Es ist schon erstaunlich wenn sich über eine Mathefrage eine
Diskussion über die Pisa Studie ergibt.
Das mit der PISA-Studie war ja wohl nur ein (vielleicht mißglückter…) Versuch, die Art der Aufgabenstellung zu rechtfertigen (da Aussagen wie „ungefähr 100km“ in einer Matheaufgabe nichts verloren haben)
Aussagen wie : wenn ich statt der 100… oder anstatt … sind
Lösungen für das Kochforum aber nicht für mein Problem.
Eben doch für dein Problem. Laut deiner Aussage darf das Ergebnis nicht periodisch sein, und das wird es eben, wenn man es exakt rechnet. Die Art der Fragestellung (eben mit dem „ungefähr“) ist für eine Matheaufgabe ziemlich schwachsinnig (PISA-Studie hin oder her). Aber aufgrund der Vorgabe, das Ergebnis solle eigentlich nicht periodisch sein, lohnt sich die Überlegung ob man die „ungefähren 100 km“ nicht so auslegen könne, dass z.B. mit dem Wert 99km ein nichtperiodisches Ergebnis herauskommt. Das als für eine Matheaufgabe sinnvoll mit Hinweis auf die PISA-Studie zu betrachten ist wieder ein anderes Thema…
Mein Dank geht an Alex - alles andere gehört in Sparte Bildung
und Wissenschaft.
Die Aufgabe an sich ist ziemlich popelig. Du hast die Lösung mit der Gleichung Geschwindigkeit=Weg/Zeit ja schon fast selbst hingeschrieben. Man setzt die Werte ein und formt wo nötig ein bisschen um… Das bedarf auch nicht speziell der Hilfe eines Mathematiklehrers!
Das einzig ungewöhnliche an der Aufgabe wäre das zu erwartende nichtperiodische Ergebnis evt. in Verbindung mit der Angabe „ungefähr 100 km“, und dazu hat der zweite Artikel ja eine Überlegung geliefert (wie gesagt, den Sinn davon mit der PISA-Studie zu rechtfertigen… usw.)
Ein entäuschter Fragesteller
So enttäuscht brauchst du nicht zu sein, deine Frage wurde ja beantwortet…
Deine Enttäuschung ist nicht recht angebracht: Wenn Fragen unscharf formuliert sind, dann machen sich die Leute schon mal Gedanken, was der Frage-(hier: Aufgaben-)steller sich dabei gedacht hat - wenn überhaupt. Und da w-w-w entgegen anderslautenden Presseberichten kein Hausaufgabendienst ist, werden hier durchaus Fragen in Frage gestellt, schließlich wollen wir selbst auch etwas lernen.
Nochmal zu Deinem Problem: Der Mathelehrer stellt eine Aufgabe, deren Voraussetzungen vom Schüler so zu abzuändern sind, dass sie den Randbedingen entsprechen, die sich der Lehrer für das Ergebnis vorgestellt hat. Das „anstatt“ haben sich also nicht die w-w-w-ler ausgedacht, sondern der Lehrer. Eine Zielsetzung im Sinne der Didaktik der Mathematik ist hier nicht zu erkennen - und das wäre nicht diskussionswürdig?
Gruß Ralf
PS: Mathematik steht nicht im Gegensatz zu Bildung und Wissenschaft.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Wenn Du meine Fragestellung richtig gelesen hättest:
Ein IC verlässt um 12.19 den HBF in NBG. und erreicht nach ungefähr 100 km um 13.14 Würzburg
a) wie hoch war seine Durchschnittsgeschwidigkeit ?
b ) Welche Strecke legt der IC mit dieser Geschwindigkeit in 10 Minuten zurück
c ) Wie lange braucht der IC für eine Strecke von 75 km.
dann könntest Du dir solche Kommentare sparen.
Das sind nicht unscharfe Formulierungen - sondern Matheaufgaben
haargenau aus dem Mathebuch abgeschrieben !
Bei Wunsch folgt Verlag und Herausgeber
Mfg
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Wenn Du meine Fragestellung richtig gelesen hättest:
Ein IC verlässt um 12.19 den HBF in NBG. und erreicht nach ungefähr 100 km um 13.14 Würzburg
a) wie hoch war seine Durchschnittsgeschwidigkeit ?
b ) Welche Strecke legt der IC mit dieser Geschwindigkeit in
10 Minuten zurück
c ) Wie lange braucht der IC für eine Strecke von 75 km.
dann könntest Du dir solche Kommentare sparen.
Das sind nicht unscharfe Formulierungen - sondern
Matheaufgaben
haargenau aus dem Mathebuch abgeschrieben !
Bei Wunsch folgt Verlag und Herausgeber
Ich verstehe deine Entrüstung und deine Ent-Täuschung nicht !!
