Ich suche schon länger im Internet um folgende Frage zu beantworten :
Warum wird das Nominalkapital von Kapitalgesellschaften durch den Gewinn nicht verändert?
Leider bin ich noch nicht sehr weit gekommen. Ich wäre dankbar über ein paar Antworten!
Lg
Weil das Kapital im Prinzip die Anteile der Gesellschafter und deren Aufteilung wiederspiegelt.
Und wo bleibt der Gewinn dann? Wenn nicht im Kapital?!
In den Rücklagen bzw im Gewinnvortrag (Bilanzgewinn)!
Ich empfehle mal §§ 266, 272 HBG, da steht das eigentlich alles drin…
Nominalkapital vs. Eigenkapital
Hi !
Zumindest im deutschen Recht, gibt es das von dir so bezeichnete Nominalkapital juristisch nicht. Aber sowohl das HGB als auch das GmbHG als auch das AktG kennen das Eigenkapital. Dieses Eigenkapital wird, Clematis hat auch Quellen schon angeführt, in einige Bestandteile aufgedröselt. Und einer dieser Bestandteile ist das von dir genannte „Nominalkapital“.
Bei Personen(handels)gesellschaften ist hiermit üblicherweise das „feste Kapitalkonto“, bzw. das „gezeichnete Kapital“ gemeint. Bei der GmbH spricht man von Stammkapital, und im AktG vom „Grundkapital“. All diesen Erscheinungsformes ist gemeinsam, dass sie üblichweise als feststehender Bestandteil des Eigenkapitals anzusehen sind (Kapitalerhöhungen, … mal ausgenommen).
Daneben gibt es diverse Eigenkapitalpositionen, die veränderlich sind. Zu diesen gehört dann eben auch der Gewinn/Verlust.
BARUL76