Nörgeln abgewöhnen

Hallo,

habe folgendes Problem. Mein Kind, Junge, 3 Jahre alt, nörgelt seit einiger Zeit.
Vor allem morgens beim Aufstehen, will er auf einmal ,kleines Baby, sein, fängt an zu Weinen, will nicht alleine aufstehen, damit ihn Papa oder Mama ins Wohnzimmer trägt. Quengelt beim Frühstücken, beim Anziehen und so weiter.
Habe in einem Buch gelesen, man sollte so tun als ob man ihn nicht versteht wenn er mit dieser nörgelnder Stimme etwas sagt. Man soll ihm sagen, „rede normal, wie Papa oder Mama dann verstehe ich dich“
Das Praktiziere ich aber schon seit über einem Monat und das bringt nichts.

Ich will nicht dass er zu einem nörgelden Erwachsenen wird, der versucht auf diese Weise andere zu manipulieren.

Hat vielleicht jemand damit Erfahrung wie man sowas abgewöhnt.
Währe euch sehr dankbar

Kinder tun das, was funktioniert
Hallo auch!

Habe in einem Buch gelesen, man sollte so tun als ob man ihn
nicht versteht wenn er mit dieser nörgelnder Stimme etwas
sagt. Man soll ihm sagen, „rede normal, wie Papa oder Mama
dann verstehe ich dich“
Das Praktiziere ich aber schon seit über einem Monat und das
bringt nichts.

Tja, so ist das mit den Tipps aus den Büchern… Für mich hört sich das schon wie die richtige Methode an, das Nörgeln einzuschränken. Aber das ist kein Schalter, den man umlegt, sondern ein Lernprozess und dauert deshalb wahrscheinlich länger. Und wird durch andere Faktoren beeinflusst. Damit sind wir bei meiner Betreffzeile: Sorge dafür, dass er keinen Erfolg damit hat. Erfolg heißt: Aufmerksamkeit und Dienstleistung deinerseits auf nörgelnde Anforderungen.
Ich würde auch mal die Umwelt kritisch beobachten, evtl. findet sich da ein schlechtes Vorbild?

Ich will nicht dass er zu einem nörgelden Erwachsenen wird,
der versucht auf diese Weise andere zu manipulieren.

Kinder probieren alles (und wirklich alles) durch.
Gerade die Nörgelei oder Bitten, die mit Jammerstimme vorgetragen werden „Ich hab so Hunger“ („Und ich hab 5 Finger an jeder Hand“) können Eltern in den Wahnsinn treiben. Leider gibt es keine Methode, mit der man das „abstellen“ kann, es gibt immer mal wieder solche und solche Phasen.

Ach ja, noch ein Tipp, vielleicht ab und an mal ausprobieren: Sich demonstrativ so verhalten wie das Kind und auch mal nörgeln und es hinterher fragen, wie es das findet. Manchmal hilft’s.

Viel Erfolg
und noch mehr Geduld
kernig

Hallo,

habe folgendes Problem. Mein Kind, Junge, 3 Jahre alt, nörgelt
seit einiger Zeit.
Vor allem morgens beim Aufstehen, will er auf einmal ,kleines
Baby, sein, fängt an zu Weinen, will nicht alleine aufstehen,
damit ihn Papa oder Mama ins Wohnzimmer trägt. Quengelt beim
Frühstücken, beim Anziehen und so weiter.

Sieht so aus, als ob er Angst hätte. Was kommt denn
üblicherweise nach „Anziehen und so weiter“?

Habe in einem Buch gelesen, man sollte so tun als ob man ihn
nicht versteht wenn er mit dieser nörgelnder Stimme etwas
sagt. Man soll ihm sagen, „rede normal, wie Papa oder Mama
dann verstehe ich dich“
Das Praktiziere ich aber schon seit über einem Monat und das
bringt nichts.
Ich will nicht dass er zu einem nörgelden Erwachsenen wird,
der versucht auf diese Weise andere zu manipulieren.
Hat vielleicht jemand damit Erfahrung wie man sowas abgewöhnt.
Währe euch sehr dankbar

Ich würde versuchen herauszubekommen - was ihm
nicht gefällt. An Symptomen (Nörgeln ist ein
Symptom) herumzudoktern ist imho Zeitverschwendung.

