.
Die genauen Grenzen kann ich Dir da nicht sagen.
ansonsten, würde ich behaupten, dass die GoB (Grundsätze ordnungsmäßiger buchführung, die allerdings nicht alle kodifziert sind) eine zeitnahe buchhaltung vorschreiben. aber wie gesagt, das ist auslegungsbedürftig. Fest steht allerdings, dass du zum Geschäftsjahresende eine Abschluss zu erstellen hast. also wenigstens jährlich…
grüße
queedin
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