HAllo Esther,
entschuldige, wenn es Dir so vorkam. Ich wollte Dich nicht als
solches hinstellen - nur wenn die Eckdaten nicht 'rüberkommen,
reagiere ich vielleicht etwas über…
Du hast Recht, ich war gedanklich da wohl etwas weiter, als ich mit schreiben nachkam. Hätte vielleicht den Artikel vor dem Absenden nochmals lesen sollen, aber da streunte Einstein schon wieder in den Ecken rum…
Er wird sich noch einige Zeit irgendwo „hinschleichen“, um das
zu tun, wonach ihm ist: zu pieseln. Er hat wenig Zeit für
Überlegungen und sieht noch keinen Zusammenhang zwischen
‚draußen‘, ‚pischern‘ und dem ‚Türöffner‘. Das gilt es erst,
zu lernen. Und wie das geht, wurde ja bereits beschrieben.
Seit heute mittag " meldet" er sich, indem er sich schnüffelnd im Kreis dreht und mehr oder weniger fiebt. Dann gehe ich mit ihm gleich auf die Wiese. Fiebt er allerdings nicht, dann bemerke ich dieses Verhalten meist zu spät, spätestens dann wenn ich strümpfig reintappe.
Das passiert unter Aufsicht i.d.R. nicht. Aber auch
Leinelaufen ist etwas, das erst erlernt werden will. Und all
das lernt man mit Geduld, Lob, Geduld und Lob - und am besten
in einer Welpenschule…
Das war ja auch nur bildlich gemeint. Aber gesund kann das ja nicht sein, wenn er sich die Luftzufuhr auf diese Art und Weise einengt. Vor allen Dingen stürzt er sich daheim dann gleich auf den Wassernapf und schlabbert den mal eben leer, worauf ich kurz darauf wieder mit ihm Gassi gehen kann, wo diese Geschichte sich wiederholt.
Wie schon erwähnt klappt das nachts am Besten, da bleibt er in meiner Nähe,da ihm die Dunkelheit eher suspekt ist, vielleicht auch die vielen ungewohnten Geräusche. Ich lass die Leine ganz lang und auf dem Boden schleifen, so dass er den Unterschied merkt. Bleibt er bei mir lob ich ihn, nachdem natürlich vorher das dementsprechende Kommando kam. Zieht er dennoch, meist vor unserer Einfahrt bleib ich stehen, auch wenn es dabei verdammt kalt wird, denn er hat Ausdauer im Zerren.
…nicht der Hund ist das Problem - die Leute, die meinen, wir
brauchen noch mehr, sind es!
Ich kann DIch verstehen, aber in diesem Fall war es so, dass sie mit der läufigen Hündin Gassi gingen, ans Gebüsch ums Eck. Sie riefen dem Rüdenhalter schon von weitem zu, dass er seinen Hund anleinen sollte, da die Hündin läufig ist. Den Rest kannste Dir ja denken. So schnell konnten die garnicht mehr heim, wie der Rüde schon draufsaß. Und einen ausgewachsenen Berner da wieder runterkriegen, naja ich weiß nicht so recht.
Das alles ist nicht ganz normal (waren sie mit ihr beim TA,
wurde sie durchgecheckt, hat sie evtl. Schmerzen?) - und das
beweist doch, dass die Leute unverantwortlich gehandelt haben
- und das in jeder Beziehung!
Sie hatte wohl entzündete Zitzen, deswegen reagierte sie dann so darauf. Daraufhin haben die „Züchter“ dann versucht, den Wurf von der Hündin zu trennen. Was aber nicht klappte, da die noch relativ kleinen Kids immer zu den Welpen rein sind und diese dann Richtung Hündin abhauten und diese arg bedrängten.
In so einer Situation erwischte sie auch die jüngste Welpe, die das nicht unbeschadet überstanden hatte.
Auf Rat des TA, die Welpen in liebevolle Hände geben, damit sie keinen weiteren Schaden nehmen und auch die Hündin wieder zur Ruhe kommt.
Unerfahren ist noch nicht schlimm - aber ich möchte garnicht
darüber nachdenken, wohin überall sie diese Welpen gegeben
haben…nur, damit sie nicht totgebissen werden.
Der andere Rüde kam in liebevolle Hände, da ich diesen an eine Freundin vermittelte und regen Kontakt herrscht.
Ja, nur bedenke, dass auch all diese Hunde, wie auch wir, mal
Babies waren, die keinen blassen Schimmer hatten, wie man z.B.
richtig „auf’s Klo geht“. Und früher oder später haben es alle
gelernt… ;O)
-) klar, nur wußten die „alten“ schon wie es geht…
Klar wollen die meisten Halter immer nur das Beste für ihren Liebling, vergessen leider nur, dass es ein Tier ist, das eben nicht so denkt wie unser einer ( obwohl manche menschliche Gedankengänge sind mir auch mehr als suspekt…)
Gestern Abend ging ich bei unserem Abendspaziiergang an die Kneipe am Eck, da ich noch Kippen ziehen wollte. Kein Kleingeld, also rein um zu wechseln. Einstein natürlich dabei. Sitzt da drinne ein etwas älterer Mann, der wohl schon ein Bier zuviel hatte-hatte ich zumindest den Eindruck- und ruft mir zu, das gäbe nun gleich Ärger. Ich schaute doch irritiert, bis ich bemerkte, dass er krampfhaft seinen Hund am Halsband festhielt. Der übrigens Einstein zwar bemerkte, aber erstmal links liegen ließ. Einstein wollte natürlich hin, und ich hatte erst mal nichts dagegen. Aber der Typ war so blöde,er wollte partout keinen Kontakt zwischen den Beiden, weil sein Hund meinen beisst. Selbst auf meinen Einwand, dass sein Hund eigentlich freudige Reaktionen zeigt und mit dem Schwanz wedelt und meiner ja noch ein Welpe ist. Naja, mir wurde das ganze dann zu blöde und wir gingen wieder raus. Beim Rausgehen fiebte sein Hund und wollte hinterher.
Ich denke, das Beste für den Hund, um ein anormales Verhalten anderer Artgenossen zu entwickeln ( keine Sorge ironisch gemeint)
Aber da hätte ich noch eine Frage, ab wann verliert ein Hund seinen Welpenschutz? Klar, wenn er kein Welpe mehr ist, aber ab wann ist das?
Ich weiß darauf kann man auch nicht immer bauen, aber es interessiert mich nun mal.
Ja, kann sein, aber stimmt: egal
Wollte Dich damit nicht treffen. Sorry for that.
Eigentlich kein Problem, aber ich hatte mir an dem Tag etwas ähnliches anhören müssen.
Wir vergessen es einfach, ok?
Auch Dir eine schöne Zeit
Tanya