warum hierzu ein neuer thread aufgemacht wird entzieht sich meiner kenntnis…
Du kannst dir ein Auto kaufen mit vier Ringen am Kühlergrill.
Wenn das mal kaputt ist, hast du zwei Möglichkeiten:
- Du gehst in den Glaspalast mit den vier Ringen und wirst
vom Werkstattmeister mit blütenweißen Hemd und Krawatte
empfangen.
- Du gehst in eine Freie Werkstatt und dein Anliegen wird vom
Meister mit oelverschmierten Overall aufgenommen.
Was wird das Ergebnis sein? Der Wagen wird in beiden
Werkstätten zu deiner vollsten Zufriedenheit repariert, auch
wenn dies die Herren im Glaspalast bestreiten werden.
geb ich dir recht:
nur hast du in beiden werkstätten eine gesetzlich geregelte gewährleistung bei mangelhafter erledigung der arbeit - und die hast du bei erstellung von buchhaltung, abschlüssen und steuererklärungen in einem fibu-büro eben nicht, da diese per gesetzt nicht dazu befugt sind - und du als beauftragender unternehmer hast die kacke mit am hacken, wenn es auffliegt, da du das wissen musst…
Genauso
verhält es sich mit Steuerberatern, die sich schon wie
Halbgötter fühlen. Die und ihre Lobbyisten hier im Forum sind
so von sich eingenommen, daß sie keinen anderen neben sich
dulden. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.
was juckts die eiche…
mal im ernst: den buchführungsbüros, die den kunden eine kostenersparnis von 50% bei gleicher leistung vorgaukeln, fehlt i.d.r die laufende fortbildung, um auf dem neuesten stand zu sein, da die tagesseminare oft in höhe eines wochenumsatzes dieser liegen - das ist das problem: die mutti, die 5 jahre nicht gearbeitet hat und jetzt, weil der kleine in der schule ist mal nebenher als ich-ag ein bisschen buchhaltung macht kann nicht dieselbe qualität liefern wie der steuerberater - nur der kunde merkt es nicht, da das steuerrecht viel zu komliziert ist… das finanzamt ist geduldig - die schauen sich solche sachen mal 4 jahre lang an und setzen dann eine BP an, damit sichs auch wirklich lohnt - das ergebnis hat der steuerpflichtige ganz alleine zu tragen, da eine haftung bei fehlern der buchführungsbüros definitiv nicht gegeben ist… am anfang ist das natürlich wunderbar, wenn nur noch die hälfte gelatzt werden muss - das problem der arbeit der berater ist, dass die ergebnisse nur schwer vom kunden nachvollzogen werden können und somit die rechtfertigung der gebühr immer in frage steht… da hats der bäcker oder schreiner leichter…
Unten hat einer geschrieben, die Firmen, die sich keinen
Steuerberater leisten, werden über kurz oder lang vom Markt
verschwinden. Mir wurde vorgeworfen, ich argumentiere auf
Bild-Zeitung Niveau, diese Aussage gehört allerdings noch zwei
Schubladen tiefer und ist an Schwachsinn nicht zu überbieten.
…keinen leisten kann (feiner unterschied), wenn der bedarf da ist - es gibt durchaus wenige, die ohne berater, oder nur in geringem umfang (mal nebenbei: die stunde beratung kostet nur etwa 60 euros) auskommen…
bleibe bei meiner aussage - wer 1%-3% seines jahresumsatzes nicht für die steuerliche beratung übrig hat geht irgendwann ein - und sei es nach der ersten betriebsprüfung, die einem das genick bricht…
Ich weiß nicht in welcher Welt der Schreiber dieser Zeilen
wohnt.
da erspare ich mir jetzt einen kommentar…
Aber er sollte sich mal auf dieser Erde umsehen. Da
gibt es z.B. Kioskbesitzer, die sich keinen Steuerberater
leisten können, ganz einfach, weil deren Einnahmen die Familie
gerade so durchbringen. Diese betreiben ihren Kiosk mitunter
schon 10 Jahre und länger und werden vom Finanzamt genug
gegängelt, ich sage nur ELSTER.
- elster ist keine pflicht. aber das nur nebenbei… gibt sicher einzelfälle, das kiosk ist das paradebeispiel - riesen buchungsaufwand, kaum umsatz, und lächerlicher gewinn - aber mit entsprechender vorbereitung auch machbar…
Es wird Zeit, daß einige wieder auf dem Boden der Realität
landen.
- welche ist das denn… liegt immer im auge des betrachters…
inder