Ungefähr 100 km ist halt nicht das gleiche wie 100 km, sondern bedeutet, dass die Strecke z.B. zwischen 90 und 110 km weit sein sein kann. Und nur mit dieser Angabe kann die Lösung nicht genau berechnet werden, beziehungsweise du musst alles mit 90 und 110 km berechnen, wodurch du kein eindeutiges Resultat mehr hast, sondern eine Bereich. Zudem kommt noch hinzu, dass ich den Bereich zwischen 90 und 110 km (+/-10%) willkürlich festgelet habe.
Erst wenn du die zusätzliche Bedingung, dass das Resultat nicht Priodisch sein darf, hinzunimmst wird diese Aufgabe vernünftig lösbar.
Wenn deine Tür ungefähr 90 cm breit ist (lichte Weite) und die Kiste 89.5 cm breit ist, kann dir keiner angeben ob sie durch passt oder nicht !! Wenn die Kiste aber nur 50 cm breit ist wird sie Durchpassen, auch wenn die Türe in wirklichkeit nur 89 cm breit ist.
Wenn du hier schon nach Fachleuten fragst und wirklich welche findest, solltest du dich nachher nicht über die Antwort beklagen.
Bei Grössenangaben gibt es in der Wissenschaft einige Regeln und dadurch ist ein Wert von 10.0 nicht das gleiche wie 10.000 !
10.0 bedeutet, dass du nur weisst das der wirkliche Wert zwischen 10.00 und 10.09 liegt.
Hi Sonnemann
Jetzt mal im Ernst:
Dann sind das Unscharfe Fragestellungen in einem Mathebuch.
Die Fragestellung ist für mich ehrlich gesagt kompletter Blödsinn, denn es gibt zwar die exakten Zeitangaben, aber nicht die exakten Streckenangaben, die sich beim Nachschauen im Kursbuch simpelst ermitteln lassen.
Insbesondere ist der Schwankungsbereich des „ca“ nicht festgelegt… 100 m, 1 km, 10 km…
Imho eine leicht unsinniger Versuch, den Kindern „transferes Denken“ beizubringen…
Aber wenn ich mich jetzt über die heutigen Schulbücher auslasse, dann packt mich der Zorn…
Die armen Schüler und Lehrer…
Hallo!
Wollte eigentlich nichts mehr dazu schreiben, aber da du auf meinen ersten Artikel nicht geantwortet hast (der wohl in die gleiche Richtung ging wie den von dir bemängelten) kann ich´s mir nicht verkneifen
Versteh dich immer noch nicht…
Wenn Du meine Fragestellung richtig gelesen hättest:
Ein IC verlässt um 12.19 den HBF in NBG. und erreicht nach
ungefähr 100 km um 13.14 Würzburg
a) wie hoch war seine Durchschnittsgeschwidigkeit ?
b ) Welche Strecke legt der IC mit dieser Geschwindigkeit in
10 Minuten zurück
c ) Wie lange braucht der IC für eine Strecke von 75 km.
dann könntest Du dir solche Kommentare sparen.
Das sind nicht unscharfe Formulierungen - sondern
Matheaufgaben
haargenau aus dem Mathebuch abgeschrieben !
Gibt´s noch eine „unschärfere“ Formulierung als „ungefähr 100km“??? Völlig wurscht ob dass jetzt so in einem Mathebuch steht oder nicht… Zusätzlich: „…nach Aussage des Lehrers […] nicht periodisch sein.“ Zusätzlich: „Am besten ein Mathematiklehrer würde mir weiterhelfen“ (wohl um mit dieser schwammigen Aufgabenstellung klarzukommen? Bittest ja wohl bei dieser Aufgabe nicht ernsthaft speziell um die Hilfe eines Mathematiklehrers, wenn sie auf konventionellem Wege zu lösen wäre oder nicht in Frage zu stellen wäre…
Und falls dem nicht so ist: Für was bittest du denn dann um Hilfe?? Das soll jetzt keinesfalls überheblich oder anmaßend gemeint sein, aber soo schwer war die Aufgabe wirklich nicht, wenn schon der Ansatz Geschw.=Weg/Zeit gegeben ist. Und so wie es in deiner Anfrage rüberkam hat sie euch ja doch schwer beschäftigt, was wohl an dieser unscharfen Formulierung gelegen haben muß. Und genau darauf ging der zweite Antwort-Artikel ein, der dich wohl sooo enttäuscht hat…
Noch eines, um wütenden Artikeln bezüglich meiner „Arroganz“ vorzubeugen: die Aufgabe ist vielleicht nicht so einfach (in dem von mir oben gemeinten Sinne), wenn man zum letzten Mal vor 30 Jahren mit Mathe zu tun hatte und sich da schon nicht richtig für diesen *#!~ interessiert hat.
