Hallo zusammen!
Hier im Brett ist ja neustens richtig der Teufel los und angeregt durch die Diskussionen, hier mal eine Frage.
Vorrab 1:
Bitte keine neuen Diskussionen um Schläge oder nicht, darum geht es HIER nicht und es gibt bereits einen Thread weiter unten!
Vorrab 2:
muß ich sagen, daß ich zwar keine eigenen Kinder habe, aber meine Nichte ist bei uns in der Wohnung großgeworden und ich hatte und habe auch sonst viel mit Kindern zu tun.
Meine Frage bezieht sich auf Helenas Aussage, daß Kinder in einem gewissen Alter Erklärungen oft nicht verstehen können. Und ich füge dem mal hinzu, daß sie es oft auch nicht wollen (siehe die berühmte Trotzphase).
Das ist auch etwas, was ich oft (!) beobachte, repräsentative Beispiele siehe unten. Und in dem Punkt muß ich Helena einfach Recht geben! Nein, nciht daß sie die Kinder dann klappst, sondern daß Erklärungen manchmal und in einem gewissen Alter nur schwer möglich sind.
Ich betone, ich habe und werde nie ein Kind schlagen, zumindest nicht mit Absicht. Aber wie soll man sich in solchen Situationen verhalten?
Wie macht ihr das?
Beispiele:
1.
Typischer Fall: Kind im Supermarkt, will etwas haben, Mutter erklärt z.B. daß sie das jetzt nicht kauft, da es zu Hause vorrätig ist. Dem Kind wird erklärt, daß es das bekommt, wenn es zuhause ist. Soweit so gut.
Aber:
Kind besteht darauf, es sofort zu haben, bleibt trotzig und bockig, trotz ständiger Erkärungs- und Beschwichtigungsversuche wird das Kind immer hysterischer und ist bald sprachlichen Äußerungen überhaupt nciht mehr zugängig, brüllt eventuell am Spieß.
Was kann man sonst tun, außer das Kind zu ignorieren (brüllen lassen), es sogar anfeuern, oder es einfach packen und an der Kasse bezahlen? Alles nicht die feine Art und teilweise grenzwertig an Gewalt.
Nächstes Beispiel: Ich selbst. Ich kann mich sehr gut erinnern, daß meine Eltern mir im Kleinkindalter vieles erklärt haben, doch ich wollte meist deren Äußerungen überprüfen bzw. widerlegen.
So bekam ich z.B. gesagt, daß ich besser auf einer Wendeltreppe außen gehe, weil innen die Stufen sehr schmal sind und ich stolpern und stürzen könnte. Nun gut, das hab ich bei nächster Gelegenheit mal ausprobiert und hab nun bis heute einen Heidenrespekt vor Wendeltreppen! *g*
Naja, es hätte aber auch schlimmer kommen können. Und mit Erklärungen alleine konnten meine Eltern mcih nicht vor Gefahren schützen.
Der SChutz des Kindes ist wichtig, doch was in solchen Fällen tun?
„Probeweise“ das Kind stürzen lassen (an die Herdplatte fassen lassen o.ä)? Find ich auch nicht gerade toll, zumindest nicht in allen Fällen. Eine warme (nciht heiße!) Herdplatte geht ja noch, aber es gibt andere, gefährlichere Dinge.
Sei es mal nicht dei Trotzphase oder nicht Verstehen-wollen, sondern mal folgender Fall: Säugling/Kleinkind will Grenzen testen. Mit was auch immer. Erklärungen stell ich mir da auch schwer vor, da es dem Kind nciht um den Sachverhalt geht, sondern darum, wie weit es bei den Eltern gehen kann.
Die erste Möglichkeit, die mir einfällt, ist, ein klares lautes „Nein!“ zu bringen, doch was, wenn das Kind trotzdem weitermacht? Wegzerren von dem Ort des Geschehens? Das grenzt an (oder ist auch?) Gewalt.
Wie gesagt, ich wüßte gerne, wie ihr mit solchen Problemsituationen umgeht. Zum einen für mich selbst, denn ich hätt ja schon gerne Kinder, irgendwann mal 
Zum anderen, vielleicht habt ihr gute Anregungen für diejenigen, die in solchen Situationen schnell „ausrasten“ - in welcher Art auch immer.
Gruß,
Sharon