Nochmal Rentenversicherung

ich hab da mal ne ganz doofe Frage,an alle die sich im Metier Versicherungen auskenne.
Bei uns in der Firma (7-Mann Unternehmen) kam im Februar diesen Jahres einer von der Provinzial vorbei und wollte allen Mitarbeitern eine Betriebsrente schmackhaft machen. Bei dieser Rente werden die Vermögenswirksamen Leistungen umgewandelt in Renteneinzahlungen zzgl. noch einem Zuschuss vom ARbeitgeber oder sowas. Das NETTO-Entgelt sollte sich lt. Versicherungsvertreter jedoch nicht ändern…
Naja, kurz danach hab ich diesen Vertrag abgeschlossen, denn man soll ja auch was für die Rente tun.
Kurz nach dem ich meinen Vertrag unterschrieben hatte, kürzte mir mein Chef plötzlich mein Gehalt um 100 €. Als dann im Juni die Rentenzahlung begann, war mein netto Gehalt nun nochmal 30 € weniger.
Ich weiss nicht aber ich hab das Gefphl das mein Chef und der Versicherungsheini unter einer Decke stecken und mein Chef dafür Provision bekommt wenn wir da was unterschreiben…
Und da er ja nun für uns in die Rente mit einzahlt kürzte er uns einfach mal das Gehalt

Meine Frage nun, ist das so, das Chefs auch Proviion kassieren wenn ihre Mitarbeiter sowas unterschreiben ?

Hallo Nicky,

ich hab da mal ne ganz doofe Frage,an alle die sich im Metier
Versicherungen auskenne.

(Muss man/frau sich „im Metier Versicherungen auskennen“, damit man/frau eine „doofe“ Frage gestellt bekommt? *lach*)

Bei uns in der Firma (7-Mann Unternehmen) kam im Februar
diesen Jahres einer von der Provinzial vorbei und wollte allen
Mitarbeitern eine Betriebsrente schmackhaft machen. Bei dieser
Rente werden die Vermögenswirksamen Leistungen umgewandelt in
Renteneinzahlungen zzgl. noch einem Zuschuss vom ARbeitgeber
oder sowas.

An diesem „sowas“ hängt jetzt ziemlich viel dran:
Mit „sowas“ könnten die durch den Abschluß der Betrieblichen Altersvorsorge gesparten Lohnsteuer und Sozialabgaben gemeint sein, die ebenfalls nun umgewandelt werden sollen.
Zur Erklärung (verkürzt): Beiträge, die durch eine Gehaltsumwandlung in eine BAV eingezahlt werden, sind steuer- und sozialversicherungsfrei (Letzteres nur noch bis 2008). Diese - gesparten - Abgaben können gleichfalls in Beiträge zur BAV umgewandelt werden. Effekt: Statt (bis zu) 40,- € z.B. in einen Bausparvertrag fließen zu lassen, können so - je nach Steuerklasse und Kinderfreibetrag - deutlich höhere Beiträge in eine BAV gesteckt werden, OHNE dass sich das Netto verändert. (Wobei der BSP-Vertrag natürlich noch weiter bedient werden möchte. :wink:)

Da auch der Arbeitgeber profitiert (Stichwort: gesparte Sozialabgaben), kommt es schon einmal vor, dass die Firma versucht, eine BAV zusätzlich attraktiv zu machen, indem ein zusätzlicher Zuschuss seitens des Unternehmens gezahlt wird, wenn der AN einen entsprechenden Vertrag abschließt.

Was ist denn bei euch vorgesehen? (steht in der entsprechenden Betriebsvereinbarung.)

Das NETTO-Entgelt sollte sich lt.
Versicherungsvertreter jedoch nicht ändern…
Naja, kurz danach hab ich diesen Vertrag abgeschlossen, denn
man soll ja auch was für die Rente tun.
Kurz nach dem ich meinen Vertrag unterschrieben hatte, kürzte
mir mein Chef plötzlich mein Gehalt um 100 €. Als dann im Juni
die Rentenzahlung begann, war mein netto Gehalt nun nochmal 30
€ weniger.

Verstehe ich das richtig: Im Februar wurde ein Vertrag mit Beginn im Juni gemacht? Und dann kürzt der Chef erstmal das Gehalt um 100 € (übrigens: 100 € brutto oder netto?)?
Und im Juni reduziert sich das Netto NOCHMAL um 30 €?

