ich habe das Forum schon durchstöbert und dazu keinen Eintrag gefunden, der mein spezielles Problem klärt.
Wie das Thema schon sagt, habe ich einen feuchten Keller. Das Haus ist in den 70ern erbaut worden und der Keller besteht aus auf das Fundament aufgesetzte Betonplatten. Die inneren Mauern des Kellers sind mit Horizontalsperren versehen und gemaut, die Betonplatten als Außenwände nicht. Nun holen wir einmal den gesamten Betonfußboden aus dem Keller raus, lassen eine Sauberkeitsschicht legen und WU Beton einbauen. Die Wände sind von außen vertikal abgedichtet und mit einer Drainage versehen worden. Aber was mach ich mit den Innenwänden?
Bohrlochinjektionsverfahren
Klingt sehr strittig, weil nicht lange haltbar und wenn die Wand zu feucht ist, wirkt es nicht. (Feuchtigkeitsgehalt der feuchtesten Wand = 40 %, zu feucht?)
Metallplatten
Die Variante galt ja nur bei vorhandenen Fugen, welche ich nicht habe. Aber klang sehr interessant die Platten direkt in die Fuge zu schlagen.
Aufschneiden und Dichtung einbringen
Das galt aber glaub ich auch bloß bei Fugen, richtig? Ich bin etwas skeptisch die Betonplatten anzusägen.
Ich hatte auch schon diverse Firmen da… Einer sagt unbedingt Horizontalsperre, der andere sagt muss nicht…
Das Problem hatte ein bekannter von mir auch. Ein Bauunternehmer hat ihm geraten den feuchten Putz von den Wänden einfach abzustämmen und das dann so zu lassen.
Schau mal hier : http://www.bauportal24.com/Michael/albums/44/
So sah das bei dem aus. Da dies ein Altbau ist, verzichtet man hier auf eine Aussensanierung ( laut kostenvoranschlag 20.000 € ) weil das mit den Mieteinnahmen nicht zu begleichen ist.
bin selber Bausachverständiger, kenne mich super mit feuchtigkeitsschäden aus,meißt ist der Grund für feuchte Kellerwände kondensaat bildung die oberflächentemperatur der Wand, wird bestimmt so 6 grad weniger habe als die Raumluft, kommt dazu, das der Raum nicht außreichend belüftet wird, verschlimmert sich die sache noch. habe selber bestimmt schon so 1000 Häuser untersucht,und endoskopiert. in den seltensten Fällen war es aufsteigende feutigkeit, da helfen auch keine abdichtenden teeranstriche oden nachträgliches Hydrophobieren, bin mir sicher, wenn sie für außreichende Lüftung sorgen, und eine Kalziumsilikatplatte von innen an die Außenwände des kellers anbringen, haben sie erfolg.
wenn die Wände vertikal & horizontal abgedichtet sind, kann die Feuchte auch nicht von außen nachkommen, oder? Ich tippe auch auf Tau-Niederschlag. D.h. warme Luft kommt v.A. im Sommer in den Keller (gerade durch Lüften!) und nach dem Abkühlen kann sie die Feuchtigkeit nicht mehr aufnehmen. Diese schlägt sich dann also an den kalten Wänden nieder und zack, haste feuchte Wände.
Also: im Sommer keine Fenster/Türen zum Keller öffnen, im Gegenteil. Luftentfeuchter hinstellen, und Du wirst vermutlich recht schnell eine Änderung feststellen.
Wie das Thema schon sagt, habe ich einen feuchten Keller.
Was wird denn im Keller alles feucht?
Aussenwände?
Wenn ja, bis wo? Etwa bis zur Erdgleiche?
Innenwände?
Wenn ja, bis wo? Vielleicht bis oder über die Horizontal-Sperre hinaus?
Fußboden?
Wenn ja, in welchem Bereich? Bilden sich etwa einzelne Feuchtigkeits-Inseln?
Vielleicht im Bereich von unter dem Fundament liegenden Abfluß-Rohren?
In welcher Jahreszeit treten diese Feuchtigkeitsprobleme auf?
Dann, wenn die Temperatur draussen höher oder etwa gleich der Innentemperatur ist?
Hat sich das Nutzungs- und/oder Lüftungsverhalten der Räumlichkeiten
vor oder seit Auftreten des Problems geändert?
