Hi,
ich hab heute zum ersten Mal Stollen gebacken, das Rezept (http://www.chefkoch.de/rezepte/204571086163364/Dresd…) war hier vor kurzem empfohlen worden.
Jetzt sinds natürlich bei weitem keine 6 Wochen mehr bis Weihnachten, 6 Wochen durchziehen lassen geht also schlecht.
Gibt es irgendeinen Trick, mit dem man das Durchziehen beschleunigen könnte? ZB bei niedriger Temperatur und in Folie im Ofen oder so?
Für Hinweise dankbar,
Sue
Hallo Sue,
ich hab heute zum ersten Mal Stollen gebacken, das Rezept
(http://www.chefkoch.de/rezepte/204571086163364/Dresd…)
war hier vor kurzem empfohlen worden.
Jetzt sinds natürlich bei weitem keine 6 Wochen mehr bis
Weihnachten, 6 Wochen durchziehen lassen geht also schlecht.
Gibt es irgendeinen Trick, mit dem man das Durchziehen
beschleunigen könnte? ZB bei niedriger Temperatur und in Folie
im Ofen oder so?
Durchziehen ist bei modernen Stollenrezepten kaum mehr nötig.
Das war einmal Muttis gute Ausrede, dass Kinder und sonstige Stollen-gierige Anverwandte bzw. Ehemänner die Finger davon lassen sollten.
Ich halte es für eine der Urban Legends.
Ich kann mich deutlich erinnern, dass meine Großmutter ihr traditionelles Rezept früher 81960er) niemals früher als Anfang/mitte Dezember zum Backen zum Bäcker brachte. (auch nur, weil sie für 12 Stollen nicht die Kapazität im Haus hatte)
Pack Dein Teil in Alufolie und stelle es kühl.
2-3 Tage sollten reichen.
viele grüße
geli
Hi Geli,
Pack Dein Teil in Alufolie und stelle es kühl.
2-3 Tage sollten reichen.
danke dir, das werde ich machen. Dann kann der Stollen ja doch pünktlich zu Weihnachten gegessen werden 
Viele Grüße,
Sue
Hallo,
zum Durchziehen und Frischhalten in eine Dose mit 1-2 kleinen Äpfeln packen.
Gruß aus Dresden, Kerstin
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Hallo Geli,
Durchziehen ist bei modernen Stollenrezepten kaum mehr nötig.
Das war einmal Muttis gute Ausrede, dass Kinder und sonstige
Stollen-gierige Anverwandte bzw. Ehemänner die Finger davon
lassen sollten.
Ich halte es für eine der Urban Legends.
Ich kann mich deutlich erinnern, dass meine Großmutter ihr
traditionelles Rezept früher 81960er) niemals früher als
Anfang/mitte Dezember zum Backen zum Bäcker brachte. (auch
nur, weil sie für 12 Stollen nicht die Kapazität im Haus
hatte)
Das mag ja für „moderne Stollenrezepte“ richtig sein, aber aus meiner Kinder- und Jugendzeit(50er Jahre), (meine Mutter auch noch die Stollen beim Bäcker backen lassen), weiß ich, der „Letzte“ ist der „Beste“.
Anfang Dezember wurde gebacken, dann kamen die Stollen ungebuttert und ohne Puderzucker in einem Leinentuch auf den Kleiderschrank im elterlichen, ungeheizten Schlafzimmer. Sie wurden immer einzeln eingepackt und erst kurz vor dem Verzehr gebuttert und gezuckert.
Der „Letzte“ so etwa im Februar schmeckte wie Marzipan, einfach göttlich, (nun ist mir bei dem Gedanken daran gleich das Wasser im Mund zusammengelaufen)
Tschüß (ich muß an die Kaffeetafel)
Jörg