Grüße

CMБ

…habe versucht meiner Schwima diesen Ton abzugewöhnen die kann das nämlich in Perfektion in Kombination mit hemmungslosen auf Komando Heulen… habe ihr am Anfang mitgeteilt, dass ich Ihr ja geholfen hätte etc. wenn sie es in nem normalen Tonfall und ohne Geheul erzählt bzw. gefragt hätte…zudem ohne die theatralik " mir ist ja sooooo was schlimmes passiert…" so aber die Lust verloren hätte, da ich mich unter Druck gesetzt fühle und ich das nicht nötig habe… als sich der Tonfall nicht verbessert hat, hab ichs komplett ignoriert - also weder verbal noch helfend - und siehe da, nach einer Weile wurde das Verhalten besser. Vielleicht fehlt bei Euch noch die Konsequenz in der Handlung, dass eben auf Nölen keine Aufmerksamkei und auch keine Hilfe erfolgt und auch keine Erfüllung seiner Wünsche.

Viel Erfolg!!!
Alexandra

Angefangen hat es als er in Kindergarten gegangen ist. Gehe davon aus, dass er es da aufgeschnappt hat.

Dass er Ängste hat - glaube ich nicht, da er das Nörgeln manchmal richtig rausdrückt. Er will wahrschenlich in diesen Momenten im Mittelpunkt stehen, damit sagen ,ich bin ein kleines Baby bedient mich"

Das passiert meistens beim Aufstehen, Anziehen, Essen, Aufräumen.

Im BUch stand, dass Kinder damit versuchen zu manipulieren. Und die Beste Methode ihnen das abzugewöhnen ist, ignorieren, so tun als ob man sie nicht versteht, wenn die in diesem TOn reden.

Na ja, werde weiter versuchen. Weil ich mir das manchmal nicht mehr anhören kann.

Hallo,

ich möchte mich gerne Semjon anschliessen und eher nach den Ursachen seiner niedergeschlagenen Stimmung suchen wollen. Kein Kind ist auf Dauer gerne traurig…

Dazu gehört auch, ihn körperlich durchchecken zu lassen wie zB hat er vielleicht Kopfweh…tut sonst was weh was er noch nicht so recht beschreiben kann,(kann man möglicherweise auch spielerisch herausfinden) braucht er vielleicht eine Brille…etc

Schläft er besonders unruhig, wird oft wach…etc pp.scharcht er, oder hält er gar die Luft nachts an?
Matratze ok…mag er sein Bettchen, mag er sein Zimmer…
All das kann selbst morgens Müdigkeit verursachen, und müde Kinder quengeln oft, weil sie sich nicht wohl fühlen.

Ich finde es nicht gut Gefühlslagen des Kindes einfach zu ignorieren, das lernt es dann nämlich auch…
Allerdings muß man deshalb nicht zwangsläufig jeder Gefühlslage ergeben sein, doch wahrnehmen kann man sie durchaus.

Oft reagieren Kinder auch nur auf die Signale die wir Erwachsenen aussenden. Wenn es wiederholt zu besonderen Situationen gekommen ist, neigen Erwachsene dazu eine gewisse Erwartungshaltung an den Tag zu legen, was natürlich die sensiblen Antennen der Kinder aufnehmen und sie reagieren entsprechend darauf.

Da hilft es bisweilen auch, wenn sich ein Elternteil mit dem Kind in einer alltäglichen Situation mal aufnehmen lässt. Das Video könnt Ihr dann gemeinsam anschauen. Manchmal wirkt so ein Blick von aussen fast wahre Wunder.
(Einige Erziehungsberatungsstellen bieten das auch proffesionell an, das nennt sich dann zB Video Home training.)

Ist er denn schon im Kiga? Falls ja, ist er da anders? Oder bei anderen Leuten?