Die Beantwortung o.g. Fragen wäre hilfreich, um die Ursache zu erkennen.
Desw. kann man sich so evtl. unnütze und teure Maßnahmen ersparen.
Hallo Jürgen,
hallo an alle anderen, danke für eure Antworten!
Was wird denn im Keller alles feucht?
Aussenwände?
Wenn ja, bis wo? Etwa bis zur Erdgleiche?
Ja, die Außenwände und das stellenweise bis zur Decke.
Innenwände?
Wenn ja, bis wo? Vielleicht bis oder über die Horizontal-Sperre hinaus?
Ja, auch die Innenwände, auch über die Horizontalsperre hinaus. Hier haben wir jetzt aber den Putz über die Horizontalsperre abgeschlagen, in der Hoffnung, dass es hilft.
Fußboden?
Wenn ja, in welchem Bereich? Bilden sich etwa einzelne Feuchtigkeits-Inseln?
Vielleicht im Bereich von unter dem Fundament liegenden Abfluß-Rohren?
Ja, auch der Fußboden wird feucht. Aber da hilft die Drainage sehr gut. Früher, bei der Vorbesitzerin, stand stellenweise der Keller unter Wasser und musste ausgepumpt werden.
In welcher Jahreszeit treten diese Feuchtigkeitsprobleme auf?
Dann, wenn die Temperatur draussen höher oder etwa gleich der Innentemperatur ist?
Nein, hauptsächlich im Frühjahr und Herbst, wenn es viel regnet oder geschneit hat. Dieses Jahr im Frühjahr hat die Drainage einen regelrechten See auf dem Grundstück verusacht, der schon zum Nachbarn floss. Also richtig viel Wasser. Aber im Keller war lediglich zu sehen, dass der Fußboden etwas feuchter war als sonst. Aber wenn die Drainage ausfällt steht sofort wieder Wasser drin. Deswegen nehmen wir das jetzt mit WU Beton in Angriff.
Hat sich das Nutzungs- und/oder Lüftungsverhalten der Räumlichkeiten
vor oder seit Auftreten des Problems geändert?
Ich lüfte, wenns draußen kühler ist regelmäßig und jetzt im Sommer nur abends und auch nur wenns wirklich kühler ist draußen.
Grund meiner Fragen war, falsches Lüftungsverhalten und Sommerkondensation auszuschließen.
Aber das kann man in Deinem Fall wohl ganz getrost.
Ich lüfte, wenns draußen kühler ist regelmäßig und jetzt im
Sommer nur abends und auch nur wenns wirklich kühler ist
draußen.
Bezüglich der Innenwände würde ich mir mal die folgenden Seiten anschauen: http://www.ib-rauch.de/Beratung/feumauwe.html
Das unter 5.1.5 beschriebene Verfahren könnte doch u.U. im Zuge der geplanten Maßnahmen zum Tragen kommen!?
Es gibt eine Trockenlegung, die trocknet Böden, Aussen und Innen-
wände. Zahlen brauchst du erst wenn der Beweis der Funktion erbracht ist.
Das ist in der Regel nach ca. 4Wochen.
Bezüglich der Innenwände würde ich mir mal die folgenden
Seiten anschauen: http://www.ib-rauch.de/Beratung/feumauwe.html
Das unter 5.1.5 beschriebene Verfahren könnte doch u.U. im
Zuge der geplanten Maßnahmen zum Tragen kommen!?
Ich meinte, ob das beschriebene Verfahren vielleicht nur für die Innenwände anwendbar ist?
Wenn doch sowiso schon der ganze Kellerboden entfernt wird!
Oder hatte ich da was falsch verstanden?
Sie arbeitet mit der natürlichen Elementarladung der
Natur (Feuchtigkeit) unter Hilfe von Sonden und einer Steueranlge.
Wie schon gesagt du bezahlst erst bei Funktionsnachweis.
Hallo Lipid, ich habe alles gelesen und bin der Meinung ,das Deine Draingnage nicht fuktioniertund Dein Aussenwände nicht isoliert sind.
Ausserdem werden beim Innen u. Aussenputz von Kellerwänden Hydrofugemittel in den Mörtel mit eingemischt , als Wassersperre.
Ausserdem, sehe Dir mal meinen Beitrag im Forum an " Mindestbreite einer Hauswanddrainage " Montigny