Ich weiss nicht aber ich hab das Gefphl das mein Chef und der
Versicherungsheini unter einer Decke stecken und mein Chef
dafür Provision bekommt wenn wir da was unterschreiben…
Und da er ja nun für uns in die Rente mit einzahlt kürzte er
uns einfach mal das Gehalt

Provisionsweitergaben sind in solchen Fällen verboten. Dennoch sind solche Machenschaften immer wieder anzutreffen. Sie sind ja auch kaum nachweisbar, da so etwas mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht über die Bücher läuft.

Deine Ausführungen hinterlassen bei mir den Eindruck, dass du bislang nicht besonders gut beraten und informiert worden bist. Ist nicht böse gemeint, aber es klingt halt so. Liege ich da falsch?

Viele Grüße
Frank Hackenbruch

Verstehe ich das richtig: Im Februar wurde ein Vertrag mit
Beginn im Juni gemacht? Und dann kürzt der Chef erstmal das
Gehalt um 100 € (übrigens: 100 € brutto oder netto?)?

Ja richtig. Haben den Vertrag deshalb im Juni erst gemacht, da da mein VWL Vertrag eh auslief…
Es waren 100 € brutto !!

Und im Juni reduziert sich das Netto NOCHMAL um 30 €?

Richtig !!!

Deine Ausführungen hinterlassen bei mir den Eindruck, dass du
bislang nicht besonders gut beraten und informiert worden
bist. Ist nicht böse gemeint, aber es klingt halt so. Liege
ich da falsch?

Nein das ist auch korrekt ich hab absolut keine ahnung und hab jetzt aus Angst über den Tisch gezogen zu werden den ganzen kladeradatsch gekündigt

Viele Grüße
Frank Hackenbruch

Nein das ist auch korrekt ich hab absolut keine ahnung und hab
jetzt aus Angst über den Tisch gezogen zu werden den ganzen
kladeradatsch gekündigt

Warum wirst Du über den Tisch gezogen, wenn Du für Dich eine private Altersvorsorge abschließt ?

Meine Frage nun, ist das so, das Chefs auch Proviion kassieren
wenn ihre Mitarbeiter sowas unterschreiben ?

Normalerweise nicht. Aber vielleicht wollte Dein Chef dem Versicherungsvermittler einen Gefallen tun.

Du solltest aber nicht vergessen, dass Du vor allem Dir einen Gefallen tust, wenn Du eine eigene Altersvorsorge hast. Von der gesetzlichen Rente wirst Du im Rentenalter nicht leben können.

Nochmal hallo,

Verstehe ich das richtig: Im Februar wurde ein Vertrag mit
Beginn im Juni gemacht? Und dann kürzt der Chef erstmal das
Gehalt um 100 € (übrigens: 100 € brutto oder netto?)?

Ja richtig. Haben den Vertrag deshalb im Juni erst gemacht, da
da mein VWL Vertrag eh auslief…
Es waren 100 € brutto !!

Wieso wurde das Gehalt gekürzt? Ihr habt doch mit Sicherheit eine Betriebsvereinbarung geschlossen: was steht denn da drin?

Und im Juni reduziert sich das Netto NOCHMAL um 30 €?

Richtig !!!

Deine Ausführungen hinterlassen bei mir den Eindruck, dass du
bislang nicht besonders gut beraten und informiert worden
bist. Ist nicht böse gemeint, aber es klingt halt so. Liege
ich da falsch?

Nein das ist auch korrekt ich hab absolut keine ahnung und hab
jetzt aus Angst über den Tisch gezogen zu werden den ganzen
kladeradatsch gekündigt

Aufgrund der bestehenden Unsicherheit kann ich diesen Schritt nachvollziehen, obwohl eine BAV grundsätzlich in vielen/den meisten Fällen eine gute Sache ist.
Aber wie alle Entscheidungen rund um das liebe Geld sollte auch diese gut überlegt und keinesfalls überstürzt sein (dies gilt umgekehrt aber auch für die Entscheidung, den Vertrag wieder zu kündigen).

Es fällt aus der Entfernung und ohne die genauen Umstände und Details zu kennen schwer, weitere Aussagen zu dem abgeschlossenen Vertrag zu treffen.
Auch der Tipp, dich von einem Fachmann deines Vertrauens beraten zu lassen, ist nur bedingt hilfreich, da ein Makler/Vertreter/etc. bei einer zu äußernden Kritik schnell in den Verdacht gerät, „für seinen Geldbeutel“ zu argumentieren. Und ein Versicherungsberater kommt eventuell zu dem gleichen Ergebnis, erhält hierfür aber ein Honorar.

Sorry, aber ohne genaue Kenntnis wird dir hier kaum jemand etwas genaueres raten können.

