Hallo!
habe noch zwei fragen zur Hühnergrippe oder wie das Zeugs
heisst:
(bin nur neugierig, kein Vogelzuechter)
- scheinbar gibt es je nach Bundesland UNTERSCHIEDLICHE
Stallzwänge etc.
Genau, momentan gibt es nur in einigen Bundesländern Freilaufverbote, die auch nur regional. Eine bundeseinheitliche Aufstallungspflicht ist noch nicht ergangen.
- irgendwo (BaWü?) hörte ich, müssen nur Halter ab 10
oder 100
oder so Tieren selbige einsperren.
Niedersachsen zumindest ja. Da gilt diese Pflicht nicht für Hobbytierhalter mit den o.g. Zahlen.
Sind Kleingruppen immun?!?!?
Wohl kaum, wäre sonst eine wissenschaftliche Sensation…
Haben grad „Kleinbauern“ weniger Kontakt mit
ihren Viechern?!?!
Nöö, eher genauso wie Großbauern…
Ausserdem ist nicht der Mensch-Tier-Kontakt der momentan entscheidende sondern der Nutztier-Wildtier-Kontakt.
- was macht jetzt ein Freilandeier-Hersteller?
- darf der die „Indoor-Eier“ weiterhin als „Outdoor“
verkaufen?
Ja, weil es immer noch Freilandhühner sind, die aber aufgrund staatlicher Regelungen eingestallt werden müssen…
- oder muss er komplett neue Kartons drucken lassen?!
S.o.
- kann ein Bauer mit Gaensen/Huehnern im Freiland die von
heute auf morgen „reinbringen“??
Wenn er genug Stallfläche hat, ja. Ansonsten hilft nur Stapeln…
Das ist ja die andere Seite… Frau Künast (würg) hat erstens die Freilandhaltung permanent propagiert ohne die damit verbundenen Risiken zu erwähnen und alle in Gebäuden gehaltenen Kreaturen verteufelt und nun macht uns „Onkel Tritt-Ihn“ das alles rückgängig…
Verstehen muss man das nicht !!!
- wer sagt den ganzen Haltern denn überhaupt Bescheid?
Spätestens der Amtsveterinär, sonst reicht allgemein die Presse aus.
wer kennt sich mit sowas aus?
Ich, glaube ich zumindest.
und kann mir was davon „abgeben“?
(vom Wissen , nicht von den Hühnern
)
Somit getan.
Danke
cu
kai