alle habens gehört, aber wer hats verstanden?
Im Osten Deutschlands sollen der Konjunkturförderung wegen, per staatlichem Unterlassungsbefehl auf Baurechts- und Baugenehmigungshürden verzichtet werden!
Was heißt denn das?
Wir (die Steuerzahler vom Steuergeld) beschäftigen also Menschen in Behörden, die nichts weiter zu tun haben, als die Kunjunktur zu bremsen?
Ich kann gleich nicht mehr vor lachen! Wie blöd (entschuldigung) kann man als Land eigentlich noch sein?
Streichen wir doch gleich alle diese bundesweiten Planstellen!
im Vorschlag nicht gesagtes aber erkennbares Ergebnis:
1.Konjunkturschub
2.Steuerersparnis (da diese Personalkosten künftig durch die Bundesanstalt für Arbeit (oder wie die heute heisst) beglichen und denkbar niedriger ausfallen werden
Gruß Torsten
PS
der Ordnung halber um den Rahmen noch zu bilden:
Aussage eines Bauamtmitarbeiters letzten Herbst: „ich würde das Bauvorhaben ja gerne in der gewünschten Form genehmigen, aber seit der Rechtssprechung letztes Jahr, kann ich das nicht mehr. Aus jeder Kleinigkeit entstehen durch die „Rechtsanwälte und Gerichte“ Prozesse, die dem Emfinden nach nur der eigenen Beschäftigung dienen und welche für mich als Behörde ein unkalkulierbares Risiko in sich bergen. Heute ist jeder Rechtsschutzversichert also die Wahrscheinlichkeit einer Auseinandersetzung weitaus höher als noch vor 10 Jahren.“
Das Bauvorhaben wurde wegen der Auflagen ersatzlos gestrichen. Der Rat des Mitarbeibers: „Geben sie lieber ihr Geld für einen schönen Urlaub in Thailand aus, da haben sie wenigstens was davon“ (- genau die Thailänder auch, die brauchen ja auch Konjunktur!)
Die daher erkennbar stattfindende und spürbare konjunkturbremsende These:
„Wer nichts macht, kann nichts falsch machen“ ,und warum, mal ehrlich angemerkt, sollte das Amt auch über seinen Schatten springen? Es wird ihm eh´ nicht gedankt!
Wir (die Steuerzahler vom Steuergeld) beschäftigen also
Menschen in Behörden, die nichts weiter zu tun haben, als die
Kunjunktur zu bremsen?
Das ist eine Frage der Präferenz. Daß Dir einen Meter vor dem Fenster ein 100 Meter hohes Bürogebäude hingestellt wird, ist sicherlich auch nicht in Deinem Interesse. Daß das Haus beim zartesten Windstoß zusammenbricht, nicht im Interesse der Besicher. Andererseits kann es auch nicht sein, daß zwischen Architektenentwurf und Baugenehmigung 25 Jahre liegen.
Gefragt ist also ein Mittelweg, der alle Interessen schützt. Den gehen wir im Augenblick nicht, worüber wohl Einigkeit besteht. Eine Refom zöge die übliche Tirade der Betroffenen nach sich und heraus käme, was derzeit überall herauskommt, wenn es um Reformen geht: Nüx.
Gruß,
Christian
Was heißt denn das?
Wir (die Steuerzahler vom Steuergeld) beschäftigen also
Menschen in Behörden, die nichts weiter zu tun haben, als die
Kunjunktur zu bremsen?
eine andere interpretation wäre sicherlich noch : das es jahrelang staatlich finanzierte abm gab, die aber als solche nicht ausgewiesen wurden, sondern dem gemeinen volk als für die regelung wirtschaftlicher prozesse als notwendig verkauft wurden.
tom
http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2004/p165005…
Die Preise kann die Bürokratie auch schön für sich hochtreiben. Nur fällt dann halt der Rest und wird unlukrativ als Markt für Investitionen…
Gruß
Frank
Daß Dir einen Meter vor dem
Fenster ein 100 Meter hohes Bürogebäude hingestellt wird, ist
sicherlich auch nicht in Deinem Interesse. Daß das Haus beim
zartesten Windstoß zusammenbricht, nicht im Interesse
der Besitzer (s. anderen thread) hat mehr Geld und den längeren Atem, da ändert das Baurechtsamt gar nichts dran.
Die Tatsache, das es als konjunkturlähmend (und im zweifelsfall überflüssig) vom Staat selbst entlarvt wurde, das find ich irgendwie gigantisch.
Gruß Torsten