Viele Grüße
Frank Hackenbruch

Hallo zusammen,
ist im Hinblick auf das Ende der Sozialabgabenersparnis im Jahre 2008 (und der damit verbundenen Unsicherheit ggf. einer Doppelverbeitragung zu unterliegen) eine Betriebsrente durch Gehaltsumwandlung wirklich eins so tolle Sache?
Die Betriebsrente durch Gehaltsumwandlung sollte m.E. den Normalverdienern zu Gute kommen … gerade für die würden hier gravierende Einschnitte stattfinden … profitieren würden alle die, die über der Beitragsbemessungsgrenze in der GKV liegen.
Ich als Makler halte mich nicht nur aus Haftungsgründen sondern auch aufgrund der Frage der Rentabilität für den Angestellten etwas zurück.
Gruß, Alexander

Meine Frage nun, ist das so, das Chefs auch Proviion kassieren
wenn ihre Mitarbeiter sowas unterschreiben ?

Hier fließen sicherlich oft Gelder :wink:

Normalerweise nicht. Aber vielleicht wollte Dein Chef dem
Versicherungsvermittler einen Gefallen tun.

Vielleicht ist der Versicherungsfuzzi ein guter Bekannter oder ein Kunde - Reziprozitätsprinzip *g … du kaufst von mir, ich bin dafür dir verpflichtet

Du solltest aber nicht vergessen, dass Du vor allem Dir einen
Gefallen tust, wenn Du eine eigene Altersvorsorge hast. Von
der gesetzlichen Rente wirst Du im Rentenalter nicht leben
können.

DAs heißt nicht mit 23 unbedingt eine Betriebliche Altersvorsorge abschließen zu müssen … hier gibts mehrere Möglichkeiten wo man auch flexibler ist. Aber ich will die Betriebsrente nicht madig machen, nur m.E. selten noch die erste Wahl.

id 1 : eine bav lässt sich durch die umwidmung der vl - soweit der tarifvertrag dies gestattet - in der tat nettoneutral gestalten ( ca. 80 euro monatlich )

id 2: es besteht ein rechtsanspruch des an auf bav gegenüber dem ag

id 3: auf ungezillmerte tarife achten - da es ansonsten bei ag wechsel böse überraschungen gibt - ausserdem kann der an jedes jahr neu bestimmen in welcher höhe er umwandeln möchte ( geringster möglicher betrag 1/160 der jeweiligen bezugsgrösse - das recht hierzu kollidiert auch mit ungezillmertern tarifen

id 4 : unklar ist warum das gehalt - wenn nettoneutrale umwidmung besprochen was - gekürzt wird.

dies mal in aller kürze ohne dass ich den fall im detail kenne.

viele grüße

andreas

id 3: auf ungezillmerte tarife achten - da es ansonsten bei ag
wechsel böse überraschungen gibt - ausserdem kann der an jedes
jahr neu bestimmen in welcher höhe er umwandeln möchte (
geringster möglicher betrag 1/160 der jeweiligen bezugsgrösse

  • das recht hierzu kollidiert auch mit ungezillmertern tarifen

kollidiert natürlich mit gezillmerten tarifen - nur der vollständigkeit halber

ich hab da mal ne ganz doofe Frage,an alle die sich im Metier
Versicherungen auskenne.
Bei uns in der Firma (7-Mann Unternehmen) kam im Februar
diesen Jahres einer von der Provinzial vorbei und wollte allen
Mitarbeitern eine Betriebsrente schmackhaft machen. Bei dieser
Rente werden die Vermögenswirksamen Leistungen umgewandelt in
Renteneinzahlungen zzgl. noch einem Zuschuss vom ARbeitgeber
oder sowas. Das NETTO-Entgelt sollte sich lt.
Versicherungsvertreter jedoch nicht ändern…
Naja, kurz danach hab ich diesen Vertrag abgeschlossen, denn
man soll ja auch was für die Rente tun.
Kurz nach dem ich meinen Vertrag unterschrieben hatte, kürzte:mir mein Chef plötzlich mein Gehalt um 100 €. Als dann im Juni
die Rentenzahlung begann, war mein netto Gehalt nun nochmal 30
€ weniger.
Ich weiss nicht aber ich hab das Gefphl das mein Chef und der
Versicherungsheini unter einer Decke stecken und mein Chef
dafür Provision bekommt wenn wir da was unterschreiben…
Und da er ja nun für uns in die Rente mit einzahlt kürzte er
uns einfach mal das Gehalt

Guten Tag Nicky,
die innerbetrieblichen Vorgänge bei Ihnen kann und will ich nicht
kommentieren. Ich meine aber, dass Sie mit der Kündigung zu einem
frühen Zeitpunkt das Richtige gemacht haben.