Sollte das bei dir der Fall sein, wären aber deine enttäuschten Reaktionen über weitere Lösungsmöglichkeiten noch weniger zu verstehen…
Schönen Gruß
Andre *derimmernochnichweißwasdueigentlichwillst*
Wenn Du meine Fragestellung richtig gelesen hättest:
Ein IC verlässt um 12.19 den HBF in NBG. und erreicht nach
ungefähr 100 km um 13.14 Würzburg
a) wie hoch war seine Durchschnittsgeschwidigkeit ?
b ) Welche Strecke legt der IC mit dieser Geschwindigkeit in
10 Minuten zurück
c ) Wie lange braucht der IC für eine Strecke von 75 km.
Ich frage mich auch, was denn dieses Verwirrspiel mit dem „ungefähr“ eigentlich soll. Die einzige Lösung ist doch, bei der Aufgabenstellung das „ungefähr“ zu streichen, alles exakt auszurechnen und dann in der Antwort wieder einzubauen, also z.B. die Durchschnittsgeschwindigkeit ist ungefähr 109,09 km/h. Aber wenn man das möchte, dann könnte man sich den ganzen Blödsinn auch sparen.
Aber auf was die Pädagogen so alles kommen ist schon sehr merkwürdig. Bei meinem Sohn (4. Klasse) ist mir die Unart aufgefallen, keine Frage zu stellen, sondern nur ein paar Fakten zusammenzustellen. Wenn dann aber die Kinder auf die Idee kommen, eine andere Frage zu stellen, als die, die die Lehrerin im Sinn hatte, gibts eine schlechte Note.
auf Sat1 lief mal eine Ratesendung, in der die Kandidaten auf eine Behauptung / Feststellung / … mit einer Frage antworten mussten. Mir ist völlig rätselhaft, wozu diese Fähigkeit gut sein soll. Wissen entsteht immer noch daraus, dass jemand etwas wissen möchte und dabei auf Fragen stößt.
Gruß Ralf
Aber auf was die Pädagogen so alles kommen ist schon sehr
merkwürdig. Bei meinem Sohn (4. Klasse) ist mir die Unart
aufgefallen, keine Frage zu stellen, sondern nur ein paar
Fakten zusammenzustellen. Wenn dann aber die Kinder auf die
Idee kommen, eine andere Frage zu stellen, als die, die die
Lehrerin im Sinn hatte, gibts eine schlechte Note.
was plusterst Du Dich hier so auf? Es gab gar keine Diskussion über die PISA Studie. Und selbst wenn, könnte Dir das doch herzlich egal sein, oder? Du hast sowohl die Lösung zur Aufgabe, wenn man Deine dämlichen Angaben als unverrückbar und präzise annimmt, als auch eine mögliche Lösung, um das gewünschte nichtperiodische Ergebnis zu erhalten. Jetzt geh Dich trollen!
Meinst Du ernsthaft, mit Deinem trivialen Problemchen würden sich jetzt hier 100 Koryphäen die Nächte um die Ohren schlagen?
Übrigens wollte ich mit der PISA Studie nicht diese Art der Aufgabenstellung rechtfertigen, sondern umgekehrt die PISA Studie als dämlich darstellen. Ich beziehe mich dabei auf die berühmt gewordene „A wohnt soundsoweit von der Schule entfernt, B soundsoanders weit. Wie weit wohnen A und B voneinander entfernt?“ Frage.
Diese Frage lässt sich mit den gegebenen Informationen auch nicht lösen. Ziel der Aufgabe war es aber, genau das zu erkennen und eine Lösungsmenge anzugeben. Na toll.
Gruß
Fritze
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
nachdem auf Deine Frage ja sowohl ein Rechengang als Lösung kam als auch eine Diskussion über Matheaufgaben im allgemeinen und besonderen *g* würde mich jetzt brennend interessieren, was denn nun der Mathelehrer dazu sagt. Also war das „ungefähr“ ein Fehler in der Aufgabenstellung oder ist das genau der Knackpunkt?
Nach Aussage des Mathe-Lehrers müßte in dem aufgeführten
Fall ab bzw. aufgerundet werden. Diese Thema ist ein Kapitel
im Buch vorher, wurde ab von der Lehrkraft übergangen. Auf die Frage
einer Schülerin, woher wir daß den wissen sollen ( also die
Schüler ) antworete der Lehrer: Daß gehört zum mathematischen
Grundwissen.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Nach Aussage des Mathe-Lehrers müßte in dem aufgeführten
Fall ab bzw. aufgerundet werden.
Das würde natürlich sowohl das „ungefähr“ also auch das „nicht periodische“ Ergebnis erklären. Ob das nun eine sinnvolle Aufgabe ist wage ich mich als Nicht-Mathelehrer und Nicht-Elter allerdings nicht anzumaßen zu beurteilen