Hallo, ich wollte nur mal wissen, ob das Normal ist.
Habe einen Athlon 3200+ System frisch aufgebaut und das Prog. ASUS PC Probe zeigt mir eine Temperatur von 37C CPU und 35C Mainboard im Leerlauf an. Habe keine Ahnung, ist das so richtig? Ich hätte höhere Werte erwartet.
Mit den Werten kannst du dich fast wie im Kühlschrank fühlen -
bei mir sinds unter dauerlast 30 Grad für das Board und 70 für den Prozessor. Und das ist NORMAL !
Tja. Dann ist ja beruhigend, das AMD für den Athlon XP 80 Grad als normal ansieht, und von nix anderem sprachen wir hier.
)
Hier noch etwas Nachhilfe für den Unwissenden:
Die maximale Betriebstemperatur von AMD Prozessoren ist in der Bestellnummer (OPN) des jeweiligen Prozessors angegeben. Die OPN befindet sich auf der Oberseite des Prozessors.
Beispiel: A X1800 D M S 3 C
Die Temperatur wird durch den dritten Buchstaben von rechts in der OPN bestimmt. Dabei handelt es sich um ein S, T oder V. Die maximale Betriebstemperatur des AMD Athlon™ XP Prozessors wird aktuell folgendermaßen angegeben: V=85º C, T= 90º C, S = 95º C.
Tja. Dann ist ja beruhigend, das AMD für den Athlon XP 80 Grad
als normal ansieht, und von nix anderem sprachen wir hier.
Denkfehler, AMD sieht diese Temperatur nicht als normal an, sondern definiert sie als die höchste zulässige Temperatur. Gesund ist es nicht, und bei deinen 70°C würde ich mir ernstahfte Sorgen machen, da stimmt was absolut nicht! Selbst der Boxed-Kühler sollte bessere Temps schaffen.
Aber du scheinst dich ja bestens auszukennen - lach mich weg !
Dann lach dich weg, du kommst hier ziemlich arrogant rüber. Außerdem scheinst du dich ja noch besser auszukennen, da lach ich mich dann erstmal weg. Kennst du Dieter Nuhr? Nimm’ dir sein berühmtestes Zitat mal zu Herzen:
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!
ICH MACH MIR DA ABSOLUT KEINE SORGEN !!!
Aber du scheinst dich ja bestens auszukennen - lach mich weg !
Ich kann McStone nur beipflichten !!
Die Lebensdauer der Elektronik IST temperaturabhängig.
Bei Halbleitern liegt der Hauptgrund in den Temperaturzyklen. Die unterschiedlichen Materialien (Chip, Gehäuse, Anschlüsse) haben unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten, was zu mechanischen Spannungen führt. Je grösser die Temperaturdifferenz zwischen Betrieb und Stillstand ist und je mehr ein-/aus-geschaltet wird umso schneller geht ein IC defekt.
Hinzu kommen noch diverse andere Effekte hinzu. Unter anderem spielt auch noch die, mit zunehmender Temperatur, höhere Beweglichkeit der Ionen im Kristall hinzu. Bei Isolationsschichten, welch nur noch einige 10 bist 100 Atomlagen dick sind spielt das schnell eine Rolle.
Bei Elkos, welche meist direkt neben der CPU angeordnet sind, ist es noch schlimmer. Eine um 10°C höhere Temperatur halbiert die Lebensdauer. Bessere Typen erreichen bei 85°C eine durchschnittliche Lebensdauer von 1’000 bis 2’000h, Hochtemperatur-Typen kommen auf die gleiche Lebensdauer bei 105°C. Bei den verwendeten Stromversogungsschaltungen ist auch die Eigenerwärmung der Elkos nicht mehr zu vernachlässigen, wodurch die Betriebstemperatur des Elkos über der Umgebungstemperatur liegt.