Betriebliche Altersversorgung war, ist und bleibt insbesondere für die
meisten Arbeitnehmer ein Feld, auf dem viel Geld in den Sand gesetzt
wird. Die Gründe dafür liegen in unübersichtlich vielen Durchführungs-
wegen, verwirrenden Verfahrensregeln, Besonderheiten in der Versicherungsnehmereigenschaft, Schwierigkeiten bei der Vertragsmitnahme bzw. -übertragung, wenn der Arbeitsplatz gewechselt wird und nicht zuletzt im verbreitet undurchsichtigen Gemauschel
zwischen Versicherungswirtschaft und Arbeitgeberschaft.
All dieses kann regelmäßig von einem betroffenen Arbeitnehmer
schlicht nicht verstanden werden.

Dass in diesem Bereich - vielfach unbemerkt von der Belegschaft -
„nützliche Aufwendungen“ oder auch Provisionen von der
Versicherungsgesellschaft an den Arbeitgeber fließen, ist in der Branche ein offenes Geheimnis, über das aus naheliegenden Gründen
nur niemand offen spricht. In unzähligen Fällen bezahlen die
Arbeitnehmer mit ihren ersten 15 bis 24 Monatsbeiträgen die
Vermittlungsprovision für Ihren Arbeitgeber oder für die eigens zu diesem Zweck eingerichtete Vermittlungsagentur von dessen Ehefrau, Schwager bzw. zugunsten einer juristischen Person, deren Inhaber erst über eine Recherche beim Handelsregister ausgemacht werden können.
Dann erst beginnt der Sparvorgang für den Arbeitnehmer.

Die Einrichtung einer bAV ist für die Versicherung und einen
beteiligten Arbeitgeber deswegen besonders interessant, weil
der Arbeitgeber das Entscheidungsrecht über den Durchführungsweg
und auch die faktische Entscheidungshoheit bei der Wahl der
Versicherungsgesellschaft hat. Hier geht es nicht um die beinahe
zu vernachlässigende Provision für einen müden Vertrag sondern hier
geht es - entsprechende Betriebsgrößen vorausgesetzt - um satte fünf-,
sechs- oder siebenstellige Provisionen, die möglichst geräuschlos
fließen sollen.
Leider hat der Staat weder durch seine Rahmengesetzgebung noch durch
die begleitende Aufsicht in der Vergangenheit dafür gesorgt, dass
diese Unterschleife unterbunden werden. Die Versicherungsaufsicht ist bezogen auf diese skandlösen Vorgänge nicht nur ein zahnloser Tiger sondern eine lahme Katze, die nicht einmal mehr ihre Zähne zeigt.

Der letzte große Wurf der Regierung bei der Neuregelung der bAV, der alles zum Guten hin hätte wenden sollen, hat bedauerlicherweise nur zu einem beispiellos großen Wirrwar bei den Betroffenen geführt.
Nicht einmal die Versicherungsvertreter kennen die Unterschiede
zwischen den einzelnen Durchführungswegen genau. Deswegen gibt es
sog. Spezialisten innerhalb der Vertreterschar, die nur mit diesen
Produkten über Land ziehen und versuchen, unkundige Arbeitnehmer
und genauso unkundige aber empfängliche Arbeitgeber für diese
Verträge zu gewinnen.

Ich kann guten Gewissens kaum jemandem mehr raten, sich auf einen solchen Vertrag einzulassen. Mein Rat an Sie - ob noch ohne oder bereits mit Familie - lautet: Wenn Sie entschlossen sind, etwas Vernünftiges für Ihr Alter zu tun, dann schließen Sie eine Private Riesterrente oder Private Rentenversicherung jeweils ohne Aktienunterlage bei einem leistungsstarken Direktversicherer ab, erwerben oder bauen Sie Wohneigentum und vergessen Sie den Rest.

Schönen Gruß
Günther

Guten Tag Nicky,
die innerbetrieblichen Vorgänge bei Ihnen kann und will ich
nicht
kommentieren.

ich auch nicht …

Betriebliche Altersversorgung war, ist und bleibt insbesondere
für die
meisten Arbeitnehmer ein Feld, auf dem viel Geld in den Sand
gesetzt
wird.

? muss das so sein?

