Hallo liebe www-Gemeinde,
ich hatte vor Kurzem schon einmal zu diesem Thema geschrieben.
Aktueller Stand:
Wir haben ein Haus gekauft, Vorbesitzer hatte noch DDR-Wohngebäudeversicherung, die damals von der Allianz übernommen wurde. Jetzt ist die Frage, ob wir diese Versicherung behalten, oder neu abschließen.
Die DDR-Versicherung läuft seit 1983, auf Nachfrage wurde mir von der Allianz mitgeteilt, daß NICHT zu gleitendem Neutwert versichert ist. Unser Haus ist geschätztes Baujahr 1890, wir sanieren es im Moment (es muß noch einiges investiert werden). Laut Gutachten hat es einen Verkehrswert von 156.000€. Das Haus hat zwei Etagen (jeweils ca. 110m² Wohnfläche, Dachboden ist „ausbaubar“, wurde ganz früher bereits bewohnt), Dach, Fenster, Heizung neue. Ansonsten muß einiges getan werden (wände, Decken, Böden, Bleirohre müssen raus etc.)
Was ist an der DDR-Versicherung so gut, daß man sie unbedingt behalten sollte? Bisher habe ich dazu nichts Genaues gefunden. Wenn es um die Elementarschäden geht - die kann ich auch bei unserer „Stamm“-Versicherung mit hineinnehmen und wäre trotzdem insgesamt günstiger. Hinzukommt, daß irgendwie keine genauen Versicherungsunterlagen mehr zu existieren scheinen, wir können nichts vergleichen.
Wir sind echt verunsichert, wollen keinen Fehler machen.
Noch etwas: in der DDR-Versicherung wird angeblich auch der Schaden abgedeckt, der durch Wasser im Keller ensteht (z.B. vorübergehend steigendes Grundwasser durch Hochwasser, oder volle Kanalisation durch Platzregen). Angeblich ist dieser Schaden jetzt nicht mehr versicherbar???
Weiß jemand von Euch die definitiven Vorteile, warum man überall hört, daß man die DDR-Versicherung behalten soll?
Verunsicherte Grüße
Cea