Gruß
Maja

Hat vielleicht jemand damit Erfahrung wie man sowas abgewöhnt.
Währe euch sehr dankbar

Haben wir auch gerade. Das ist dieses Alter. Da brauchst Du halt gute Nerven. Das wird auch wieder anders (irgendwann).

Hallo,
Stimmt er schnarcht nachts ziemlich laut. Habe mich gewundert dass Kinder so laut schnarchen können. Schläft aber sonst gut. Ich wüsste auc nicht was man gegen Schnarchen machen könnte. Auf die Seite legen hilft nur ein Paar minuten, dreht sich nähmlich ständig auf den Rücken.

Er geht zum Kindergarten. Da hat es auch angefangen. Vorher hat er nie genörgelt, daher denke ich hat er es da bei jemand abgeguckt.
Oder ist es halt so eine Phase, die von alleine weggeht.

Hallo,

Stimmt er schnarcht nachts ziemlich laut. Habe mich gewundert
dass Kinder so laut schnarchen können. Schläft aber sonst gut.
Ich wüsste auc nicht was man gegen Schnarchen machen könnte.
Auf die Seite legen hilft nur ein Paar minuten, dreht sich
nähmlich ständig auf den Rücken.

ich will ja nichts beschreien, aber lass doch bei nächster Gelegenheit den Kinderarzt einen Blick auf Deinen Knilch werfen.

Der meine (gerade 4 geworden) hat nämlich ebenfalls seit Monaten geschnarcht und war des Morgens unausstehlich - bis dann irgendwann eines seiner Trommelfelle platzte und aus seinem Ohr der Eiter plätscherte wie ein munteres Bächlein. Wie es sich herausstellte, hatte er nicht nur wuchernede Polypen (daher das Schnarchen), sondern muss auch seit geraumer Zeit Ohrenschmerzen gehabt haben - dieses aber nie kundgetan, sondern frei flottierend vor sich hin gejammert.

Liebe Grüße

=^…^=
Katze

Hallo,

wenn Kleinkinder schnarchen liegt das oft an zu großen Mandeln/Polypen die dann nachts das Atmen behindern. Das geht bis zu Atemaussetzern! (Hatte mein Sohn)

Schnarchen/Atemaussetzer behindern die Sauerstoffversorgung des Gehirns…die direkte Folge nach einer durchschnarchten Nacht -> man fühlt sich am nächsten Morgen wie gerädert und unausgeschlafen.

Daher meine Empfehlung den Kleinen beim HNO vorzustellen.

Es kann zig weitere Gründe haben, warum er quengelt, aber das Physische lässt sich abklären, dann weiß man wenigstens ob es wirklich eine Phase ist, oder ob das ganze körperliche Ursachen hat. Das Schnarchen hat sie auf jeden Fall!

Gruß
Maja

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Stimmt er schnarcht nachts ziemlich laut. Habe mich gewundert
dass Kinder so laut schnarchen können. Schläft aber sonst gut.
Ich wüsste auc nicht was man gegen Schnarchen machen könnte.
Auf die Seite legen hilft nur ein Paar minuten, dreht sich
nähmlich ständig auf den Rücken.

Das eine hat wahrscheinlich mit dem anderen nix zu tun. Das sage ich aus Erfahrung: Mein Älterer hat vor 1 1/2 Jahren die Polypen rausbekommen, Paukenröhrchen reinbekommen. Seit einem halben Jahr erfreut er sich diesbezüglich bester Gesundheit. Er hasst es trotzdem morgens geweckt zu lernen und hat in 80% aller Fälle morgens eine absolute Sch…laune. Der ist halt wie sein Vater (diesbezüglich)

Er geht zum Kindergarten. Da hat es auch angefangen. Vorher
hat er nie genörgelt, daher denke ich hat er es da bei jemand
abgeguckt.
Oder ist es halt so eine Phase, die von alleine weggeht.

Letzteres! Morgentliches Nörgeln guckt man sich in der Regel nicht ab.