Die Gründe dafür liegen in unübersichtlich vielen

Durchführungs-
wegen, verwirrenden Verfahrensregeln, Besonderheiten in der
Versicherungsnehmereigenschaft, Schwierigkeiten bei der
Vertragsmitnahme bzw. -übertragung, wenn der Arbeitsplatz
gewechselt wird

das dürfte - wenn man sich auskennt - dann nicht mehr so verwirrend erscheinen

und nicht zuletzt im verbreitet

undurchsichtigen Gemauschel
zwischen Versicherungswirtschaft und Arbeitgeberschaft.

stimmt leider viel zu oft

All dieses kann regelmäßig von einem betroffenen Arbeitnehmer
schlicht nicht verstanden werden.

also sollte er auch nicht mehr zum rechtsanwalt oder arzt gehen, weil der die rechtlichen und med. hintergründe nicht kennt?

Dass in diesem Bereich - vielfach unbemerkt von der
Belegschaft -
„nützliche Aufwendungen“ oder auch Provisionen von der
Versicherungsgesellschaft an den Arbeitgeber fließen, ist in
der Branche ein offenes Geheimnis, über das aus naheliegenden
Gründen
nur niemand offen spricht. In unzähligen Fällen bezahlen die
Arbeitnehmer mit ihren ersten 15 bis 24 Monatsbeiträgen die
Vermittlungsprovision für Ihren Arbeitgeber oder für die
eigens zu diesem Zweck eingerichtete Vermittlungsagentur von
dessen Ehefrau, Schwager bzw. zugunsten einer juristischen
Person, deren Inhaber erst über eine Recherche beim
Handelsregister ausgemacht werden können.
Dann erst beginnt der Sparvorgang für den Arbeitnehmer.

siehe verwendung ungezillmerte tarife - ausserdem haftet ja der ag ( urteil jan 2005 beim arbeitsgericht stgt )

Die Einrichtung einer bAV ist für die Versicherung und einen
beteiligten Arbeitgeber deswegen besonders interessant, weil
der Arbeitgeber das Entscheidungsrecht über den
Durchführungsweg
und auch die faktische Entscheidungshoheit bei der Wahl der
Versicherungsgesellschaft hat. Hier geht es nicht um die
beinahe
zu vernachlässigende Provision für einen müden Vertrag sondern
hier
geht es - entsprechende Betriebsgrößen vorausgesetzt - um
satte fünf-,
sechs- oder siebenstellige Provisionen, die möglichst
geräuschlos
fließen sollen.

these

Leider hat der Staat weder durch seine Rahmengesetzgebung noch
durch
die begleitende Aufsicht in der Vergangenheit dafür gesorgt,
dass
diese Unterschleife unterbunden werden.

irrtum ( betriebrentengesetz , div urteile bgh / arbeitsgerichte

Die

Versicherungsaufsicht ist bezogen auf diese skandlösen
Vorgänge nicht nur ein zahnloser Tiger sondern eine lahme
Katze, die nicht einmal mehr ihre Zähne zeigt.

was hat die versicherungsaufsicht mit dem betriebsrentengesetz zu tun??

Der letzte große Wurf der Regierung bei der Neuregelung der
bAV, der alles zum Guten hin hätte wenden sollen, hat
bedauerlicherweise nur zu einem beispiellos großen Wirrwar bei
den Betroffenen geführt.
Nicht einmal die Versicherungsvertreter kennen die
Unterschiede
zwischen den einzelnen Durchführungswegen genau. Deswegen gibt
es
sog. Spezialisten innerhalb der Vertreterschar, die nur mit
diesen
Produkten über Land ziehen und versuchen, unkundige
Arbeitnehmer
und genauso unkundige aber empfängliche Arbeitgeber für diese
Verträge zu gewinnen.

dann sind wohl kaum spezialisten

Ich kann guten Gewissens kaum jemandem mehr raten, sich auf
einen solchen Vertrag einzulassen.

endlich ein absoluter spezialist und jemand der sich richtig auskennt

Mein Rat an Sie - ob noch

ohne oder bereits mit Familie - lautet: Wenn Sie entschlossen
sind, etwas Vernünftiges für Ihr Alter zu tun, dann schließen
Sie eine Private Riesterrente oder Private Rentenversicherung
jeweils ohne Aktienunterlage bei einem leistungsstarken
Direktversicherer ab, erwerben oder bauen Sie Wohneigentum und
vergessen Sie den Rest.

ja was denn nun? bitte steuerliche und soz rechtliche aspekte unter jweiliger riskobereinigter rendite beachten.

Schönen Gruß

ebenso

Günther