der Elektriker, der damals beim Hausbau die Elektrik gemacht hat, fand es schick, unter jede Sicherung mit Bleistift den Raum zu krakeln, der damit versorgt wird.
Das gefällt mir nicht (bin professioneller Korinthenkacker). Ich wollte das jetzt zumindest mal mit PC und Drucker beschriften.
Da kam mir allerdings der Gedanke: gibt es eigentlich eine Norm, die solche Beschriftungen regelt? Oder kann sich da jeder gestalterisch austoben, solange man erkennen kann, was gemeint ist?
Es gibt keine Norm(zumindest kenne ich sie nicht).
Die Beschriftung richtet sich in Wohnhäusern sicherlich „nur“ an die Bewohner/Benutzer,und die sind keine Fachleute.
Also ist „Klartext“ gefragt:
Gerätekreis,wie Herd,WM,GS usw. direkt benennen.
Dann Licht/Steckdosenkreis nach Zimmern,wenn Name bekannt. Beim nachträglichen Beschriften ja kein Problem.
Vorsicherungen als solche bezeichnen,FI-Schutzschalter auch.
In Industriebetrieben,Verwaltungen,Krankenhäusern gibt es Installationspläne mit Bezeichnungen,die finden sich dann auch an den Sicherungsverteilern wieder,Stromkreis-Nr.,Sicherungs-Nr.,FI-Nummer.
Durch die mehrstelligen Nummern ist eine zusammengehörende Gruppe(Raum,Maschine o.ä.) erkennbar(für Elektriker).
Laien haben dort(meist) nichts zu suchen.
In Industriebetrieben,Verwaltungen,Krankenhäusern gibt es
Installationspläne mit Bezeichnungen,die finden sich dann auch
an den Sicherungsverteilern
wieder,Stromkreis-Nr.,Sicherungs-Nr.,FI-Nummer.
Durch die mehrstelligen Nummern ist eine zusammengehörende
Gruppe(Raum,Maschine o.ä.) erkennbar(für Elektriker).
Laien haben dort(meist) nichts zu suchen.
Dabei ist es Üblich, jeden Schalter und Steckdose auch mit der entsprechenden Nummer zu beschriften.
Ja,das hätte ich auch noch angeben sollen.
Dafür gibts ja die schönen Schalter-/Steckdosenabdeckung mit Schilderrähmchen.
Oder man macht mit dem DYMO-Gerät schöne „Namensschilder“.
Eine Norm ist mir auch nicht bekannt. Allerdings ist in Sicherungskästen in der Regel unter den Automaten wenig Platz für Prosa.
Ich halte es so, dass ich unter jeden Automaten sein Kennzeichen der Art und seine Zählnummer (nach DIN 40719), also F1; F2 usw. schreibe (F = FUSE = Sicherung).
In der Tür des Sicherungskastens befindet sich meistens ein vorgedrucktes Formular, in dieses trage ich dann z.B. ein
Da ich als gelernter Betriebsschlosser im Zeichenunterricht noch freihändige Normschrift gelernt habe, trage ich alles mit Bleistift (HB) ein, das erleichtert spätere Änderungen.
Es gibt aber auch andere Ausführungsvarianten, über Tusche, mit dem PC ausgedruckte Etiketten, DYMO Prägeetiketten bis zu gravierten Metall- oder Kunststoffschildern. Da sind Deiner Kreativität und Deinem Gestaltungsdrang keine Grenzen gesetzt.
In Industriebetrieben,Verwaltungen,Krankenhäusern gibt es
Installationspläne mit Bezeichnungen,die finden sich dann auch
an den Sicherungsverteilern
wieder,Stromkreis-Nr.,Sicherungs-Nr.,FI-Nummer.
Das ist dann in der Norm geregelt.
So erhält der (Haupt)Sicherungslasttrennschalter die Bezeichnung Q0. Weiter folgende Q1 … Qx
Sicherungselemente wie z.B. RCDs F1 … Fx.
LS die zu dem FI gehören die Bezeichnung 1.1 … 1.xx; 2.x …
Durch die mehrstelligen Nummern ist eine zusammengehörende
Gruppe(Raum,Maschine o.ä.) erkennbar(für Elektriker).
Laien haben dort(meist) nichts zu suchen.
Das ergibt sich dann durch die Struktur der Bezeichnungen und ist eindeutig zuzuordnen.
Bei komplexen Anlagen werden die Verteilungen dann auch nach KKS benannt. http://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk-Kennzeichensy…
In der Tür des Sicherungskastens befindet sich meistens ein
vorgedrucktes Formular, in dieses trage ich dann z.B. ein
F1 - Wohnzimmer, Arbeitszimmer
F2 - Flur; Beleuchtung Küche
F3 - Steckdosen Küche
usw.