Hallo liebe Leute,
da ich noch eine Frage bezüglich den Tabletten hatte war ich mir jetzt nicht sicher ob ich es in unteren Artikel einfügen sollte aber ich hab mir gedacht der untere Thread ist ein wenig unübersichtlich geworden und habe deshalb einen neuen eröffnet .Hoffe das ist ok.
Ich möchte noch einigen Sachen gerne wissen.
Wenn jemand jetzt beim ersten Versuch auf ein Antidepressiva sehr gut angesprochen hat wie in meinem Fall (das war damals Paxil) wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit das er später damit wieder Erfolg haben kann. Die Sache ist nur die als ich sie zum ersten Mal nahm war mein Zustand deutlich besser als heute und vielleicht haben sie deshalb schneller oder besser gewirkt.Und heute muss ich wahrscheinlich die Dosis etwas mehr steigern weil es mir ja demensprechend schlechter geht und wenn ich mich dann etwas stabiliesiert habe kann man ja denke ich an der Dosis arbeiten.
So eine Theorie habe ich mir überlegt.
Obwohl bei mir war es eigentlich nach dem Paxil so das ich die anderen Tabletten vom Doc bekam immer in 2 Wochenabständen gewechselt habe.Er verschrieb mir welche dann sagte er immer in 2 Wochen sehen wir uns und fragte mich ob es mir schon besser geht und als ich das verneinte bekam ich wieder andere.Ich bin mir nicht sicher aber ich bezweifele mal an das man sofort innerhalb von 2 Wochen sich besser fühlen kann gar sogar etwas spürt, soweit ich es weiss kann das bis zu 3-4 Wochen dauern.
Hierzu bräcuhte ich mal wieder den Rat der Experten.
So was die andere Sache betrifft das ist der Begriff „Therapieresistent“ immer wenn ich irgendwo diesen Begriff lese bekomme ich schreckliche Angst weil ich ja sowiese alles schwarz sehe dann verbinde ich meinen Zustand sofort mit diesem Begriff.
Kann mir jemand bitte erklären was es genau mit „Therapieresistent“ auf sich hat wann kann man sagen jemand ist resistent und wenn ja was kann dieser Mensch noch tun? Ist dann sein einziger Ausweg ein Selbstmord weil es sowieso keine Lösung gibt?
ich kann Deine Fragen sehr gut verstehen. Mir ist klar, daß Du Dir um Deine Gesundheit und die Überwindung der Depression Gedanken machst. Es ist so: Wenn Dir früher ein Antidepressivum geholfen hat, dann ist es sehr wahrscheinlich, daß Dir auch jetzt eines helfen wird. Dabei ist es nicht ungewöhnlich, daß zunächst ausprobiert wird, welches Antidepressivum Dir am besten hilft und daß ein paar Anläufe gebraucht werden, bis das richtige Medikament in der richtigen Dosierung gefunden wird.
Ich kann auch Deine Sorgen nachvollziehen, wenn Du von Therapieresistenz liest oder hörst. Das Wort bezieht sich darauf, wenn verschiedene Antidepressiva + unterstützende Maßnahmen über viele Wochen erfolglos versucht wurden. Aber selbst danach gibt es noch viele Möglichkeiten, mit denen wirksam geholfen werden kann.
sei ganz beruhigt, denn bevor in sachen antidepressiva eine therapieresistenz (sie ist mir nicht bekannt) vorliegt, müßte ein ganzer riesenkoffer von verschiedenen und hochwirksamen präparaten durchprobiert werden. es stehen so viele mittel zur verfügung, dass du dir sicher keine sorgen machen musst.
hinzu kommen möglichkeiten der kombination von mitteln und der dosisanpassung. alle diese fragen gehören ins gespräch mit dem verschreibenden arzt!
suizid ist, hallo, NIE ein ausweg, auch nicht bei therapieresistenz!
machst du eine psychotherapie? solltest du, wenn dich die frage von therapiewirksamkeit interessiert. die wirksamkeit von psychotherapie in kombination mit antidepressivum (bei depression) ist stärker als nur tablette oder nur therapie.
liebe Leute
vielen vielen Dank für eure Antworten sie haben mich sehr erleichtert.
also ich habe eine Psychotherapie angefange also bisher nur eine Stunde gahabt und heute habe ich mir Antidepressiva verschreiben lassen.
ich habe mich mit meinem Hausarzt der auch gleichzeitig Psychotherapeut ist und Arzt für inner für Paroxetin entschieden.
das hatte ich früher mit viel Erfogl genommen.
ich hab ihm auch gesagt das es mir im vergleich zu damals schlechter geht und wir deshalb möglicherweise die Dosis steigern müssten.
habe erstmal 10 mg bekommen eine morgens eine abends und muss wieder nach 10 Tagen zu ihm um zu schauen ob ich es gut vertragen habe.
ich denke da ich schon einmal mit diesen Tabletten erfolg gehabt habe ist es sicher nicht die falsche wahl.
ich hab den arzt gefragt ob die tabletten mit der zeit ihre Wirkung verlieren oder mein Körper resistent dagegen wird und er meinte nein sowas passiert nicht.
ich denke psychotherapie in kombination mit tabletten ist sehr gut da hat man von beidem was.
ich hab ich für tabletten entschieden weil ich ja im moment alles schwarz sehe und wenn es mir nach ner weile wider besser geht dann hat der therapeut auch mit der Psychotherapie besseren Zugriff auf mich.