Hallo Gartenfreunde,
aus dem Urlaub zurück, habe ich die Fragen und Hinweise bezüglich Pfingstrosen aufmerksam gelesen (sanjoi 12.9. und kati 17.9.).
Ich möchte dazu meine eigenen Beobachtungen und Erfahrungen beisteuern:
In unserem Garten ist ein uraltes Pfingstrosen-„Nest“, das nachweislich mindestens 40 Jahre nicht eine einzige Blüte getragen hat.
Ende September vergangenen Jahres war ich es endlich Leid und habe nach Info aus dem Internet folgendes gemacht:
(Standort: halbschattig in der Nähe eines Zwetschgenbaumes, Boden: guter Sandboden)
Blattstiele auf 10 cm zurück geschnitten. Das ganze Nest ausgegraben, die Wurzeln mit dem Spaten auseinander gestochen, die Pflanzfläche mehr als doppelt so groß angelegt: Boden ca. 8 cm ausgegraben, bewässert und mit Blaukorn und Hornspänen gedüngt. Dann eine dünne Schicht Blumenerde aufgebracht und die Knollenteile draufgelegt, nur ganz leicht in die Erde gedrückt. Dann alles mit Gartenerde abgedeckt, aber nur etwa 2 cm! Dann ausgiebig bewässert.
Im Internet war ein Hinweis, Pfingstrosen würden nach dem Umpflanzen wahrscheinlich ein bis zwei Jahre nicht blühen.
Im März 2012 war schöner, starker Austrieb zu sehen.
Ende April: Triebe sind 50 cm hoch - nochmals mit Hornspänen gedüngt.
Ende Mai waren die ersten Blüten da, kurz danach einige weitere Blüten in voller Pracht!
Also ich meine, man braucht nicht so zimperlich/ängstlich zu sein, die Natur lässt sich nicht unterkriegen.
Zur Nachahmung empfohlen - Gruß Walter VB