Nochmals:Pisa-Studie: schlechte Schueler sind

arme Schueler.

Obwohl viel gesagt wurde ist das Thema nicht vom Tisch, vor allem wg. der grossen Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland…und mehr.

Hier Wolf Lepenies neuerliche sinnvolle Begruendungen:

http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel5503.php

Ich kann ihm zustimmen, IHR ebenso ?

MfG
zapriano

Hallo,

„…dass Deutschland in der engen Korrelation von Klassenlage und Bildungschancen unangefochten einen Spitzenplatz einnimmt“.

Ganz gewiß läßt sich die Aussage nicht verallgemeinern, aber es läßt sich auch nicht wegdiskutieren, daß Bildung und damit viele Zukunftschancen auch eine Frage der Herkunft sind. Das wiederum ist weniger eine Frage des Bundeslandes, sondern das Ergebnis einer in der Breite fehlenden Bildungskultur.

Das Ganze wird selbstverständlich auch im Wahlkampf verwurstet. Aber machen wir uns nichts vor, diese Bildungskultur können Politiker gleich welcher Farbe ebenso wenig schaffen wie Arbeitsplätze. Das familiäre Umfeld, das Kümmern der Eltern, deren Bewußtsein und zielgerichtetes Handeln sind mindestens so wichtig, wie motivierte, fähige Pädagogen und ausreichend ausgestattete Schulen.

Gruß
Wolfgang

Hallo dto,

„…dass Deutschland in der engen Korrelation von Klassenlage
und Bildungschancen unangefochten einen Spitzenplatz
einnimmt“.

Ganz gewiß läßt sich die Aussage nicht verallgemeinern, aber
es läßt sich auch nicht wegdiskutieren, daß Bildung und damit
viele Zukunftschancen auch eine Frage der Herkunft sind. Das
wiederum ist weniger eine Frage des Bundeslandes, sondern das
Ergebnis einer in der Breite fehlenden Bildungskultur.

Sicher, sollte diese in Ost- und West-D nicht inzwischen einheitlich sein ?

Das Ganze wird selbstverständlich auch im Wahlkampf
verwurstet. Aber machen wir uns nichts vor, diese
Bildungskultur können Politiker gleich welcher Farbe ebenso
wenig schaffen wie Arbeitsplätze.

So ists.

Das familiäre Umfeld, das

Kümmern der Eltern,

…mit viel Liebe und Verstaendnis, weniger Kritik.

deren Bewußtsein und zielgerichtetes

Handeln sind mindestens so wichtig, wie motivierte, fähige
Pädagogen und ausreichend ausgestattete Schulen.

Fehlts daran nicht, siehe Erfurt - da das dortige Schulsystem zumindest kritisch ist ( nach dem Selbstmord eines Kindes )?

MfG
zapriano